Tuesday, November 30, 2021
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Tradition und Fortschritt: Funktionieren in welcher Kerzenindustrie


Erst eins, dann zwei – im Advent und in welcher Weihnachtszeit zünden die Deutschen die meisten Kerzen an. Woher die meisten kommen, warum Rohstoffe konzis und teuer wurden und warum ohne Rest durch zwei teilbar Kirchen dies Handwerk welcher Wachszieher schätzen, exemplifizieren Branchenexperten.

Franz Fürst ist Wachszieher-Meister in fünfter Generation. Foto: Matthias Balk/dpa (Bild: dpa) Foto: Matthias Balk/dpa

Franz Fürst ist Wachszieher-Polier in fünfter Generation. Foto: Matthias Balk/dpa (Portrait: dpa)
(Foto: Matthias Balk/dpa)

München/Köln – Wenn es unter freiem Himmel kalt wird und die Tage kürzer werden, steigt die Nachfrage nachdem Kerzen und erreicht im Advent den Höhepunkt. «Kerzen sind ein saisonales Geschäftsstelle», sagt Stefan Thomann, Geschäftsführer welcher European Candle Association, des Verbands welcher Kerzenindustrie.

In Zeiten welcher weltweite Seuche ist die Sehnsucht nachdem einem Lichtblick zuhause noch größer geworden: Nachher jahrelangem Abwärtstrend sind die Verkaufszahlen merklich gestiegen.

Welcher Vertrieb in Deutschland wuchs im vergangenen Jahr um rund 10.000 Tonnen uff 180.700 Tonnen – so gut wie 2,2 Kilogramm je Bundesbürger. «Dies ist die erste Steigerung seit dieser Zeit 2012», sagt Thomann. Mehr denn die Hälfte dieser Kerzen wurde aus Volksrepublik China importiert und «gehört in die Kategorie Billigware».

Kerzenzauber mit Qualität

Die Kunden von Franz Fürst dagegen wollen Qualität. Welcher Münchner ist Wachszieher-Polier in fünfter Generation, sein Vater war Gründungsmitglied welcher Bayerischen Wachszieher-Innung und 24 Jahre weit ihr Vorsitzender. «Wir besorgen hauptsächlich Kirchen mit gezogenen Kerzen», sagt er. Selbige sehen zwar so gut wie gleich aus wie die aus Granulat gepresste von der Stange. Zugegeben sie tropfen weniger, lohen heller und länger und überstehen zweitrangig die Zugluft in welcher Religionsgemeinschaft, wie Fürst erklärt. Zu Gunsten von die Münchner Frauenkirche liefert seine «Wachszieherei am Münster» sämtliche Kerzen. Er verschickt Kerzen nachdem Norddeutschland und Chicago. Und Papst Benedikt habe seine Christbaumkerzen früher zweitrangig nebst ihm gekauft, sagt er.

Im Mittelalter waren die Kerzen- und Lichtzieher eine eigenständige Zunft. Unter ferner liefen heute noch wird beim Kerzenziehen ein Docht so oft durch warmes Wachs gezogen, solange bis die Kerze Millimeter und Millimeter die gewünschte Festigkeitsgrad erreicht hat. Doch ist welcher Docht heute 200 Meter weit und läuft maschinell jenseits Kabeltrommeln.

Maschinen statt Kunstfertigkeit?

«Die Maschinen werden immer größer, leistungsfähiger, immer mehr läuft computergesteuert», sagt Stephan Zimmermann, Wachszieher-Polier in welcher verbannen Generation und Geschäftsführer welcher 1764 gegründeten Kerzenfabrik Joh. Schlösser in Köln. «Manche Kollegen sagen, ich brauche Maschinenführer, Techniker, Mechatroniker und keine Kerzenhersteller mehr. Zugegeben wenn sie vom Wachs nichts verstehen und es Probleme gibt, stillstehen sie da und wissen nicht, welches sie zeugen sollen.»

So gesehen ist man zweitrangig nebst welcher Kerzenindustrie ganz happy, dass es die Bayerische Wachszieher-Innung gibt, welcher sich inzwischen die Handwerksbetriebe aus allen anderen Bundesländern sowie 17 Gastmitglieder aus Ostmark und welcher Schweiz verbunden nach sich ziehen. Denn die Innung organisiert die Schule und nimmt die Gesellen- und Meisterprüfungen ab.

Kerzen mit Symbolik

National gebe es keine 100 Polier in diesem Gewerk, sagt Zimmermann. Seit dieser Zeit 2004 ist er welcher Obermeister welcher Innung, denn erster Nicht-Bayer gar. Die Hälfte welcher deutschen Mitgliedsbetriebe sitzt im Republik. Tradition, sagt Zimmermann: «Welches Kirchenkerzen angeht, waren die Bayern immer ausdrucksstärker in ihrer Symbolik», mit schön modellierte Kerzen «mit allen möglichen Ornamenten, Marienfiguren, Jahreszeiten».

Im vierter Monat des Jahres hatte die Innung gefeiert: Eine Kerzenherstellerin und eine Wachsbildnerin bestanden ihre Meisterprüfungen. Die Ausbildungen seien innig zugehörig, demgegenüber Wachsbildnerei sei zweitrangig heute noch reine manuelle Arbeit. «In welcher Schule sind mehr Frauen denn Männer», sagt Zimmermann. In seinem Werk beschäftigt er zwei Gesellinnen und vereinigen Gesellen.

Wie Fürst in München macht zweitrangig Zimmermann sein Hauptgeschäft mit Kirchengemeinden und verkauft in seinem Laden individuell gefertigte Tauf- und Hochzeitskerzen. Er liefert jedweder Kerzen pro den Kölner Münster, hat demgegenüber zweitrangig Kunden in welcher Gaststättengewerbe und macht pro Filmstudios Kerzen, die die Scheinwerferhitze vertragen.

Hohe Produktion, hohe Preis

Die Kerzenproduktion in Deutschland ist vergangenes Jahr gestiegen uff 64.400 Tonnen. Welcher größte Teil davon wurde exportiert, welcher Rest hauptsächlich in Möbelhäusern, Drogerie-, Konstruktion- und Supermärkten verkauft. In diesem Jahr doch zeugen Rohstoffmangel und Lieferengpässe zweitrangig dieser Industriezweig zu schaffen: Weil Ölraffinerien in welcher weltweite Seuche herunterfuhren, wurde Paraffin ab März konzis und teuer. Seefracht aus Asien wurde zum Nadelöhr. Verpackungsmaterial fehlte. «Es sieht so aus sich langsam zu entspannen, demgegenüber die Preise sind hoch geblieben», sagt Thomann vom Industrieverband.

«Wir können gut produzieren», sagt Zimmermann: «Wir sind keiner von den ganz großen, die jede Woche drei Tankzüge Paraffin nötig haben.» Manche Lieferanten hätten die Preise verdoppelt. «Zugegeben ohne Rest durch zwei teilbar im Gebiet welcher Religionsgemeinschaft besteht Verständnis. Wir können höhere Preise positionieren.»

© dpa-infocom, dpa:211126-99-150596/3



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