Meniersche Krankheit

Meniersche Krankheit
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Meniersche Krankheit

ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen. Auch bestimmte Diäten lindern bei manchen Morbus Menière-Betroffenen die Beschwerden.

Im Verlauf der Erkrankung kann es zu einem beidseitigen Befall der Ohren kommen. Der anfallartige Drehschwindel wird auch Attackenschwindel genannt. Es handelt sich um eine Form des Schwindels, die akut von einem Moment auf den anderen einsetzt und oft Minuten bis Stunden anhält.

Das löst über Nervenbahnen im Gehirn Übelkeit und Erbrechen aus. Ein Anfall endet, wenn der ursprüngliche Druck in den Bogengängen wiederhergestellt ist. Die Prognose der Menière-Krankheit ist nicht genau vorhersagbar. In einigen Fällen treten nur einzelne Anfälle auf und die Krankheit bildet sich wieder zurück.

Dadurch kann ein Teufelskreis zwischen den Anfällen und der psychischen Lage des Betroffenen entstehen. Die Belastbarkeit in Stresssituationen ist häufig in der Folge reduziert. Hinzu kommen Tinnitus und Schwerhörigkeit, die vor allem tiefe Töne betrifft. Oftmals empfinden Betroffene während einer Morbus Menière-Attacke auch Druck auf dem Ohr. Während zu Beginn der Erkrankung zumeist nur ein Ohr betroffen ist, kann sich der Morbus Menière im weiteren Verlauf auch auf das zweite Ohr ausdehnen.

Interessant ist auch, dass viele Erkrankte ein ähnliches Persönlichkeitsbild aufweisen. Zu den häufig beobachteten Charakterzügen der Patienten zählt ein Hang zum Perfektionismus und Ehrgeiz. Diese Eigenschaften führen häufig dazu, dass sich die Betroffenen selbst stark unter Druck setzen. Die Anfälle des Morbus Menière werden außerdem häufig durch Stresssituationen provoziert, die Anfälle lösen daraufhin vermehrt Stress aus. In einigen Berufen sollten Morbus-Menière-Patienten jedoch nicht mehr arbeiten, beispielsweise als Kraftfahrer oder Pilot. Das Risiko, während eines Fluges oder beim Autofahren einen Anfall zu erleiden, ist zu groß.

Die Anfallshäufigkeit kann durch eine medikamentöse Prophylaxe mit hochdosiertem Betahistin jedoch deutlich reduziert werden. Bei der HNO Status Untersuchung zeigt sich in der Regel eine unauffällige Ohruntersuchung. Die Untersuchung mit der Frenzelbrille weist im akuten Anfall einen horizontalen Spontannystagmus auf. Zu Beginn der Attacke schlägt der Nystagmus zum kranken Ohr .

meniersche krankheit
Meniersche Krankheit

Der Riss führt auch zu einer plötzlichen Änderung der Druckverhältnisse. Insgesamt folgt daraus eine Fehlfunktion der Sinneszellen, welche die Symptome des Morbus Menière erklären könnte. Patienten kommen meist mit nur ein oder zwei der obengenannten Symptome zum Arzt.

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Meniersche Krankheit

Diese Untersuchung liefert also Hinweise für die Lokalisation der durch die Erkrankung betroffenen Seite. Ferner können vestibulär evozierte myogene Potentiale durchgeführt werden. Diese werden primär zur Frühdiagnostik und Verlaufskontrolle verwendet. Sie fehlen in circa der Hälfte aller Morbus Menière Patienten.

Weitere unterstützende Therapien sind Akupunktur, Feldenkrais oder auch Gleichgewichtstraining. Die medizinischen Informationen der Techniker sind von renommierten Organisationen für Qualität, Neutralität und Transparenz zertifiziert. Für akute Anfälle verschreibt der behandelnde Arzt Medikamente gegen Schwindel oder Erbrechen. Um weiteren Attacken vorzubeugen, wird langfristig oft Betahistin eingesetzt. Üblich sind die anhaltenden Schwindelanfälle, Ohrensausen und einseitiger Hörverlust.

So verwundert es nicht, dass Morbus Menière Patienten deutliche Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität angeben. Im Abstand von mehreren Wochen kann dies wiederholt werden. Der große Abstand zwischen den Gentamicin-Gaben ist notwendig, um unerwünschte Schäden an der Gehörschnecke so weit wie möglich zu vermeiden. Aus diesem Grund werden vor allem jene Morbus Menière-Patienten mit Gentamicin behandelt, die bereits vor der Therapie deutliche Hörschädigungen aufweisen. Im Rahmen der Abklärung der Menière Krankheit wird außerdem überprüft, ob beim Patienten eventuell unwillkürliche Augenbewegungen („Nystagmus“) bestehen. Typisch für einen Morbus Menière sind zuckende Augenbewegungen zu einer Seite , die meist nur während des Anfalls auftreten.

meniersche krankheit
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Durch alle diese Maßnahmen kann das Risiko eines neuen Anfalls drastisch gesenkt werden. Ursache für diese Schwindelform kann unter anderem die so genannte Menière-Krankheit (Morbus Menière) sein. Hierbei ist die Bildung der Lymphflüssigkeit im Innenohr, die Endolymphe, zu stark ausgeprägt. Es kommt zu einem Lymphstau und in Folge zu einem Überdruck im Innenohr. Dies führt zum Einreißen der feinen Membranen, mit denen die verschiedenen Räume des Innenohrs voneinander abgetrennt sind.

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Diese Anfallssymptomatik tritt sehr unregelmäßig auf, vor allem aber in Stresssituationen. Die Indikation zur Initiierung einer prophylaktischen Therapie ist indiziert, wenn die Patienten eine oder mehr Attacken pro Monat aufweisen. Zur Prophylaxe wird derzeit Betahistindihydrochlorid eingesetzt. Ist der Patient mindestens sechs Monate attackenfrei, kann die Dosierung des Betahistins sukzessive reduziert werden. Zusätzlich können auch psychosomatische Symptome wie beispielsweise Angst oder vermehrte Reizbarkeit auftreten. Im Verlauf kann auch ein permanentes Unsicherheits- und Schwindelgefühl in Form eines reaktiv psychogenen Schwindels entstehen.

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Lilli Fischer Junge Union

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