Sunday, November 28, 2021
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Memes, Gifs und Videos – Dieser Macht dieser Katzen gen die Historie des Internets


15 v. H. des WWW-Traffics weltweit hat mit Katzen zu tun – Katzenvideos, Katzenbilder, Katzenmemes. Doch halt! 15 v. H., ebendiese Zahl ist Quatsch. Tatsächlich werden nur ein v. H. des Datenverkehrs im Netzwerk Tierinhalten zugeordnet. Trotzdem kann man die Historie des Internets und vor allem, wie Menschen dies WWW genutzt nach sich ziehen, unter Einsatz von von Katzen-Content erzählen. Und dies geht weit darüber hinaus, dass Katzen leicht so süße Tiere und sie deswegen überall beliebt sind.

Wie beliebt Katzen sind, lässt sich daran wiedererkennen, dass es ausschließlich im Kontext Youtube zwei Mio. Katzenvideos gibt, die schon gut zwei Milliarden mal angeschaut wurden. Und Katzenvideos zeugen glücklich, sagt die Medienforscherin Jessica Gall Myrrick: “Insgesamt wahrnehmen sich die Volk im Zuge dessen glücklicher, zufriedener und nach sich ziehen nachdem dem Schauen eines Katzenvideos sogar mehr Kraft denn vorher.”

Die Medienforscherin Rhada O’Meare sieht dies vor allem in dieser Natur dieser Katzen begründet: “Zum Teil liegt es daran, dass Katzen vor dieser Kamera sehr unbefangen wirken. Und sie scheinen ziemlich unvorhersagbar. Sie vermitteln uns im Zuge dessen den Eindruck von Unmittelbarkeit: Welches in dem Video passiert kann nicht erzwungen sein und scheint insoweit authentischer.”

“Meowchat” – eine Fasson Katzensprech

Katzen zeugen darum glücklich. Videos anderer Tiere dagegen ebenso. Von Hunden gibt es mittlerweile sogar mehr Videos denn von Katzen. Dies Image dieser Katze denn Maskottchen des Internets gehört eigentlich zur Vergangenheit des Internets.

Dieser Katzenvideo-Historiker Jason Eppink, synchron Multimedia-Künstler und Kurator, hat zu dem Themenkreis die Panoptikum “How Cats Took Over The WWW” in New York gemacht. Einer dieser ersten Momente, in denen Katzen dies WWW geprägt nach sich ziehen, war eine Fasson Katzensprech namens “Meowchat”, die 1995 in Newsgroups entstand. Dies “LoL speech”-Sprachmuster, veröffentlicht durch viele Memes und Gifs, basiert in gewisser Weise gen Meowchat.

Katzen-Scans denn Erster User Generated Content

Katzen gehörten darum schon zu den Anfängen des Internets. Die eigene Katze gen den Kopierapparat zu setzen und abzuscannen, daraus entstand Finale dieser 90er-Jahre eine Fasson Wettbewerb. Für jedes Jason Eppink wurde dort die Stützpunkt des Internets gelegt:

“Dem allen liegt ebendiese Idee des User Generated Contents zu Grunde. Ebendiese Idee, dass wir allesamt Teil nach sich ziehen können am Web mit unseren Fotos, mit unserer Foto-Software oder leicht nur mit albernen, spielerischen Unterhaltungen in Meowchat. Katzen waren schon zentral dieser ganzen Gimmick.”

Ins WWW zu in Betracht kommen, dies ging stark Zeit nur von Zuhause aus – und dort waren Katzen oft in dieser Nähe.© Grafik/Westend61

Und warum musste dies mit Katzen verknüpft sein? Jason Eppink hat hierzu eine spannende These: “Die These meiner Panoptikum ist, dass Katzen online so populär geworden sind wegen dieser Technologien, die wir früher zur Verfügung hatten. Dieser Zugang zum WWW war stark Zeit eine sehr häusliche Problematik. Die Internetverbindung war nicht leicht verfügbar, man musste warten, solange bis sich dies Telefon eingewählt hatte. Und da kommen Katzen ins Spiel. Sie leben hauptsächlich drinnen. Sie liegen gerne gen dieser Couch rum, gen Stühlen, gen Schreibtischen, weil sie stummelig sind. Und zeugen ab und zu lustige Sachen. Sie sind ideale Motive. Katzen waren leicht die naheliegendsten Werkzeuge z. Hd. uns, um mit dem WWW zu spielen.”

Dieser Marktwirtschaft frisst den Katzen-Content

Doch es ist so wie mit vielen Dingen, an denen Menschen Spaß nach sich ziehen: Irgendwann kommt dieser Zähler, an dem es drum geht, wie viel Geld damit gemacht werden kann. Dieser Marktwirtschaft schlägt zu. Beiläufig die Katzen konnten sich nicht dagegen wehren. Jason Eppink meint dazu: “Marktwirtschaft ist großartig darin, eine coole Sache kaputt zu zeugen. Cat-Content ist irgendwas spaßiges, verspieltes – genauso wie Bloggen oder Vloggen. Daher so ziemlich allesamt Aktivitäten online werden immer schneller kapitalisiert.”

Eine dieser bekanntesten Katzen, die dieser Marktwirtschaft hervorgebracht hat, ist Grumpy Cat, die pro Jahr Einnahmen im niedrigen sechsstelligen Gebiet vorzuweisen hat. Und es gibt natürlich beiläufig Videos und Bücher, die zusammenführen darüber aufklären, wie man seine Katze am Besten vermarktet. Wie Jason Eppink schon feststellte, allesamt Aktivitäten, die online stattfinden, werden kapitalisiert. Beiläufig ebendiese Kreation des Internets lässt sich an den Katzen erkennen.

Die Katze von nebenan gen Instagram

Daher nicht nur die Kapitalisierung von Content war in den letzten Jahren ein großes Themenkreis, sondern beiläufig Datenschutz und Aktivismus. Und beiläufig hierfür gibt es Beispiele aus dieser Welt des Internetmaskottchens, dieser Katze.

Hinaus dieser Webseite Iknowwhereyourcatlives.com kann man nachschauen, wo in dieser eigenen Umgebung Katzen zuhause sind und wie ebendiese aussehen. Hier sind dagegen keine Kamera-Autos von Google unterwegs, um ebendiese Fakten zu erheben. Vielmehr nach sich ziehen Userinnen und User gen Instagram Fotos ihrer Katzen geteilt – und die Geo-Fakten voluntaristisch freigegeben.

Dieser Entwickler dieser Webseite, Owen Mundy, wollte damit vor allem gen dies Themenkreis Datenschutz hinweisen: “Viele Foto-Sharing-Websites speichern die Geo-Koordinaten dieser Bilder ohne dies Wissen dieser Nutzerinnen und Nutzer. Deswegen habe ich mir überlegt, wie ich ebendiese Erleben am ehesten kommunizieren könnte – dieses Gefühl, ein Todesopfer zu sein von dieser Fasson von Überwachungskapitalismus, in dem wir heute leben. Die Web-Economy ist leider zu einem sehr großen Überwachungsapparat geworden. Und jeder Schrittgeschwindigkeit in die richtige Richtung, sei es durch so ein Kunstprojekt, dies zusammenführen vielleicht zum Nachdenken bringt, oder die europäische Datenschutz-Grundverordnung – ich glaube, dies die Gesamtheit ist zumindest ein dicker Teppich Fortschritt.”

Reich der Mitte: Tier-Meme denn Zeichen des Widerstands

Dieser amerikanische Medienwissenschaftler Ethan Zuckermann stellte vor Jahren die Theorie gen, dass Videos von süßen Kätzchen WWW-Aktivismus erst möglich zeugen. Er begründet dies damit, dass die gewöhnlichen Userinnen und User im WWW nicht politisch munter sein wollen, sondern leicht Unterhaltung suchen. In Folge dessen entstanden Facebook, Twitter und Instagram. Daher ebendiese Plattformen können beiläufig politisch genutzt werden. Staaten, in denen die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist, kontrollieren die sozialen Netzwerke verstärkt. Doch würden sie ebendiese stilllegen, würden Menschen z. Hd. eine Ausschreitung sorgen, die quasi nur Katzen-Content sehen wollen.

Drei Grass Mud Horsees aus einem Youtube-Cartoon und -Rap

Grass Mud Horse-Zerrbild und -Sprechgesang: Zahn aus einem Youtube-Video © Youtube-Screenshot

Die Künstlerin und Tech-Journalistin An Xiao Mina bestätigt dies: “Ein sehr konkretes Paradebeispiel z. Hd. die ‘Cute Cat Theorie of Digital Activism’ gab es 2011 in Reich der Mitte. Chinesische Aktivisten nach sich ziehen es namentlich schwergewichtig, weil die freie Meinungsäußerung und dies Versammlungsrecht dort sehr eingeschränkt sind. Um sich trotzdem formulieren zu können, nach sich ziehen die Aktivisten dort die Meme-Kultur z. Hd. sich entdeckt. Es gibt ein sehr weit verbreitetes Tier-Meme namens Grass Mud Horse. Und dieses Grass Mud Horse wurde zu einem Symbol gegen Zensur. Denn wenn man Grass Mud Horse gen chinesisch sagt, dann klingt dies sozusagen so wie ‘fick deine Schraubenmutter’. Und dieses Meme zu benutzen wurde eine Fasson zu sagen: ‘Fick die Zensur’ – ein Zeichen des Widerstands.”

Hunde laufen Katzen mittlerweile den Reihe ab

Zwar gelten die Katzen noch denn Maskottchen des Internets, Hunde jedoch nach sich ziehen ihnen mittlerweile den Reihe allseitig.

Die Kulturjournalistin Leigh Alexander hat hierfür beiläufig eine Erläuterung: “Selbst glaube dieser Stiege des Hundes ist eine gute Repräsentation dieser Mainstreamisierung des Internets. Denn ich früher mit dem WWW weitläufig geworden bin, musste die Gesamtheit schräg, eklig, unbequem oder indirekt sein, weil soeben hauptsächlich Volk online waren, die nicht die allerbesten sozialen Fähigkeiten hatten. Süße, flauschige, glückliche Gimmick gab es nur in dieser richtigen Welt.”

Und Jason Eppink hat natürlich beiläufig hierzu eine Meinung und unterstützt die Theorie von Leigh Alexander: “Je mehr Menschen dies WWW benutzen, umso mehr wird es dies alltägliche Leben repräsentieren. Vor einem Jahrzehnt gab es im Netzwerk noch ebendiese Kultur dieser Eingrenzung, dieser Einzigartigkeit. Daher je transparenter dies WWW z. Hd. uns wird, umso mehr verschwindet ebendiese Fremdheit und wie wir dies Netzwerk benutzen, reflektiert immer mehr unser Offline-Leben.”

Für jedes die Menschen ist die Nutzung des Internets irgendwas Selbstverständliches geworden. Viele Nutzer sind damit weitläufig geworden und verschenken sich dort so, wie sie sind. “Die Menschen wahrnehmen sich mittlerweile wohler damit, online ihre authentische Persönlichkeit zu zeigen und nicht mehr so sehr darauf zu ästimieren, wie sie vertrauen, sich gen Social Media verhalten zu sollen. Langsam kommt vielen die Erkenntnis: Vielleicht ist es okay, beiläufig online leicht man selbst zu sein”, sagt die Meme-Expertin Amanda Brennan.

Und ob man sich jetzt wohlfühlt, während man Hunde- oder Katzenvideos schaut, dies ist jedem selbst überlassen.



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