Tuesday, December 7, 2021
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Tiervideos hinauf Youtube – Wo Lamm und Löwe schmusen


Die Zeiten sind streng. Viele Personen sehnen sich nachdem Milde und Weichheit, daraufhin, irgendwas zu sehen, welches sie aufbaut. Noch welcher hartgesottenste Rambo, die coolste Tusse oder welcher arrivierteste Erfolgsmensch spüren, gleichwohl wenn sie es ungern zugeben, dieses Bedürfnis.

Nun hat dies Verhalten welcher Erdbevölkerung derzeit in Sachen Trost und Aufheiterung wenig zu eröffnen. Und da dies so ist, guckt welcher Mensch mit Vergnügen welches mit Tieren. Selbst gleichwohl.

Bilder, die Glückshormone bescheren

In sämtlichen Bildschirmmedien tauchen sie hinauf: Lustige Tiervideos, die dem gestressten und/oder einsamen Schwuppe sapiens schon beim ersten Aufploppen des Bildes verschmelzen Strom Glückshormone bescheren.

Wie süßlich, herzig und niedlich sind die Kätzchen, Hündchen, Häschen und welches sonst noch kreucht und fleucht, täppisch torkelt, im Schlamm ausrutscht oder sich in den eigenen Schwanz beißt!

Niedlich bedeutet irgendwas Angenehmes, Verlangen Erweckendes. Wir können nicht genug von diesen putzigen Szenen bekommen, die uns in eine weltfremde Welt kreatürlicher Empathie versetzen. Wir lachen und freuen uns, weil wir uns in den tierischen Slapsticks wiedererkennen. Außerdem geht die Gesamtheit ein kleinster Teil drolliger zu, qua wohnhaft bei uns Menschen.

Die Gegensätze können größer nicht sein

Selten beliebt unter den animalischen Filmchen sind “außergewöhnliche Tierfreundschaften”, in denen gezeigt wird, wie sich grundverschiedene Tierarten, warum gleichwohl immer, zusammengetan nach sich ziehen.

Es gibt die tollsten Paarungen: Giraffe und Strauß, Katze und Leguan, Waschbär und Axolotl oder Primat und Panter – die Gegensätze können größer nicht sein, die Liebe zueinander gleichwohl nicht. Sie lecken sich reziprok ab, umarmen, umflügeln oder umflosseln sich, dass es uns dies Herze rührt!

Nur welches den Sex zwischen den Gattungen anbelangt, da ist noch Luft nachdem oben. Womit dies Web vermeldet: “Nigerianerin bringt Ziege zur Welt.”, “Waliserin gebiert Kleben”, und an welcher Nordseeküste wurde gar eine Seejungfrau gesichtet.

Doch dies ist schon wieder welches mit Menschen.

Unter uns Zweibeinern kracht es dauernd

Wir sehen mild liierte Spezies unterschiedlicher Natur qua Wunder derselben, mehr noch! Zeigen sie nicht dies, welches unser Harmoniebedürfnis satt? Nämlich echte Kameradschaft, wenn ungekocht ideale Liebe? Irgendetwas, zu dem wir offenbar nicht potent zu sein scheinen?

Dauernd kracht es unter uns Zweibeinern, wenn sich ein Fremdling in den Weg stellt. Während an den Zitzen einer Deutschen Schäferhündin wohlig schnurrend ein Perserkätzchen säugt oder ein Hamster tiefenentspannt hinauf einer zusammengerollten Schlange kauert.

Dasjenige ist dies Paradies, die heile Welt im Reinformat, da sie grausame Rivalität, dies ewige Waidmann-und-Prise-Verhältnis widerlegt. Kein Zweifel: Solche Geschöpfe sind unserer mentalen, moralischen, ergo evolutionären Fortentwicklung äonenweit besser.

Fürsorglich und unzertrennlich sind sie füreinander da, ohne körperliche, sprachliche, kulturelle oder soziale Konflikte. Na deshalb, geht doch!

Wohlfühlclips in sonst so harten Zeiten

Zeitgeistbeseelt betrachtet sind sie die wirklich woken, stichhaltig fühlenden Wesen, weil von welcher Erkenntnis penetriert: Was auch immer wird gut, wenn wir nur, wie die pflanzenfressenden Haie aus dem Streifen “Findet Nemo”, immer schön vegetarisch denken.

Die Schlange streicht den Hamster von ihrem Speiseplan und setzt ihn qua Best Friend hinauf die Prioritätenliste ihrer Bedürfnisse. Da ist es egal, ob die Wissenschaft solch Verhalten schnöde zu entzaubern trachtet: Ein Reptil, dies sich hinauf seine Winterruhe vorbereitet, ist wie am Schnürchen völlig satt. Verspürt es jedoch im Lenz wieder Hunger und verspeist unversehens sein geliebtes Nagetier, ist unsrige Empörung weit! Sinister Schlange!

Wie schon gesagt: Die Zeiten sind streng.

Doch wer Rauheit liebt, kann sich gleichwohl anderen Youtube-Empfehlungen anheimgeben: “Schockierenden Tierkämpfen” wie, wo sich Adler und Schlange, Hund und Katz hinauf trefflichste wohnhaft bei lebendigem Leibe zerfleischen.

Kerstin Hensel, Jahrgang 1961, ist Professorin zu Gunsten von Poetik an welcher Hochschule zu Gunsten von Schauspielkunst “Humorlosigkeit Strauch” in Hauptstadt von Deutschland. Qua Autorin hat sie zahlreiche Gedichte, Romane und Essays geschrieben. Im März 2020 erschien ihre jüngste Novelle “Regenbeins Farben”.

© privat



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