Tuesday, November 30, 2021
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Österreichische Krypto-Steuer: Kritik an rückwirkender Geltung | Recht | 25.11.2021


Vor rund zwei Wochen ging dieser Skizze zur Ökosozialen Steuerreform in Expertise, und spontan gab es ein enormes Aufkommen an Rückmeldungen. Jener Grund: Dies Recht sieht erstmals in Ostmark eine umfassende Steuerveranschlagung von Kryptowährungen vor.

Nachher dem Plan dieser Regierung sollen Inh. von Bitcoin, Ethereum und Cobalt genauso wie Inhaber der Residualansprüche des Unternehmens hinaus ihre Einkünfte 27,5 V. H. zahlen. Praktisch pro Finanzier: Inländische Depotanbieter oder auszahlenden Stellen (etwa Kryptobörsen wie Bitpanda) zu tun sein die Kapitalerträge einbehalten und an dasjenige Fiskus abführen (dass sie selbst in dasjenige Realisierungsgeschäft eingebunden sind). Und wie bisher im Kontext konventionellen Depots gilt: Wer verschmelzen ausländischen Dienstleister hat, dieser die automatische KESt-Beseitigung nicht macht, dieser muss weiter selbst tätig werden und Einkünfte in dieser Veranlagung zitieren. Besteuert wird einmal jährlich am 15. Februar des Folgejahres.

Aufreger: Rückwirkende Steuerveranschlagung
Die Steuerpflicht soll mit 1. März 2022 in Macht treten – und sie gilt schon pro Anschaffungen ein Jahr davor: Besteuert werden Kryptowährungen, die nachher dem 28. Februar 2021 gekauft wurden. Ältere Bestände sollen nicht betroffen sein. Zum Besten von die Dienstleister selbst gibt es eine Übergangsfrist: Tatsächlich zu tun sein sie die KESt erstmals ab 2023 einbehalten.

Insgesamt zog dieser Gesetzesentwurf eine enorme Reaktion nachher sich: die verkettete Liste dieser Stellungnahmen hinaus dieser Parlamentsseite ist ungewöhnlich weit. Vor allem die rückwirkenden Einbeziehung gefällt vielen nicht. Jener Kryptotreuhänder Validvent veröffentlichte sogar eine Petition, diesen Regress zu streichen. Zu diesem Zweck gibt es inzwischen jenseits 5.000 Zustimmungen. Die Begutachtungsfrist endet am 6.12.2021.

Bisher konnten Kryptowährungen – wie etwa Gold – im Kontext einem Hab und Gut von jenseits einem Jahr steuerfrei verkauft werden. Gewinne aus kürzeren Behaltedauern muss man derzeit in dieser Steuererklärung angeben. Zum Besten von kurzfristigere Trader, kann die geplante 27,5 V. H.-Regulation damit ein Vorteil im Vergleich zu dieser Einkommensteuer sein: Wird ein Bitcoingewinn dem Einkommen zugerechnet, kommt in dieser progressiven Tarifbesteuerung schon ab 18.000 Euro Gesamteinkommen ein Steuersatz von 35 V. H. zur Nutzung – solange bis zum Spitzensatz von 55 V. H. pro Höchstverdiener.

Verlustausgleich
Begrüßt wird einhellig von allen Beobachtern, dass mit dieser Novelle künftig ein Verlustausgleich mit anderen Assets möglich wird, die ebenfalls mit 27,5 V. H. besteuert sind. Es können mithin zum Sichtweise (steuerschmälernd) Verluste aus Aktiengeschäften von Vorteil verschaffen aus Bitcoin abgezogen werden.

Zusätzlich die Mehreinnahmen die Erlaubnis haben sich künftig dieser Finanzminister, die Landeshauptleute und die Stapi freuen: Im Jahr 2023 sollen die Steuer rund fünf Mio. Euro in den Haushalt waschen. 2024 sollen es schon 20 Mio. sein und 2025 wird ein Gebühr von 30 Mio. Euro zum Haushalt erwartet. Davon dürften die Länder im Jahr 2025 kurz 6,4 Mio. Euro erhalten, die Gemeinden 3,6 Mio. Euro (eine positive Kreation des Kryptowährungsmarktes vorausgesetzt).

Finanzdienstleister: Zustimmung und Kritik
Wohnhaft bei den Finanzdienstleistern in dieser Wirtschaftskammer (WKO) zeigt man sich in der Regel zufrieden jenseits die Nutzung des Sondersteuersatzes von 27,5 V. H. und jenseits die Möglichkeit, dass Kryptowährungen beim Verlustausgleich mit gleichbesteuerten Assets gegengerechnet werden können. Dass dieser Tausch gegen eine andere Kryptowährung nicht denn Realisierung gilt, wird ebenfalls positiv hervorgehoben.

Zustimmung gibt es außerdem hierfür, dass beim Staking Anschaffungskosten mit einem Zahl von Null vorgesehen sind: dies ermögliche eine praxisorientierte Nutzung. Zur Hinweistext: beim Staking, dasjenige in gewissen Blockchains möglich ist (nicht im Kontext Bitcoin), nimmt ein Finanzier vereinfacht gesagt am Konsensverfahren teil, dasjenige pro die Inkraftsetzung dieser Richtigkeit dieser Transaktionen nötig ist; hierfür erhält er eine Zuschuss in Form dieser Kryptowährung. Durch Staking selbst entsteht nachher den neuen Reglementieren keine Steuerpflicht, sie tritt erst beim Verkauf ein.

“Widerspruch zum Vertrauensschutz”
Nicht zufrieden sind die juristischen Experten im Kontext den Finanzdienstleistern hingegen mit dieser rückwirkenden Steuerveranschlagung von Beständen ab Finale Februar 2021. Dies widerspreche dem Vertrauensschutz des Anlegers, heißt es aus dem Fachverband. Finanzier hätten ihr Investment schließlich im Vertrauen hinaus die geltende Rechtslage getätigt.

Außerdem nach sich ziehen die Finanzdienstleister Zwiespalt, dass die bürokratisch aufwändige Abzugsverpflichtung manch verschmelzen Dienstleister in den Ruin treiben könnte. Jener Aufwendung könnte erstens pro österreichische Provider zum Wettbewerbs- und Standortnachteil werden und zweitens pro kleinere Dienstleister “existenzgefährdend” sein, heißt es. Besser sei es, die von dieser EU geplante DAC-8-Richtlinie abzuwarten.

Zur Hinweistext: sie Regulierung sieht hinaus dem Gebiet ohnehin größere und europaweit einheitliche Regelungen vor. Es handelt sich um die achte EU-Amtshilfe-Richtlinie, die nachher ursprünglichen Plänen schon heuer in Macht treten hätte sollen, und die vorsieht, dass Kryptobörsen künftig mit Finanzämtern in engem automatischen Transition stillstehen. Zu welchem Zeitpunkt genau die Richtlinie kommt, ist derzeit unvorhersehbar. Sie bezieht jedenfalls nachrangig Wallets ein, mit denen man Transaktionen weitgehend unnennbar frei heraus jenseits die Blockchain zeugen kann, während man im Kontext Kryptobörsen wie Bitpanda verschmelzen KYC-Prozess (Know-Your-Customer) wie im Kontext einer Bankhaus iterieren muss. (eml)


Tafelgeschirr: Überblicksseite zum Ökosozialen Steuerreformgesetz



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