Sunday, November 28, 2021
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Unlust Versicherung – Abgewiesen, weil Notfallklinik vor jener Heilverfahren Geld sehen wollte


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Mit starken Unterleibsschmerzen ging eine Luzernerin in die Permanence. Weil sie nicht Schanktisch bezahlen konnte, wurde sie unbehandelt. Die Versicherung und ein Rechtsexperte stören sich am Vorgehen.

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Die Notfallklinik Permanence im Haltestelle Luzern verweigerte einer Patientin die Heilverfahren.

20 Minuten

Dies, obwohl die Patientin in der Schweiz grundversichert ist.

Dies, obwohl die Patientin in jener Schweiz grundversichert ist.

20min/Stevan Bukvic

Für Holger Hügel, Rechtsanwalt und Vorstandmitglied des Verbands Versicherte Schweiz, bricht die Klinik so mit dem Hippokratischen Eid.

Pro Holger Hügel, Rechtsanwalt und Vorstandmitglied des Verbands Versicherte Schweiz, bricht die Klinik so mit dem Hippokratischen Eid.

20 Minuten

  • Unlust starker Wehtun wurde eine Patientin in jener Permanence Luzern unbehandelt.

  • Obwohl sie versichert ist, wurde sie aufgefordert, mit Bargeld zu bezahlen.

  • Weil sie dies nicht konnte, wurde die Nullipara vor die Tür gesetzt.

  • Ein Rechtsexperte ärgert sich zusätzlich dasjenige Geschäftsmodell.

Starke Unterleibsschmerzen und Lebenssaft im Urin nach sich ziehen R. B.* in jener Nacht uff Sonntag starke Wehtun bereitet. Weil welche solange bis am Morgiger Tag anhielten, entschied sich die 40-jährige Detailhändlerin aus Emmen, in die Notfallklinik Permanence im Haltestelle Luzern zu möglich sein. Ihren Hausarzt konnte sie am Wochenende nicht besuchen.

Nachdem einer Wartezeit von 40 Minuten kam jener Knüller: An jener Rezeption jener privaten Notfallklinik wurde ihr die Heilverfahren verweigert, obwohl B.* nebst jener Assura krankenversichert ist und eine Zusatzversicherung nebst jener CSS hat, welche ambulante Notfallleistungen deckt. Die CSS-Speisenkarte sei weder noch erst eingelesen worden, man habe uff jener Grundversicherung beharrt. Aufgrund jener Assura-Versicherung sei sie aufgefordert worden, die Heilverfahren vor Ort mit Bargeld zu bezahlen. «An jener Rezeption sagte ich, dass ich ungefähr 400 Franken aufbringen kann», erzählt B. Die Empfangsdame sei dann davon ausgegangen, dass dies nicht reichen würde, und verweigerte die Heilverfahren. «Selbst fühlte mich blossgestellt und verliess die Klinik unter Tränen», sagt sie.

Prozentrechnung nur zusätzlich die Grundversicherung

«Wir, qua ambulante hausärztliche Notfallpraxis, rechnen nur zusätzlich die Grundversicherung ab», sagt Selina Charmeur von jener MedCenter AG, jener Permanence-Betreiberin. «Die Assura-Krankenversicherung rechnet qua eine jener wenigen Krankenversicherungen nicht schlechtweg mit dem Leistungserbringer ab.» Assura-Versicherte zu tun sein von dort ihre Heilverfahren schlechtweg vor Ort begleichen und erhalten daraufhin zusammenführen Rückforderungsbeleg, den Sie nebst jener Krankenkasse vorschlagen können. «Kann die Patientin die Behandlungskosten nicht begleichen, lehnt die Permanence die Heilverfahren ab», erklärt Charmeur. Dies jedoch nur, wenn es medizinisch vertretbar sei. An jener Rezeption stehe medizinisch geschultes Personal, welches die Situation einschätzen und unter ferner liefen zusammenführen Weißkittel zu Rate ziehen könne.

Dass die Klinik uff eine Barzahlung vor Ort pochte, erstaunt Karin Devalte, Mediensprecherin von Assura: «In jener Regel stellen die Leistungserbringer eine Zeche zusätzlich die erbrachten Leistungen aus.» Dass Assura dasjenige System des Tiers garant, damit die Bezahlung durch den Patienten oder die Patientin und Erstattung durch die Krankenkassen, anwende, ist gesetzlich verankert (siehe Packung). «Dies ist dasjenige erste Mal, dass wir von einer Verweigerung jener Heilverfahren unter diesem Vorwand vernehmen.»

Vergütungssysteme jener Krankenkasse

Im schweizerischen Krankenversicherungssystem werden die Krankenpflegekosten nachdem Erbringung jener Pflegeleistungen vergütet. Kennzeichnend zu Gunsten von dieses Prinzip ist dasjenige sogenannte Kostenvergütungs- oder Rückerstattungsprinzip. Die Leistungserbringer können zu Gunsten von ihre Leistungen uff zwei Arten entschädigt werden:

  • durch die Versicherten, die dann wiederum die entstandenen Wert von ihrem jeweiligen Versicherer vergütet erhalten (Drittbürgensystem)

  • durch die Versicherer, wenn welche mit den Leistungserbringern vereinbart nach sich ziehen, dass deren Leistungen schlechtweg entschädigt werden (Zahlungssystem von Drittanbietern)

Nachdem Verfügung (Erscheinungsform. 42 Abs. 1 des Krankenversicherungsgesetzes KVG) kommt dasjenige System des Tiers garant zur Softwaresystem, wenn nichts anderes vereinbart wurde. Mit diesem wird die Eigenverantwortung jener Versicherten gefördert und sie erhalten Einblick in die verursachten Wert (Kostenbewusstsein). Versicherer und Leistungserbringer können andererseits unter ferner liefen vereinbaren, dass jener Versicherer die Vergütung schuldet. Dann kommt dasjenige System des Tiers payant zur Softwaresystem.

Wurde jener Hippokratische Eid gebrochen?

Pro Holger Hügel, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied des Verbands Versicherte Schweiz, ist lichtvoll, dass die Notfallpatientin hätte behandelt werden zu tun sein. «Dasjenige hätte nicht so laufen die Erlaubnis haben. Eine Klinik hat nebst einem Notlage eine Behandlungspflicht und kann nicht erwarten, dass Versicherte vor Ort zu Gunsten von die Heilverfahren bezahlen können», sagt jener Rechtsanwalt. «So praktiziert ist dies ein schwieriges Geschäftsmodell und moralisch fragwürdig.» Seiner Meinung nachdem sei die Verweigerung einer Notfallbehandlung mit dem Hippokratischen Eid nicht vereinbar.

Juristisch gesehen, sei die Permanence jedoch im Recht. Denn private Klinik könne sie vertragliche Zahlungskonditionen im Grunde selbst definieren, damit unter ferner liefen uff eine Barzahlung vor Ort verbeißen. Im Notlage stehe die Behandlungspflicht jedoch erstens. Weiter: «Wäre die abgewiesene Patientin später uff offener Strasse zusammengebrochen und hätte schwere medizinische Nachsteigen davongetragen, könnte die Klinik haftpflichtrechtlich belangt werden.»

Zu ihrem Glücksgefühl ist R. B.* nicht uff jener Strasse zusammengebrochen. Sie ging vom Haltestelle umgehend ins Kantonsspital Luzern, wo sie aufgenommen wurde. Nachdem einer 15-minütigen Heilverfahren wurde nebst ihr eine Blasentzündung diagnostiziert und sie bekam zur Heilverfahren ihrer Wehtun Antibiotika verschrieben.

*Name jener Redaktion vertraut

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