Sunday, November 28, 2021
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Wie religiöse Entwicklung die Volksherrschaft fördern kann | DOMRADIO.DE


Wissen verbleibend Juden, Christen und Muslime – dies vermittelt religiöse Entwicklung bisher triumphierend. Wiewohl führt sie nicht zu einem “toleranten Intellekt”, so dieser Theologe Alexander Unser. Dasjenige Projekt “Religion and Citizenship” könnte dies ändern.

DOMRADIO.DE: Wie kann religiöse Entwicklung unterdies helfen, ein demokratisches Intellekt in unserer Gesellschaftsstruktur zu fördern?

Alexander Unser (Junior-Professor zu Händen Katholische Theologie, TU Dortmund): Die religiöse Entwicklung muss meines Erachtens verdongeln zweifachen Mitgliedsbeitrag leisten: Zum verdongeln nach sich ziehen Religionen natürlich ein großes Potenzial, wenn es drum geht, sich zivilgesellschaftlich einzubringen. Dasjenige sehen wir im Moment in verschiedenen Bereichen, ob dies die Coronakrise ist oder dieser Umgang mit Geflüchteten. Wir nach sich ziehen hier schon große Strukturen, in denen sich Menschen engagieren und erwerben. In diesen Strukturen lernen sie, welches es bedeutet, sich zu Händen dies Gemeinwohl einzusetzen. Dasjenige wird gespeist durch religiöse Traditionen, seien es biblische Erzählungen, seien es bestimmte Glaubensvorstellungen, Werte, Haltungen, die in diesen religiösen Gemeinschaften transportiert werden. Dasjenige ist ein Mitgliedsbeitrag, den es zu in der Höhe halten gilt und den man beiläufig in die Gesellschaftsstruktur erwerben kann.

Zum anderen sehen wir daher beiläufig in unseren Gesellschaften, dass es im Überschneidungsbereich verschiedener religiöser Traditionen immer wieder zu Konflikten und Unstimmigkeiten kommt – oder wenn säkulare Perspektiven aufwärts religiöse Perspektiven treffen. Dasjenige sind Prozesse, in denen eine Gesellschaftsstruktur lernen muss, damit umzugehen und Kompromisse zu finden, Verständnis füreinander zu gedeihen. Dazu ist religiöse Entwicklung meines Erachtens ganz, ganz wichtig: Es geht drum, ein Intellekt dieser Sensibilität zu diesem Zweck zu gedeihen, welches eine bestimmte religiöse Zweck zu Händen verdongeln Menschen bedeutet und es geht drum, dialogfähig zu bleiben.

DOMRADIO.DE: Um ebendiese Herausforderungen anzugehen, nach sich ziehen Sie nun dies Projekt “Religion and Citizenship” ins Leben gerufen. Worum geht es unterdies?

Unser: Es ist ein Netzwerk, dies noch weder noch darauf abzielt, bestimmte Interventionen zu gedeihen. Am Finale dieser drei Jahre des Projekts sollen nicht konkrete Maßnahmen stillstehen. Ziel des Projektes ist es zunächst mal, verschiedene Akteure aufwärts europäischer Level zusammenzubringen: aus dem Spanne dieser Wissenschaft, dieser Theologie, dieser Politikwissenschaften, dieser Erziehungswissenschaften, daher beiläufig Religionslehrer-Verbände und andere zivilgesellschaftliche Akteure, die in diesem Spanne unterwegs sind.

Wir werden evaluieren: Wo gibt es denn wirklich Bedarfe? Wo laufen denn die Konfliktlinien? Welches gibt es denn schon zu Händen Konzepte? Wie können wir dazu hinzufügen, dass junge Menschen befähigt werden, mit diesen Herausforderungen umzugehen? Wo gibt es vielleicht beiläufig Lücken, aufwärts die bislang noch nicht reagiert wurde? Dann wird es schließlich drum in Betracht kommen, neue Konzepte zu Händen religiöse Entwicklung zu gedeihen, die beiläufig den unterschiedlichen Bedarfen in den einzelnen Ländern gerecht werden.

Qua Follow-up-Projekt ist geplant, ebendiese Maßnahmen beiläufig zu implementieren, zu inspizieren und zu schauen, welches wirklich zu einer Verbesserung beiträgt und welches nicht.

DOMRADIO.DE: Bisher wird in dieser religiösen Entwicklung vor allem Wissen vermittelt – durch den Dialog verschiedener Religionen. Sie sagen, dass dieser Weg lediglich nicht tun kann. Wieso?

Unser: Religiöse Entwicklung ist im Moment sehr gut darin, Wissen verbleibend andere Religionen zu vermitteln. Hingegen sie führt nicht dazu, dass im Zuge dessen ein tolerantes Intellekt im Kontext den Schülerinnen und Schülern entsteht. Sie werden noch nicht dazu aufgerufen, sich in dieser Gesellschaftsstruktur einzubringen. Dasjenige ist noch eine Sollbruchstelle, die hier zwischen Wissen, Einstellungen und konkreten Handlungen besteht, die daraus nachsteigen können.

Dasjenige hängt mit verschiedenen Ursachen zusammen: Eine davon ist, dass wir mit unseren bisherigen Konzepten immer noch sehr stark davon Essen gehen, dass wir es mit Schülerinnen und Schülern zu tun nach sich ziehen, die eine fundierte religiöse Sozialisation mitbringen. Wir wissen daher seither Jahren, dass religiöse Sozialisation beiläufig im Kontext getauften Schülerinnen und Schülern zurückgeht. Wir sollen uns neu richtiger, wie wir beiläufig ebendiese Schülerinnen und Schüler erwähnen.

Dasjenige wird ein großes Themenbereich sein in unserem Forschungsvorhaben. Da sind wir im Moment aufwärts dieser Suche nachher Lösungen.

DOMRADIO.DE: Welche Impulse erhoffen Sie sich von einer neuen Regierung mit Blick aufwärts religiöse und zivilgesellschaftliche Entwicklung?

Unser: Selbst erhoffe mir zunächst einmal, dass die neue Bundesregierung die Förderpolitik weiterführt, die in den letzten Jahren unter dieser Vorgängerregierung initiiert wurde. Dasjenige Projekt, verbleibend dies wir heute sprechen, wird beiläufig von Bundesmitteln finanziert. Selbst glaube, dass ebendiese Fragen sehr präsent sind in dieser Hochschulpolitik und in dieser Förderpolitik des Bundes und dass hier beiläufig eine große Sensibilität zu diesem Zweck da ist, dass religiöse Themen eine Rolle spielen. Von dort wäre ich durchweg zufrieden, wenn die bisherige Linie weitergeführt wird.

Dasjenige Interview führte Moritz Dege.





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