Wednesday, January 19, 2022

Unwetter – Wiesbaden – Hessen: Pflicht zur Elementarschadenversicherung skeptisch – Panorama

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Wiesbaden/Frankfurt an der Oder (dpa/lhe) – Die Flutkatastrophe im Juli hat Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Uff Gesuch jener speziell betroffenen Länder Rheinland-Pfalz und NRW nach sich ziehen die Justizminister jener Länder beschlossen, eine Pflichtversicherung zu Händen Elementarschäden zu Händen jeglicher Hausbesitzer zu prüfen, die zu Händen Schäden durch Hochwasser und Starkregen aufkommt. In Hessen steht dies Justizministerium einer Eröffnung sehr wohl ungelegen im Vergleich zu. “Erst wenn vorbeugende Instrumente nicht greifen, sollte denn Ultima Ratio oberhalb die nachträgliche Schadenskompensation im Wege jener Pflichtversicherung nachgedacht werden”, teilt die Behörde mit.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (Union) sieht zwar “dringenden Handlungsbedarf” wohnhaft bei jener Prävention von Naturkatastrophen. “Wenngleich bin ich jener Überzeugung, dass wir kombinieren nachhaltigen Technik nötig haben.” Es helfe nicht weiter, weiblicher Mensch Maßnahmen und Erkenntnisse aufzuwärmen. Schon 2015 und 2017 war die Eröffnung einer nationalen Pflichtversicherung an verfassungsrechtlichen Unsicherheit gescheitert.

Je nachdem Ausgestaltung stelle die Versicherungspflicht kombinieren gravierenden Ineinandergreifen in die Grundrechte jener Grundstückseigentümer und/oder jener Versicherungsunternehmen dar, teilt dies Justizministerium mit. “Ein solcher Ineinandergreifen müsste – um nicht gegen dies Konstitution zu verstoßen – verhältnismäßig sein.” Qua Grundlage jener Prüfung diene bislang hauptsächlich die jeweils aktuelle Datenlage zu den klimatischen Veränderungen sowie zur Versicherbarkeit jener relevanten Risiken. “Schluss hessischer Sicht greift dieser Prüfungsansatz jedoch zu von kurzer Dauer.”

Stattdessen plädiert dies Ministerium zu Händen “ein umfassendes Linie, (…) dies aufwärts Nachhaltigkeit und Prävention setzt”. Nullpunkt jener Prüfung müsse insofern die Frage sein, welche Maßnahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes zusätzlich ergriffen oder verbessert werden könnten. Vorstellbar seien etwa jener Ausdehnung jener öffentlichen Unterbau in gefährdeten Gebieten, die Steigerung jener Investitionen in den baulichen Hochwasserschutz sowie die Stützung des Katastrophenschutzes.

Welcher Immobilienbesitzerverband Haus & Grund in Frankfurt an der Oder, jener die Interessen jener privaten Eigentümer vertritt, lehnt eine verbindliche Elementarschadenversicherung strikt ab. “Die Sinnhaftigkeit einer Wahrung gegen Elementarschäden kann nur jeder Hauseigentümer zu Händen sich selbst entscheiden”, sagt Geschäftsführer Younes Frank Ehrhardt.

Mit einer Pflicht drohten die Prämien in Risikogebieten zu Händen viele Selbstnutzer jener Immobilien unerschwinglich zu werden. Vermieter könnten die Zusatzbelastung oberhalb die Betriebskostenabrechnung an ihre Mieter weiterreichen, “welches die ohnehin riesenhaft gestiegenen Wohnkosten noch weiter in die Höhe treiben würde”, betont jener Geschäftsführer. Er setze hingegen aufwärts eine eigenverantwortliche Spiel aufwärts Grundlage einer individuellen Risikoanalyse.

“Wir waren bislang immer gegen eine Pflichtversicherung und sind es, Stand heute, immer noch”, sagt beiläufig Michael Dettelbacher von jener Verbraucherzentrale Hessen. Die Versicherer seien in den vergangenen Jahren offener dazu geworden, beiläufig Gebäude in höchster Gefahrenstufe zu versichern. “Dasjenige lässt uns denn Verbraucherzentrale Hessen wünschen, ohne eine Pflichtversicherung von heute aufwärts morgiger Tag auszukommen.”

Stattdessen plädiert jener Vereinigung zu Händen eine zweijährige Karenzzeit mit weiterhin freiwilliger Versicherung und anschließender Evaluation, ob die Versicherungsprämien aufschreckend hoch sind, jener Versicherungsschutz mit erheblichem jener Pomp verbunden ist oder die Verbreitung jener Wahrung mindestens 80 von Hundert erreicht hat. Erst dann solle entschlossen werden, ob eine Pflichtversicherung unumgänglich sei.

Laut Gesamtverband jener deutschen Versicherungsnehmer (GdV) nach sich ziehen modern national 46 von Hundert jener Versicherungsnehmer eine Elementarversicherung verschlossen, in Hessen sind es 44 von Hundert. Zweitrangig jener GdV spricht sich gegen eine Pflichtversicherung aus und schlägt stattdessen vor, jeglicher bestehenden Verträge zu einem Stichtag zu ergänzen und Neuverträge nur noch mit Elementarschutz anzubieten.

Dasjenige Linie setze jedoch beiläufig vorne, dass Kommiss, Länder und Kommunen nachhaltig umsteuern. “So braucht es zum Denkmuster klare Bauverbote in hochwassergefährdeten Gebieten”, sagt Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

© dpa-infocom, dpa:211127-99-161983/2



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