Friday, December 3, 2021
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Tradition und Fortschritt: Funktionieren in jener Kerzenindustrie


München/Köln – Wenn es im Freien kalt wird und die Tage kürzer werden, steigt die Nachfrage nachher Kerzen und erreicht im Advent den Höhepunkt. „Kerzen sind ein saisonales Geschäftslokal“, sagt Stefan Thomann, Geschäftsführer jener European Candle Association, des Verbands jener Kerzenindustrie.

In Zeiten jener weltweite Seuche ist die Sehnsucht nachher einem Lichtblick zuhause noch größer geworden: Nachdem jahrelangem Abwärtstrend sind die Verkaufszahlen klar gestiegen.

Dieser Export in Deutschland wuchs im vergangenen Jahr um rund 10.000 Tonnen hinaus 180.700 Tonnen – sozusagen 2,2 Kilogramm je Bundesbürger. „Dies ist die erste Steigerung seither 2012“, sagt Thomann. Mehr denn die Hälfte dieser Kerzen wurde aus Reich der Mitte importiert und „gehört in die Kategorie Billigware“.

Kerzenzauber mit Qualität

Die Kunden von Franz Fürst dagegen wollen Qualität. Dieser Münchner ist Wachszieher-Polier in fünfter Generation, sein Vater war Gründungsmitglied jener Bayerischen Wachszieher-Innung und 24 Jahre weit ihr Vorsitzender. „Wir besorgen hauptsächlich Kirchen mit gezogenen Kerzen“, sagt er. Jene sehen zwar sozusagen gleich aus wie die aus Granulat gepresste Prêt-à-porter. Jedoch sie tropfen weniger, in Flammen stehen heller und länger und überstehen beiläufig die Zugluft in jener Religionsgemeinschaft, wie Fürst erklärt. Zu Gunsten von die Münchner Frauenkirche liefert seine „Wachszieherei am Münster“ sämtliche Kerzen. Er verschickt Kerzen nachher Norddeutschland und Chicago. Und Papst Benedikt habe seine Christbaumkerzen früher beiläufig wohnhaft bei ihm gekauft, sagt er.

Im Mittelalter waren die Kerzen- und Lichtzieher eine eigenständige Zunft. Neben… heute noch wird beim Kerzenziehen ein Docht so oft durch warmes Wachs gezogen, solange bis die Kerze Millimeter und Millimeter die gewünschte Steifigkeit erreicht hat. Gewiss ist jener Docht heute 200 Meter weit und läuft maschinell verbleibend Kabeltrommeln.

Maschinen statt Kunstfertigkeit?

„Die Maschinen werden immer größer, leistungsfähiger, immer mehr läuft computergesteuert“, sagt Stephan Zimmermann, Wachszieher-Polier in jener respektieren Generation und Geschäftsführer jener 1764 gegründeten Kerzenfabrik Joh. Schlösser in Köln. „Manche Kollegen sagen, ich brauche Maschinenführer, Techniker, Mechatroniker und keine Kerzenhersteller mehr. Jedoch wenn sie vom Wachs nichts verstehen und es Probleme gibt, stillstehen sie da und wissen nicht, welches sie zeugen sollen.“

Insofern ist man beiläufig wohnhaft bei jener Kerzenindustrie ganz zufrieden, dass es die Bayerische Wachszieher-Innung gibt, jener sich inzwischen die Handwerksbetriebe aus allen anderen Bundesländern sowie 17 Gastmitglieder aus Ostmark und jener Schweiz verbunden nach sich ziehen. Denn die Innung organisiert die Erziehung und nimmt die Gesellen- und Meisterprüfungen ab.

Kerzen mit Symbolik

Landesweit gebe es keine 100 Polier in diesem Gewerk, sagt Zimmermann. Seither 2004 ist er jener Obermeister jener Innung, denn erster Nicht-Bayer gar. Die Hälfte jener deutschen Mitgliedsbetriebe sitzt im Republik. Tradition, sagt Zimmermann: „Welches Kirchenkerzen angeht, waren die Bayern immer ausdrucksstärker in ihrer Symbolik“, mit schön modellierte Kerzen „mit allen möglichen Ornamenten, Marienfiguren, Jahreszeiten“.

Im vierter Monat des Jahres hatte die Innung gefeiert: Eine Kerzenherstellerin und eine Wachsbildnerin bestanden ihre Meisterprüfungen. Die Ausbildungen seien innig zugehörig, Gewiss Wachsbildnerei sei beiläufig heute noch reine manuelle Arbeit. „In jener Erziehung sind mehr Frauen denn Männer“, sagt Zimmermann. In seinem Fabrik beschäftigt er zwei Gesellinnen und verschmelzen Gesellen.

Wie Fürst in München macht beiläufig Zimmermann sein Hauptgeschäft mit Kirchengemeinden und verkauft in seinem Laden individuell gefertigte Tauf- und Hochzeitskerzen. Er liefert aufgebraucht Kerzen pro den Kölner Münster, hat Gewiss beiläufig Kunden in jener Gaststättengewerbe und macht pro Filmstudios Kerzen, die die Scheinwerferhitze vertragen.

Hohe Produktion, hohe Wert

Die Kerzenproduktion in Deutschland ist vergangenes Jahr gestiegen hinaus 64.400 Tonnen. Dieser größte Teil davon wurde exportiert, jener Rest hauptsächlich in Möbelhäusern, Drogerie-, Heim- und Supermärkten verkauft. Diesjährig durchaus zeugen Rohstoffmangel und Lieferengpässe beiläufig dieser Industrie zu schaffen: Weil Ölraffinerien in jener weltweite Seuche herunterfuhren, wurde Paraffin ab März kurz und teuer. Seefracht aus Asien wurde zum Nadelöhr. Verpackungsmaterial fehlte. „Es sieht so aus sich langsam zu entspannen, Gewiss die Preise sind hoch geblieben“, sagt Thomann vom Industrieverband.

„Wir können gut produzieren“, sagt Zimmermann: „Wir sind keiner von den ganz großen, die jede Woche drei Tankzüge Paraffin nötig haben.“ Manche Lieferanten hätten die Preise verdoppelt. „Jedoch ohne Rest durch zwei teilbar im Distrikt jener Religionsgemeinschaft besteht Verständnis. Wir können höhere Preise positionieren.“



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