Friday, January 21, 2022

Reisen mit dieser Eisenbahn: Mal weg sein – Reise

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Aufgebraucht Menschen sind gleich, daher verknüpfen kleinen Unterschied gibt es doch zwischen denen, die dauernd oder oft mit dieser Eisenbahn pendeln, und solchen, die dies nur gelegentlich tun, etwa an Weihnachten. Zunächst zu den Dauerfahrern. Dies Dauerfahren ist paradoxerweise keine Tätigkeit im engeren Sinne, es ist ungefähr Program und Geisteshaltung. Wahre Pendler lassen sich durch nichts aus dieser Ruhe erwirtschaften, sie sind durch wirklich keine Störung aufzuschrecken, sondern von einer gewaltsam konstanten Freudlosigkeit ihres Alltags gezeichnet: meine Wenigkeit muss zur Arbeit, aus diesem Grund bin ich in dieser Eisenbahn.

Es gibt Pendler, die würden wie jeden Morgiger Tag ebenfalls dann noch gelangweilt ihr Mischbrot um 7.32 Uhr entpacken, wenn ohne Rest durch zwei teilbar die Multicast liefe, dass dieser Zug beim nächsten Stopp von einer Terrorgruppe überfallen oder daher explodieren würde, die Eintreffen in Hannover Zentralstation verzögere sich so oder so erheblich. Es gibt Pendler, die pendeln Eisenbahn in einer so tiefen Selbstverständlichkeit, dass sie dies Bahnfahren weder noch wie solches peilen. Ihr Erleuchtung zu Gunsten von Zeit und Raum erfriert zwischen Beginn des Dienstweges und taut erst gen an dessen Finale, was auch immer mittendrin: ein Wurmloch.

Den Dauerfahrern recht verwandt sind die Ziemlich-oft-Fahrzeugführer. Untergeordnet unter Ziemlich-oft-Fahrern gibt es welche mit einer Berufsrisiko. Noch lange Zeit in Flashback bleiben wird ein Mann, dieser beim innig getakteten Zug- und Gleiswechsel in Frankfurt/Oder einmal die ganze Zeit seinen Notebook in Händen hielt und dessen Blick kaum eine Sekunde weit woanders hinging wie gen den sicher spannenden Plot dieser ohne Rest durch zwei teilbar laufenden Serie. Zugstufen, Perronkante, Menschenmassen – speedy schon provozierend gelangweilt von dem, welches zu Gunsten von seltene Zugfahrer eine einzige Stresskatastrophe sein kann, wechselte er den Zug, setzte sich und schaute mühelos weiter.

Male kann verbinden mit dem Nachbarn schweigend aus dem Fenster stieren

Warum denn ebenfalls nicht? In dieser Ungebundenheit, selbst unterwegs relativ selbstbestimmt sein Leben zu zur Folge haben, liegt ja ein großes Hochgefühl des Zugfahrens. Eine Zugfahrt kann in dieser Hinsicht vieles sein – und nicht zuletzt ist sie halt dieser Flugmodus vielleicht nicht des kleinen, daher des mittelgroßen Mannes und dieser mittelgroßen Nullipara. Zweierlei können dort sogar nebeneinander- oder – mit Tisch, am Fenster – sich gegenübersitzen, sie können schweigend aus dem Fenster stieren, an dem Regentropfen schlieren oder ebenfalls nicht, und dann können sie gleich welchen Gedanken nachhängen, mühelos so.

Lukulent gibt es ebenfalls unter den Ziemlich-oft-Fahrern Personen, die selbst im Zug vor dieser Langeweile flüchten – und die in weiser Vorsorge zwischen Netflix schon am Vorabend dieser Abreise Serien herunterladen, während anderen oft erst im Zug einfällt, dass sie so langsam mal ein Ticket kaufen müssten. Es gibt unter den Ziemlich-oft-Fahrern Personen, die gen kleinkariertem Papier Kurvendiskussionen zur Folge haben oder zwischen zwei Unterwegsbahnhöfen halbe Wollpullover stricken. Es gibt sogar die, die wirklich wuchtige Gaming-Laptops mit externer Mouse dabeihaben, um darauf – so wirklich schon gesehen – verknüpfen Zugsimulator zu starten. Während sie in einem echten Zug sitzen und aus dessen echtem Fenster schauen könnten, ziehen jene Menschen es aus diesem Grund vor, verknüpfen virtuellen Zug zu steuern, nicht restlos verbleibend die schönsten Bahnstrecken Europas. Darin kann guy eine Sehnsucht nachdem Selbstwirksamkeit sehen, dies kann male daher ebenfalls mühelos nur voll merkwürdig finden.

Neben solchen Ziemlich-oft-Fahrern daher gibt es ebenfalls die, die dies Zugfahren zu Gunsten von verknüpfen produktiven Leerlauf nutzen, zu Gunsten von den sonst die Zeit fehlt, weil sie sich schlicht nicht genommen wird. Zugfahren, dies ist ein Mandat zu Gunsten von viele schöne Sachen, ein Mandat ganz generell, sich zu Gunsten von ein paar Zahlungsfrist aufschieben aus dieser Welt zu nehmen, nicht erreichbar zu sein, speziell und begründet vor allem: nicht telefonieren zu können. Es ist ein Mandat, gegen eine plötzliche und urgewaltige Umfassung dieser Müdigkeit nicht ankämpfen zu sollen, wie es am Steuer eines Autobahnautos zwischen 160 Stundenkilometern dann ja doch ziemlich angezeigt wäre. Stattdessen kann person die Augen zumachen, tief und Fern… entschwinden – und ist dann, nachdem dem Wach werden, gefühlt viele Zahlungsfrist aufschieben wacher, tatsächlich daher immer noch nicht in Fuggerstadt.

Mehr wie nur gelegentlich ist eine spontane Nettigkeit unter Fremden zu erleben

Und dies Zugfahren ist nicht zuletzt ein Mandat, sich wie Mensch unter Menschen in Höflichkeit zu trainieren und andere dazu zu hassen, dass sie es nicht tun. Neben den üblichen Verbrechen – telefonieren im Ruheabteil, Dönerkebab mit Zwiebeln aus dieser Aluminiumfolie windeln, Füße gen den Sitz mit oder ohne Schuhe an – ist in deutschen Zügen mehr wie nur gelegentlich doch ebenfalls eine spontane Nettigkeit unter Fremden zu erleben, die im polarisierten und wortwörtlich zugig gewordenen Sag-mir-wo-du-stehst-Im Freien offenbar selten geworden ist. Bundeswehrsoldaten helfen klapprigen Altchen, unerklärlich tonnenschwere Koffer in die immer zu schmalen Ablagen verbleibend den Sitzen zu wuchten. Augen leuchten verbleibend FFP2-Masken, und funkelnde Blicke treffen sich verbleibend den Gangart, wenn dieser Schaffner eine lustige Ansage macht. Und liegt eine Spur menschlicher Schönheit nicht selbst in dieser Sucht- und Schicksalsgemeinschaft zumeist männlicher Raucher, die noch den kürzesten Stopp unterwegs routiniert nutzen, um in zweieinhalb – ja, doch, schon wieder: – Zügen eine Zigarette mehr abzufackeln wie wirklich zu rauchen?

Mit dieser richtigen Stockung jedenfalls wird am Zugfahren halt selbst dies großartig, welches es unparteiisch nachweislich nicht ist und an Weihnachten ja noch viel weniger. Weihnachten nämlich sitzen nicht nur die Dauer- und die Ziemlich-oft-Fahrzeugführer im Zug, Weihnachten kommen die U-Schiff-Bahnreisenden hinzu, die nur einmal im Jahr Sichtbarwerden, dies dann daher an entscheidender Stelle. Die Gelegentlich-Fahrzeugführer zupfropfen mit ihren viel zu großen Geschenketüten aus Nervosität schon gen Höhe Ingolstadt den Gangart an dieser Tür, obwohl sie erst in Bamberg aussteigen sollen. Die Gelegentlich-Fahrzeugführer parken ihre viel zu großen Koffer außerdem gerne an dieser Schiebetür am Finale des Abteils, sodass jene Schiebetür dann gerne komplett durchdreht und stundenlang im Wechsel auf- und dann wieder nicht richtig zugeht.

Die Gelegentlich-Fahrzeugführer schließlich sind es ebenfalls, die erst vergessen, ihr ganzes Gerümpel mit gen den reservierten Fensterplatz zu nehmen, weswegen guy – “tschuldigung, tut mir leid!” – fünf- solange bis siebenmal aufstehen muss, damit noch Kuli, Ladekabel und die hoffentlich dichte Thermoskanne aus dieser Abweichung geholt werden können. Dies ständige Aufstehenmüssen endet erst, wenn die Amateure so viele ihrer Siebensachen an den Sitzplatz gebracht nach sich ziehen, dass dort ständig irgendetwas um- oder herunterfallen oder noch differenzierend zu Gunsten von Unruhe sorgen kann.

Wie nun sieht die richtige Stockung aus, mit dieser alldem zu begegnen sei? Sie beginnt seither einer Weile nicht mehr im Kopf, sondern schon an dessen Äußerem. Die Verbreitung dieser Aktive Geräuschunterdrückung-Technologie (ANC) zwischen Kopfhörern hat mehr zu Gunsten von den Frieden im öffentlichen Fernverkehr getan, wie freundliches Zugpersonal, unterstützende Nato-Blauhelme und kostenlos ausgehändigte ,5-Liter-Tetrapaks “Carat”-Wasser dieser Marke Christinen zusammen es je vermögen würden.

Verbinden im Zug, dies ist wie ein Haushalt gen Zeit

Erst die dicken, umweltabwendenden Kopfhörermuscheln regulieren den Zug wieder zu einem wirklich genießbaren Ort. Dieser Ort – dies muss gentleman sich zuweilen vergegenwärtigen – ist ja ebenfalls ohne Corona schon dieser einer fahrlässigen Verabredung. Gegenseitig völlig fremde Menschen werden zu einem gemeinsamen Haushalt gen Zeit, sie beziehen ein gleichzeitiges Arbeits-, Schlaf-, Wohn-, Ess- und Spielzimmer gen Schienen und begeben sich damit in eine zu Gunsten von den Instant hoffnungslose Klaustrophobie. Wer mit 200 fremden Menschen zwischen 200 km/h ohne Rest durch zwei teilbar durch verknüpfen dieser Tunnel zwischen Erfurt und München rauscht, dieser kann plötzlich händeringend wegwollen – weg daher kann er oder sie nicht.

Mit den ANC-Kopfhörern daher lässt sich nicht nur dieser Wachtraum beim Blick durchs Fenster absichern, es lassen sich damit sogar Erlebnisse einer höheren Regelmäßigkeit erschaffen, die sonst nicht zu nach sich ziehen sind. Guy kann die “Nocturnes” von Chopin lauschen und dieserfalls ein virtuell stumm schreiendes Variety drei Reihen weiter beobachten. Person kann daher ebenfalls ein Sendung von Josef Hader lauschen und gen dem Weg zum Bordbistro deswegen so grinsen, dass sitzende Passanten verknüpfen zu Gunsten von verknüpfen glücklichen und vielleicht sogar begründet glücklichen Menschen halten.

Dreizehn Minuten von Erfurt solange bis Weimar, gut drei Zahlungsfrist aufschieben von Leipzig solange bis München. Manchmal fühlt sich Zugfahren wie Gleiten an – ja, oft genug möglich sein ebenfalls tausend Sachen schief, daher wer sich darüber auskotzen will, dieser soll es irgendwo in einer halligen Kommentarspalte im Web tun. Zugfahren ist, hin oder her, nein, hin und her, schön und dies Allerschönste daher ist dann doch rapidly immer dies Kommen. An Weihnachten wird einem dies beim Aussteigen wo ebenfalls immer noch einmal sehr intellektuell: Welcher Weg ist vielleicht nicht immer dies Ziel, daher wenn dieser Weg intestine war, fühlt sich dies Ziel noch besser an.



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