Kangs Frau

Kangs Frau
Kangs Frau

Kangs Frau

Kirk macht Kang im Gegenzug dafür verantwortlich, dass die Kolonie nicht mehr da ist. Kang möchte von Kirk, dass er ihm die Enterprise übergibt, doch Kirk weigert sich. Da beginnt der Klingone damit, das Außenteam zu foltern. Chekov greift Kang auf einmal an, er hatte einen Bruder, der bei einem Überfall der Klingonen auf einen Außenposten der Föderation getötet wurde.

Wir sind persönlich für Sie da, auch vor Ort in Berlin.Wir sind persönlich für Sie da, auch vor Ort in Berlin. Cora Jankang berät schwerpunktmäßig in allen Fragen des Handels- und Vertriebsrechts sowie der außergerichtlichen und prozessualen Beilegung von Streitigkeiten. Sie helfen uns sehr dabei, die Qualität des Dienstes zu verbessern.

Frau Merten

Aus dem Nichts allerdings kam er nicht, wurde er in anderen Ländern doch schon zuvor vielseits gelobt. Die größte Aufmerksamkeit hat er hierzulande aber sicherlich der Auszeichnung mit demMan Booker International Prizezu verdanken, den Han Kang im Mai dieses Jahres in London entgegennahm. So gelangte „Die Vegetarierin“ innerhalb kürzester Zeit auf dieSpiegel-Bestsellerliste das Buch verkauft sich prächtig. »Ich hatte einen Traum« erklärt Yong-Hye – in den Augen ihres eigenen Ehemannes bis dahin durchschnittlichste Frau der Welt – als sie beschließt, Vegetarierin zu werden. Sie verzichtet fortan auf alle tierischen Produkte in ihrem Leben.

kangs frau
Kangs Frau

Es ist die Geschichte einer jungen Frau namens Yong-hye, die zuerst kein Fleisch und bald darauf gar nichts mehr essen will. Sie entfremdet sich von Ehemann und Familie, wird schließlich in die Psychiatrie eingewiesen und zwangsernährt. Eine beklemmende Geschichte, die aber in ihrer poetischen Intensität viele Leser anspricht.

Frau Küppers

In England, wo “Die Vegetarierin” bereits im vergangenen Jahr erschienen ist, ist der Roman zum Teil als Kritik an weiblichen Geschlechterrollen in Korea gelesen worden. “Die Erzählung macht klar, dass es der vernichtende Druck der koreanischen Etikette ist, der sie umbringt”, schrieb etwa der “Independent”. Als Yong-Hye zur Vegetarierin wird, zerbricht erst ihre Ehe, dann die Familie. In ihrem preisgekrönten Roman “Die Vegetarierin” erzählt Han Kang die groteske Rebellion einer koreanischen Hausfrau.

kangs frau
Kangs Frau

„Weiß“ ist eine Meditation über Trauer, eine poetische Installation über Verlust. Der Roman “Die Vegetarierin” der Koreanerin Han Kang, der in diesem Jahr den internationalen Booker-Literaturpreis gewonnen hat, eine der wichtigsten Literaturauszeichnungen Großbritanniens, ist die Geschichte einer Verwandlung. Und wie bei einer anderen, sehr bekannten Metamorphose der Literaturgeschichte, ist die Verwandlung gleich zu Beginn des Buchs ein Mittel, mit dem die Autorin sichtbar macht, was schon lange unter der Oberfläche gegärt hat. Um das Jetlag niederzukämpfen, trinkt Han Kang vor der Berliner Lesung einen großen Milchkaffee. Sie trägt ein schlichtes schwarzes Kleid und eine Kette mit einem kleinen Blumenanhänger, was ihr zurückhaltendes Wesen unterstreicht. Han Kang entfaltet in einer betont nüchternen Sprache das Drama der jungen Yong-Hye, die mit ihrer Entscheidung auf tiefes Unverständnis bei ihrem Ehemann stößt.

Der Vegetarismus dient insofern als Mittel zum Zweck für ihren selbstbestimmt wirkenden eigenen Weg. „Weiß“ lautet der schlichte Titel von Han Kangs jüngst übersetztem Buch, das sich einer eindeutigen Gattungsbezeichnung entzieht – kurze Prosastücke, versetzt mit wenigen Fotos und Screenshots einer Efficiency. Eine Hand mit Salz ist darauf zu sehen oder eine Ansammlung weißer Federn.

Der Captain schlägt den Navigator nieder und versucht Mara davon zu überzeugen, dass das fremde Wesen die beiden Seiten gegeneinander aufhetzt. Nach und nach gelingt ihm das und er und Mara beamen sich zusammen in den Maschinenraum. Dort versucht Kirk Kang zu überzeugen, doch dieser steht unter dem Einfluss des Wesens und will nicht zuhören.

In drei Akten kommt jeweils eine andere Figur zu Wort und dennoch dreht sich im Kern alles um Yeong-Hye, die eines Tages beschließt, Vegetarierin zu werden. (Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Übersetzungsproblem ist, denn genau genommen wird sie zur Veganerin, lehnt sie doch jegliche tierische Produkte ab.) Von diesem Tag an beginnt ihr Leben und das ihrer Familie zu zerbrechen. Warum sie zu diesen radikalen Handlungen neigt, die im Laufe des Buches immer radikaler werden, wird nicht ganz klar.

  • Der Autorin ist es gelungen, einen vielschichtigen sozialkritischen und psychologischen Roman zu schreiben, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
  • Golfkriegs, der Irak würde Massenvernichtungswaffen besitzen, was sich erst nach dem Krieg als dreiste Lüge herausstellte, ist eines der schrecklichen Beispiele dafür.
  • Das Haus Windsor ist nicht begeistert, dass der Kosename der Queen weitergegeben wird, weiß die BBC.
  • Han Kang erzählt die Geschichte geradlinig und ohne große Umwege, mit der Knappheit eines Tatsachenberichts.

Dass er aber eigentümlich fremd daherkommt, liegt nicht etwa an der Kultur, sondern an der verstörenden Kompromisslosigkeit, mit der die Autorin schreibt. Und mit der sie unter Beweis stellt, dass Kafka in Ostasien eine erstaunliche Wirkungsgeschichte entfaltet hat. Auch Haruki Murakami beispielsweise versteht man besser, wenn man Kafka kennt.

Es kommt zum Eklat, Yong-Hyes Schwester entdeckt die Videoaufnahmen, der Künstler will sich vom Balkon stürzen, aber ihm fehlt der Mut. Ihre Bilder sind Begegnungen mit der Welt, Sie fordern auf, in der Welt zu sein, teilzunehmen, zu sehen, sich selbst ein Bild zu machen. Diese Bilder-Räume bewegen sich zwischen Dytopie und Utopie, Hoffnung und Krise, Topos und U-Topos. Denn Kunst kann auch Schreckliches sehr ästhetisch darstellen.

kangs frau

Rätselhaft und in seiner Tiefgründigkeit wohl nur im Kontext der uns unbekannten koreanischen Kultur zu verstehen, fasziniert dieser Roman mit kompromisslosen und dichten Bildern und einer klaren, eindringlichen Sprache. Han Kang ist die wichtigste literarische Stimme Koreas. 1993 debütierte sie als Dichterin, seitdem erschienen zahlreiche Romane. Seit sie für “Die Vegetarierin” gemeinsam mit ihrer Übersetzerin 2016 den Man Booker International Prize erhielt, haben ihre Bücher auch international großen Erfolg. Zuletzt erschien von ihr bei Aufbau der Roman “Menschenwerk”, der mit dem renommierten italienischen Malaparte-Preis ausgezeichnet wurde.

Isi Glück Größe

Isi Glück Größe

Italiens Dichterfürst

Italiens Dichterfürst