Friday, January 21, 2022

Schulhaus nachdem jener weltweite Seuche: Bildungsforscher präsentiert 14-Punkte-Plan

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1. Digitale Fundament schaffen

Die weltweite Seuche hat gezeigt: Schulhaus braucht eine digitale Fundament-Unterbau. Lehrer sollen Schülern Materialien bewilligen, Erziehungsberechtigte eine Mail schreiben oder Protokolle von Konferenzen digital bereithalten sowie Noten online verwalten können.

Ebenso wollen Schüler ihre Gruppenarbeiten verbinden mit anderen online behauen und digital hereinreichen können. Staatlich finanzierte Schulen sind, homolog wie andere öffentliche Sektoren, in diesen Fundament-Funktionen erstaunlich abgehängt. Dasjenige hat (noch) nichts mit pädagogischen Konzepten zu tun, sondern ist qua Voraussetzung z. Hd. zeitgemäßes Funktionieren in jener Schulhaus unumgänglich.

2. Langfristig planen

Geld ist nötig, doch löst Geld die Probleme jener Schulhaus nicht. Ihnen sind in jener weltweite Seuche hohe Summen z. Hd. die digitale Möblierung bereitgestellt worden. Doch die Digitalisierung lässt sich nicht darüber hinaus einzelne Fördertöpfe bewerkstelligen.

Es bedarf einer Schlange von abgestimmten Maßnahmen. Sie sind in Abstimmung mit den Kommunen, die zumeist z. Hd. die Sachausstattung jener öffentlichen Schulen zuständig sind, längerfristig zu planen. Dazu gehört ein stetiges Topf z. Hd. Erneuerungsbedarf und Software; im gleichen Sinne ist zu sauber machen, wer die anzuschaffende Technologie betreut – an deutschen Schulen gibt es dazu kein Personal.

3. Nachdem jener weltweite Seuche: Schulentwicklung!

In jener weltweite Seuche waren Notlösungen gefordert, um Unterricht mit digitaler Technologie irgendwie möglich zu zeugen. Viele Lehrkräfte nach sich ziehen einiges an Initiative und Kreativität gezeigt, um ihre Schüler trotz fehlender Technologie zu gelingen.

Doch darüber hinaus die Initiative einzelner Lehrkräfte hinaus ist die Digitalisierung – nachdem jener weltweite Seuche – qua Themenkreis von Schulentwicklung vollkommen anzugehen. Die digitale Technologie schafft neue Möglichkeiten des Lernens im Klassenzimmer und darüber hinaus Entfernungen, nichtsdestoweniger sie beinhaltet im gleichen Sinne Einschränkungen.

4. Welches wollen wir mit Medien im Unterricht?

Digitalisierung in jener Schulhaus meint nicht nur Beschaffung von Technologie plus einer Schulung zu ihrer Nutzung. Im Samenkern geht es drum, dass sich die Lehrkräfte im Umbruch mit anderen besser, wie sie digitale Medien pädagogisch sinnvoll nutzen wollen. Es geht um die grundlegende Frage, wie Unterricht und Schulhaus mit digitalen Medien erneuert werden kann.

Die weltweite Seuche hat gezeigt: Jener Unterricht lässt sich nicht trivial 1:1 ins Netzwerk transferieren. Dasjenige Digitale hat eigene Vor- und Nachteile, die – nachdem jener weltweite Seuche – klug mit bisherigen Formaten zu kombinieren sind. Es bedarf neuer didaktischer Konzepte, um die Möglichkeiten des Digitalen z. Hd. dasjenige Lernen zu nutzen und bisherige Formate des Unterrichts weiterzuentwickeln.

5. Schulentwicklung mehrdimensional wirken auf

Digitalisierung ist eine Dimension von Schulentwicklung, die mit weiteren Aspekten zusammenhängt: den pädagogischen Zielvorstellungen, den Inhalten und Formaten von Unterricht, jener Zusammenarbeit in jener Schulhaus, mit Erziehungsberechtigte und anderen Akteuren, dem Commitment jener Schulleitung und des Schulträgers usw.

Dasjenige Zusammenspiel dieser Dimensionen entscheidet letztlich, ob Digitalisierung triumphierend z. Hd. die Schulhaus wird. Digitale Schulentwicklung ist unterdies professionell zu zusammenbringen und zu moderieren. Hilfreich ist im gleichen Sinne die Zusammenarbeit von Schulen in Schulnetzwerken, in denen sich die Lehrkräfte darüber hinaus ihre Bemühungen und Erfahrungen umstellen.

6. Für jedes die Lebenswelt denken

Die breite Zurverfügungstellung von digitalen Basisdiensten, wie E-Mails, Videokonferenzen oder Dateiaustausch, ist schon niveauvoll. Doch die Diskussion darüber hinaus die Digitalisierung kann hier nicht enden. Es geht um die weiterreichende Frage, wie wir uns dasjenige Lernen in jener Schulhaus vorstellen wollen, um z. Hd. die Lebenswelt von Morgiger Tag vorzubereiten.

Jener Ruf nachdem pädagogischen Reformen wird immer stärker; dasjenige 21. Jahrhundert wird andere pädagogische Beantworten z. Hd. andere gesellschaftliche Rahmenbedingungen unumgänglich zeugen. Immer mehr – oft private – Schulen und Neugründungen denken Schulhaus neu; sie finden neue Beantworten darauf, wie Schulleben gestaltet, Unterricht organisiert und Lehrinhalte in Linie gebracht werden können. Die Nutzung digitaler Technologie ist dann ein Hilfsmittel, um welche Reformbemühungen zu unterstützen. Sie folgt den pädagogischen Innovationen und nicht umgekehrt.

7. Warum geht dasjenige die Gesamtheit so langsam?

Wir leben im 21. Jahrhundert: Dasjenige Netz bringt eine neue Tatkraft in gesellschaftliches Handeln, dasjenige flexiblere Strukturen im öffentlichen Schulwesen erforderlich macht. Die Idee, man könne in einem Schulministerium die digitale Zukunft des Lernens in allen ihren Spezifikationen definieren und dann „auswalzen“, funktioniert nicht mehr.

Es ist neu auszutarieren, wer welches im Prozess jener digitalen Schulentwicklung macht. Dieserfalls ist die dezentrale Komponente zu stärken, mithin die Eigenverantwortung jener einzelnen Schulhaus qua Organisation. Nur sie kann aufwärts Anforderungen und Entwicklungen vor Ort vernunftgemäß und hinreichend schnell walten.

8. Welches ist dann die Rolle des Landes?

Staatliche Einrichtungen stellen weder Schulmöbel oder Schulbücher her, und es ist im gleichen Sinne nicht ihre Verpflichtung, Software z. Hd. den pädagogischen Fabrikationsstätte zu gedeihen oder Schulserver zu betreiben. Eine Ausnahmefall wären vielleicht spezielle Anwendungen z. Hd. den Verwaltungsbereich.

In Deutschland lernen (schon vor jener weltweite Seuche) Mio. von Schülern und Studierenden mit jener weltweit etablierten Lernplattform Moodle aus fünfter Kontinent, die qua Open-Source-Problemlösung kostenfrei genutzt werden kann. Mehrere Lieferant eröffnen ihre Dienstleistungen z. Hd. verschiedene Anforderungen an. Da ist es schwierig, wenn Kommiss und Länder eigene Softwarelösungen (zigfach verlustreich) gedeihen lassen und selbst qua Betreiber dieser Dienstleistungen in Rivalität zu anderen Dienstleistern sich zeigen.

9. Ein Markt z. Hd. Bildungssoftware

Die verwaltungsmäßig gelenkte Softwareversorgung z. Hd. Schulen hat perspektivisch kombinieren fatalen Nebenerscheinung: Sie verhindert, dass ein Markt entsteht, aufwärts dem Unternehmen neue Produkte z. Hd. die Eröffnung bereitstellen: Lern-Apps, digitale Lehrwerke, Lernplattformen, Verwaltungssoftware, Prüfungstools oder andere neuartige Anwendungen. Es erscheint wenig realistisch, dass staatliche Einrichtungen darüber hinaus öffentliche Ausschreibungen und die Beauftragung von Softwareentwicklungen die notwendigen Innovationen voranbringen können.

Unternehmensgründungen, die sich mit EdTech (Educational Technology) in Anspruch nehmen, werden weltweit mit Betrachtung verfolgt. Es muss ein Markt entstehen, in dem Unternehmen ihre Softwarelösungen z. Hd. Eröffnung bereitstellen – im gleichen Sinne in Deutschland und vor dem Hintergrund unserer spezifischen, von anderen Ländern oft abweichenden Vorstellungen vom Lernen.

10. Nichtsdestotrotz jener Datenschutz!

Jener Staat muss den Fabrikationsstätte jener Software zusammenbringen, um den Datenschutz, ohne Rest durch zwei teilbar c/o personenbezogenen Datenmaterial von Kindern, zu gewährleisten, könnte argumentiert werden. Doch in den vergangenen Jahren sind c/o privaten wie im gleichen Sinne c/o staatlich betriebenen Rechenzentren immer wieder entsprechende Probleme visuell geworden. Selbstverständlich sind mit Dienstleistern, ganz egal in welcher Unternehmensform, Vereinbarungen zu treffen, die die Einhaltung von Datenschutz und anderen gesetzlichen Vorgaben sicherstellen.

Internationale Unternehmen, die dies vertraglich nicht z. Hd. Deutschland zusichern mögen, wären explizit von Vergaben auszuschließen. Dass, wie momentan, eine einzelne Schulleitung kategorisieren soll, ob eine in Deutschland erhältliche Software den Datenschutzbestimmungen jener EU entspricht, ist nicht haltbar. Bislang kommen Datenschutzbehörden in den verschiedenen Bundesländern und darüber hinaus in jener EU, zu völlig unterschiedlichen Einschätzungen darüber hinaus „mögliche Zweifel“ im Unterschied zu manchen Produkten.

Für jedes die Bildungspraxis bedarf es einer verkettete Liste von zugelassenen Produkten, die die Vorgaben einhalten, im gleichen Sinne wenn welche verkettete Liste sicherlich den kombinieren oder anderen Konflikt hervorrufen wird: Wenn ich ein fahrbarer Untersatz beim Autohändler in Deutschland kaufe, will ich im gleichen Sinne davon zu Ende gehen können, dass dieses z. Hd. den hiesigen Straßenverkehr zugelassen ist.

11. Und die Schulbücher?

Ministerien und Verlage nach sich ziehen darüber hinaus die Jahrzehnte ein Vorgehen z. Hd. die Weiterentwicklung und Zulassung von Schulbüchern entwickelt, dasjenige sich qua praktikabel erwiesen hat, nichtsdestoweniger digitale Innovationen auffällig erschwert. Die Verlage warten aufwärts Impulse von Seiten jener Landesministerien; die Ministerien warten aufwärts Innovationen jener Verlage. Und im gleichen Sinne die Wissenschaft kann bislang keine klaren Beantworten liefern, wie dasjenige digitale Schulbuch von Morgiger Tag aussehen sollte: Ist es ein abgeschlossenes Lehrwerk, wie ein Portable Document Format-Schriftstück, oder eine Website, die lizensiert wird, oder ein vorbereiteter Weg, jener z. Hd. den Fabrikationsstätte aufwärts die schuleigene Lernplattform eingespielt wird?

International positionieren sich jedenfalls starke Player aufwärts dem Markt jener Bildungsmedien; doch es erscheint im gleichen Sinne hier wichtig, mit den hiesigen Bildungsmedienverlagen interessante Lösungen z. Hd. die Bevorstehen des deutschen Bildungsmarktes zu gedeihen.

12. Dasjenige Netz – ein Raum z. Hd. offene Eröffnung!

Kommerzielle Lieferant stellen sich weltweit aufwärts, um den digitalen Markt z. Hd. lebenslanges Lernen zu erobern. Doch wie können wir Eröffnung qua öffentliches Gut im gleichen Sinne ungezwungen im Netz zugänglich zeugen – um dem europäischen Bildungsideal zu nachstellen, dasjenige unsrige Kultur so sehr prägt, Eröffnung „z. Hd. Leer“ verfügbar zu zeugen? Es erscheint weniger Verpflichtung staatlicher Stellen, Schulserver zu betreiben oder einzelne Bildungsinhalte vorzuhalten, nichtsdestoweniger es ist ein politisch wichtiges Bevorstehen, dasjenige Netz qua Raum z. Hd. offene Eröffnung zu gedeihen!

Die politische Verpflichtung besteht darin, die richtigen Weichen zu stellen, um eine solche Rahmung zu schaffen. Dasjenige fängt etwa damit an, dass mit den Verlagen z. Hd. Bildungsmedien neue Geschäftsmodelle zu zusammentragen sind, wie Bildungsmaterialien ungeschützt zugänglich gemacht werden können, statt sie hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Im gleichen Sinne könnte es drum möglich sein, verfügbare Lernmaterialien, die in jener Unterrichtspraxis entstehen, qua offene Bildungsressourcen besser verfügbar zu zeugen, Qualitätskriterien zu gedeihen und Verknüpfungen zwischen Bildungsangeboten und -anbietern zu karren.

13. Die Skepsis überwiegt! Deutschland lebt von technischen Erfindungen und ihrem Export. Bloß in jener Eröffnung überwiegt in Deutschland, auffällig ohne Rest durch zwei teilbar im internationalen Vergleich, die Skepsis im Unterschied zu digitaler Technologie. Warum ist dasjenige so? In manchen Ländern, wie Großbritannien oder den USA, soll Eröffnung vor allem nützlich sein: Selbst lerne, um irgendwas Bestimmtes zu können; wenn digitale Technologie unterdies hilft: bestens!

In Deutschland verstehen wir Eröffnung so gut wie qua Gebühr zu einer umfassenden Weiterentwicklung von Persönlichkeit, qua Möglichkeit zur Weiterentwicklung des Menschen. Steht Technologie solch hohen Zielen im Wege? Es sollte fühlbar gemacht werden, dass dasjenige Digitale diesen europäischen Anspruch von Eröffnung nicht infrage stellt: Dasjenige Digitale ist längst mit unserem Handeln verwoben und durchzieht leer Gesellschaftsbereiche. Insofern gilt es, mit jener Technologie zu leben und sie nicht qua Gegenspieler des Menschen und jener Menschlichkeit aufzufassen.

14. Wer macht welches?

Die verkettete Liste jener Themen macht fühlbar: Es geht nicht nur drum, bestimmte Aktivitäten zu initiieren, wie zum Leitvorstellung die Möblierung von Schulen, sondern es geht perspektivisch im gleichen Sinne um dasjenige richtige Zusammenspiel jener Akteure.

Es gilt, dieses Zusammenspiel neu auszutarieren und sich politisch zu verständigen darüber hinaus die Ziele von Eröffnung in jener digitalen Epoche. Genug damit manchen Aktivitäten sollte sich jener Staat fühlbar zurückziehen, etwa wenn es um Softwareentwicklung und -versorgung geht. In anderen Bereichen besteht massiver Handlungsbedarf z. Hd. politische Initiativen, um den Rahmen z. Hd. offene Eröffnung im Netz perspektivisch zu gestalten.

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