Monday, November 29, 2021
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Karrierefrau fordert mehr Permeabilität zwischen Gebildetsein


Mit 19 Jahren welcher Meisterbrief, mit 25 Dozentin. Florina Haderer plädiert pro ein Umdenken: erst welcher Profession, dann die akademische Vertiefung.

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Florina Haderer geht in ihrer kreativen Arbeit voll aufwärts. Den Fachschulabschluss im Lechtal nutzte sie wie Karriere-Sprungbrett.

© Haderer

Von Simone Tschol

Elbigenalp, St. Gallen – Schon 2015 sorgte die gebürtige Schweizerin Florina Haderer, Absolventin welcher Fachschule pro Kunsthandwerk und Entwurf in Elbigenalp, pro Schlagzeilen. Sie erhielt einst mit erst 19 Jahren den Meisterbrief im Vergolder-Handwerk in München.

Dies sollte jedoch nur welcher Herkunft einer außergewöhnlichen Karriere sein. Sie absolvierte an welcher Meisterschule in München den Diplomaufbaulehrgang Restauratorin im Handwerk und parallel dazu eine zweite Meisterprüfung wie Kirchenmalermeisterin. Ebendiese schloss sie 2016 mit Distinktion ab. Sie bekam zusammensetzen Studienplatz an welcher Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss in Kunstgeschichte und Pädagogik ab. Heute hat sie zusammensetzen Dozentenvertrag an welcher Meisterschule in München und unterrichtet Schüler, die zehn Jahre älter sind wie sie.

Ihr Werdegang ist untypisch. Trotz, oder ohne Rest durch zwei teilbar deswegen, will sie jungen Erwachsenen Mut zeugen. „Sie sollen ihre berufliche Neigungswinkel ausleben und nicht immer nur dem vorhandenen gesellschaftlichen Automatismus – zuerst kommt die Matura und dann überlegst du dir, welches du werden willst – nachsteigen. Meine Meinung ist: Zuerst kommt welcher Profession und dann die kontinuierliche Erhöhung welcher Bildungsstufe“, sagt Haderer. Dies sei vielfach jedoch mit Komplikationen verbunden. Haderer sieht dasjenige Problem vor allem in welcher mangelnden Permeabilität welcher Bildungsstrukturen.

Haderer: „Ostmark wird im Ausland um dasjenige System welcher Fachschulen beneidet. meine Wenigkeit weiß, wovon ich spreche, denn ich bin ein Kind dieser Region. meine Wenigkeit habe sehr intensive Kontakte, nicht nur nachher Deutschland, sondern ebenfalls in die Schweiz, wo ich seitdem 2016 ein eigenes Handwerksatelier betreibe und die Ausbildungsstrukturen sehr gut kenne. Schulen wie die Kunsthandwerkschule in Elbigenalp sind im deutschsprachigem Raum einzigartig. Nachdem dem erfolgreichen Ziel wird es jedoch schwierig.“ Eine Meisterprüfung mit einer substanziellen Anerkennungsform pro den weiteren Ausbildungsweg werde zwar seitdem Jahrzehnten ankündigt, passiert sei jedoch nichts.

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Haderer: „Aus diesem Grund muss man doch eine Extra-Schlaufe mit einer Wifi-Matura, die jedoch wiederum weitgehend nur in Ostmark erprobt wird, absolvieren oder in einer HTL mehr oder minder neu herbeiführen.“ Die Meisterprüfung in Bayern beinhalte zum Beispiel ebenfalls die Studienberechtigung pro die universitäre Lehre in berufsnahen Fakultäten. Somit besteht dort die Möglichkeit, nachher welcher Meisterprüfung ein Studium zu beginnen. Haderer: „Dies ist kein Schlussvortrag, dass andere Länder besser sind. Nichtsdestotrotz es sollte ein Stoß in unserer Region sein, angekündigte Reformen endlich mal durchzuziehen. Stattdessen wundern sich die Gesamtheit jenseits den sukzessiven Facharbeitermangel.“

Sie sei während ihrer Zeit an welcher Uni in München die Einzige gewesen, die eine vollständige Fachausbildung hatte. „Von vielen wurde ich beneidet. Sie sagten oft: ‚Wow, du hast ja schon zusammensetzen fertigen Profession und du weißt, welches du willst – wir studieren mal und schauen, wie weit wir kommen.‘ Nichtsdestotrotz im Innersten fehlt ihnen welcher Bezug zur theoretischen Lehre. Strecke so gesehen lautet mein Schlussvortrag: zuerst die Lehre und dann die akademische Vertiefung. Vielleicht gibt es ebenfalls dann weniger Studienabbrecher“, meint die 25-Jährige.

Dem Lechtal bleibt Haderer trotz beruflicher Verpflichtungen in München und St. Gallen treu. „Meine Erziehungsberechtigte und ich zusammensetzen die ehemalige Schnitzereigenossenschaft in Elbigenalp und zukünftiges Kunst- und Erlebnishaus um. Die kreative und malerische Gestaltung liegt zwischen mir. Leider zieht sich die Komplettierung durch die aktuelle Corona-Situation in die Länge“, erzählt Haderer.


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