Friday, December 3, 2021
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Unreif-gelbe Bahnpläne – Die endgültige Zerschlagung welcher Bundesbahn


Die Krauts Triebfahrzeug AG ist ein merkwürdiger Konzern. Ein Zwitterwesen zwischen marktwirtschaftlich orientiertem Unternehmen und staatlicher Transportbehörde. Bahnfahrer bekommen dies tagtäglich zu spüren, wenn flotte Marketingsprüche hinauf die real existierende Schienenverkehrsrealität prallen.

Im ICE-Speisewagen etwa, dessen Speiseangebot sich an vegane Kantinen großstädtischer Startup-Coworking-Spaces anlehnt und Gerichte wie „Couscous-Salat mit Cashewkernen und Cranberrys“ verspricht. Doch beim Reservieren fühlt sich welcher Fahrgast tendenziell an volkseigene Gastronomiebetriebe welcher untergegangenen Sowjetzone erinnert: Welches es gibt, ist Glückssache. Demütige Bahnkunden sind schon zufrieden, wenn wenigstens die Kaffeemaschine funktioniert.

Vermutlich ist die kulinarische Mangelwirtschaft hinauf Schienen nicht welcher Hauptgrund hierfür, dass sich die derzeit verhandelnden Ampelkoalitionäre dem ungeliebten Dauerthema Bahnreform zuwenden. Wodurch Volksvertreter ja zu den Vielreisenden zählen und von dort sicher wissen, von welches hier die Referat ist. Welcher DB-Konzern, im Privatisierungsfieber welcher 1990er hinauf Börsentauglichkeit getrimmt und dann doch komplett in Staatshand belassen, hat jedenfalls noch sehr viel anderer und merklich größerer Probleme. Notorische Unpünktlichkeit, Milliardenschulden und marode Unterbau zeugen die Krauts Triebfahrzeug zum Sanierungsfall.

Erprobte Form welcher Elektromobilität

Dass deren Züge während des Corona-Lockdowns weitestgehend ohne Fahrgäste durch die Republik kutschieren mussten, hat die finanziellen Schwierigkeiten noch merklich vergrößert. Taktgesteuert soll die Triebfahrzeug zwischen welcher zum Wohle des Weltklimas ausgerufenen „Verkehrswende“ eine Schlüsselrolle spielen. Denn sie bietet eine seitdem mehr qua hundert Jahren erprobte Form welcher Elektromobilität, die ganz ohne Auflade- und Batterieprobleme auskommt. Mehr Verkehrswesen hinauf die Schiene, lautet von dort dies Ziel biologisch orientierter Verkehrspolitiker.

Ein wirtschaftlich angeschlagener Staatskonzern, welcher in einer mit halber Kraft angegangenen Reform stecken geblieben ist, kann dies nicht offenstehen. In einer Vereinigung mit welcher Liberale wollen die Grünen nun offenbar durchsetzen, welches ihnen schon länger vorschwebt: die endgültige Zerschlagung welcher Bundesbahn.

Dies Schienennetz, dies einer Tochtergesellschaft welcher DB gehört, soll aus dem Konzern herausgelöst werden, um mehr Wettbewerb hinauf die Gleise zu einfahren. Eine Idee, die seitdem Jahren kontrovers diskutiert wird und zuletzt von einem bunten Bund unterschiedlicher Verbände unter welcher Titel „Bahnreform 2.0“ eingefordert wurde.

Dieses Bund reichte von welcher Lokführergewerkschaft GDL oben Verbraucherschützer, Fahrgast- und Privatbahnverbände solange bis zum Hauptverband welcher Deutschen Bauwirtschaft. Sie sprachen sich zum Besten von ein „eigenständiges Bundesschieneninfrastrukturunternehmen“ aus, „damit dies Infrastrukturmanagement sowohl am Gemeinwohl qua wenn schon an den bundesweiten Netznotwendigkeiten in Linie gebracht werden“ könne.

Eigenständige Netzgesellschaft

Laut Spiegel hat es solche Idee nun in die laufenden Koalitionsverhandlungen geschafft. Grüne und Liberale hätten sich „gegen die SPD untergehakt und fordern eine grundlegende Neuaufstellung“ welcher Deutschen Triebfahrzeug AG. Verschiedene Modelle würden diskutiert, die jeglicher „hinauf eine Zerschlagung welcher Triebfahrzeug in ihrer bisherigen Form“ hinausliefen, heißt es in dem Meldung.

Im extremen Prototyp würde welcher Infrastrukturbereich in eine „gemeinwohlorientierte, öffentliche Union“ abgespalten. Dies gemäßigte Prototyp sähe die Entstehung einer Unternehmensverbund vor, unter welcher dann welcher Netzbetrieb neben dem Zugbetrieb organisiert wäre, „mit einem eigenen Vorstand und einem separaten Etat“.

Zwischen welcher SPD, mindestens größter welcher drei künftigen Koalitionspartner, stoßen die grün-gelben Ideen hinauf Gegenwind. Denn die den SPÖ nahestehende Eisenbahngewerkschaft EVG hält im Unterschied zur merklich kleineren Lokführergewerkschaft GDL nichts von einer Zerschlagung des Staatskonzerns.

Ein solcher Schrittgeschwindigkeit „würde vereinigen Stillstand zwischen welcher Verkehrswende bedeuten“, teilte welcher stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Martin Burkert welcher dpa mit und drohte gleich mit einem weiteren Stillstand: Es werde „massive Proteste“ schenken, sollte eine künftige Lichtsignalanlage-Koalition den Konzern zerschlagen wollen. „Die Trennung ist zum Besten von uns eine rote Linie“, so welcher Gewerkschaftler.

Monopolkommission befürwortet Zerschlagung

Gen Zustimmung stoßen die grün-gelben Bahnreformer hingegen zwischen welcher deutschen Monopolkommission, die schon Zustandekommen September „eine eigentumsrechtliche Trennung welcher Eisenbahninfrastruktur von dem restlichen DB-Konzern“ vorgeschlagen hat. Jürgen Kühling, Vorsitzender welcher Kommission, hat dies im Hinblick hinauf die Koalitionsverhandlungen erneuert. „Die neue Bundesregierung sollte die vertikale Separierung welcher Deutschen Triebfahrzeug AG in Sturm nehmen, dies heißt eine Trennung welcher Unterbau vom eigentlichen Bahnbetrieb“, sagte er welcher Süddeutschen Zeitung.

Zwar kümmert sich schon jetzt mit welcher DB Netzwerk AG ein DB-Tochterunternehmen um die Schieneninfrastruktur, dies formal von den zum Besten von den Bahnbetrieb zuständigen Schwestergesellschaften rechnerunabhängig ist. Doch personell und pekuniär sind die Verbindungen innig. Konkurrenten welcher Deutschen Triebfahrzeug wie etwa Flixtrain beklagen, dass ihnen welcher Zugang zum Schienennetz erschwert werde.

Die Hoffnung welcher Verkehrspolitiker zwischen Grünen und Liberalen ist nun, dass eine striktere Trennung zwischen Netzwerk- und Bahnbetrieb mehr Wettbewerb ermögliche. Sprich: Dass mehr DB-Konkurrenten, zu denen wenn schon ausländische Staatsbahnen zählen, im deutschen Schienenverkehr mitmischen.

Bahnkonkurrent Abellio in Schwierigkeiten

Im Regionalverkehr klappt dies schon. So hat etwa welcher baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Streckenvergabe im Südwesten so umorganisiert, dass nicht mehr so gut wie unbewusst nur DB Regio zum Zuge kommt. Sehr wohl zeigen sich dort wenn schon die Schattenseiten des Mehr-Wettbewerb-statt-Staatsbahn-Modells: Dies Bahnunternehmen Abellio ist in finanzielle Schieflage geraten. Derzeit läuft ein Schutzschirmverfahren, dem Nation Schwimmen-Württemberg droht ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe. Selbst in NRW, wo Abellio wenige Verlängern im Auftrag des Landes betreibt, ist noch nicht lukulent, wie es weitergeht.

Im Fernverkehr ist die Krauts Triebfahrzeug hingegen nahezu Monopolist. Dies wollen die Fürsprecher welcher Konzern-Teilung ändern. Wie Vorbilder gelten Schweden und Italien. Gegner dieses Modells verweisen hingegen hinauf Großbritannien, wo die Teilung welcher staatlichen Eisenbahngesellschaft British Rail dies Angebot verschlechtert und die Preis erhoben hat. Und in welcher Schweiz, dies qua Musterland des gut funktionierenden Bahnverkehrs bestaunt wird, liegen Unterbau und Werkstatt weiterhin steif in welcher Hand des Staatskonzerns Schweizerische Bundesbahnen AG.

Welches dies kulinarische Angebot angeht, lohnt sich im Übrigen ein Blick nachdem Osten. Wer einmal im Speisewagen welcher staatseigenen České dráhy (Tschechische Bahnen) von Bundeshauptstadt nachdem Elbflorenz oder weiter Richtung Prag gereist ist, wird dies ICE-Speisewagen nur noch mit Wehmut ertragen. Welches die tschechischen Zugkellner und -köche ihren Fahrgästen in unaufgeregter Selbstverständlichkeit offenstehen, ist europäische Eisenbahnkultur hinauf höchstem Niveau. Ob mehr Wettbewerb oder doch möglichst nicht: Nachahmenswert ist dies bestimmt.





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