Sunday, November 28, 2021
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Kalesche – Weniger Autounfälle? So macht Technologie den Verkehrswesen sicherer – Wirtschaft


München (dpa) – Vom ersten Kalesche solange bis zum ersten tödlichen Autounfall vergingen zehn Jahre: 1886 meldete Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent an, am 11. August 1896 wurde die 44 Jahre Gemahlin Londonerin Bridget Driscoll drüberfahren – so jedenfalls ist es in jener britischen Zeitungswesen überliefert. Und von kurzer Dauer nachdem diesem Unglück brachte die britische “Vier-Sterne-General Accident Corporation” vor 125 Jahren im Herbst 1896 die erste Kfz-Versicherung gen den Markt.

In Deutschland wurde die erste Autopolice 1899 vom Stuttgarter Verein angeboten, später von jener Zusammenschluss übernommen. Seither nach sich ziehen die Versicherer wegen weltweit steigender Autozahlen in Summe jährlich mehr zu tun.

Weniger Unfälle durch Corona

Zwar gab es unter tödlichen Verkehrsunfällen mit und ohne Kalesche in Deutschland schon vor 50 Jahren eine Trendwende. Den Majorität jener Schäden zeugen hingegen nicht die schweren Unfälle aus. Gesamtdeutsche Unfallzahlen gibt es erst seither 1991, doch deren Zahl ist gestiegen: 1991 zählte dasjenige Statistische Bundesamt 2,3 Mio., 2019 dagegen weitestgehend 2,7 Mio. Unfälle. Nur 2020 waren es coronabedingt sehr viel weniger.

Ausgenommen davon wird eine Vielzahl von Schäden jener Polizei weder noch gemeldet – Vorzeigebeispiel Parkbeule. Zum Besten von die kommenden zwei Jahrzehnte erwarten die Versicherer nun vereinen markanten Rückgang jener Unfallzahlen.

Vom Gesamtverband jener Versicherungswirtschaft (GDV) in Spreeathen gibt es eine brandneue Vorhersage: In jener Kfz-Obligo erwartet jener GDV solange bis 2040 im Vergleich zu 2019 20 solange bis 30 von Hundert weniger Unfälle, deswegen vereinen um 19 solange bis 25 von Hundert geringeren Schadenaufwand, gegenzurechnen seien 4 solange bis 6 von Hundert höheren Reparaturkosten. “Im Ergebnis 13 solange bis 21 von Hundert weniger Entschädigungsleistungen jener Kfz-Versicherer.” Den größten Folge gen Kfz-Haftpflichtschäden nach sich ziehen Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten.

Schadeninflation- dasjenige große Themenkreis

Die finanziellen Auswirkungen werden laut GDV zunächst überschaubar sein. “Die neuen Assistenzsysteme zeugen dasjenige Autofahren zwar sicherer, sie verteilen sich hingegen nur langsam und zeugen Reparaturen im Schadenfall teurer”, sagt Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Schon jetzt nach sich ziehen Assistenzsysteme hingegen vereinen messbaren positiven Folge. “Wir beobachten, dass es unter Fahrzeugen mit Assistenzsystemen so um die zwanzig von Hundert weniger Schäden gibt”, sagt Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied beim Marktführer HUK Coburg. “Jedoch dasjenige sind keine riesenhaften Sprünge, dasjenige klappen wir in ähnlicher Größenordnung nebensächlich mit unseren Telematiktarifen.” Uff jener anderen Seite gebe es eine Schadeninflation unter den Preis jener Ersatzteile. “Dies ist dasjenige große Themenkreis”, sagt jener HUK-Vorstand.

Solange bis autonome Autos die Straßen in größeren Zahlen bevölkern, werden noch viele Jahre vergehen. “Dies autonome Verkehren wird sich zuerst in langsamen Verkehrssituationen durchsetzen”, meint Rheinländer. “Und dann gen Autobahnen, wo es relativ wenige Schäden gibt.”

Große Herausforderungen in Sicht

Beschäftigungslos werden die Kfz-Versicherer nicht werden, doch stillstehen sie vor großen Herausforderungen. “Seither jener Wiedervereinigung ist jener Kfz-Inventar in Deutschland im Schnittwunde jedes Jahr um 1,5 von Hundert gewachsen, so nebensächlich nachdem wie vor in jener jüngeren Vergangenheit”, sagt Onnen Siems, Geschäftsführer von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) in Köln. MSK ist qua aktuarielle Beratungsgesellschaft gen Versicherungsmathematik spezialisiert.

Da jedes Fahrzeug versichert werden muss, bedeutet dieses stete Zunahme für jedes die Versicherer quasi automatisches Neugeschäft. “Wir erwarten spätestens in den nächsten zehn Jahren eine sukzessive Abflachung des Trends, so dass jener maximale Fahrzeugbestand in 2030 oder früher erreicht wird”, sagt Siems.

Die Gründe: “Es ist zu erwarten, dass die Energiekosten für jedes Otto-Kraftstoff und Dieselkraftstoff, hingegen nebensächlich für jedes Strom weiter überinflationär ansteigen werden.” Weitere Faktoren sind jener Erweiterung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und des Radwegenetzes.

“Dies heißt, die Preis für jedes den automobilen Individualverkehr werden steigen und jener Wechsel gen öffentliche Verkehrsmittel beziehungsweise dasjenige Fahrrad wird vereinfacht”, sagt Siems. “Den langfristigen Rückgang des Kfz-Verkehrs halten wir für jedes plausibel.”

Dieser Torte wird dicker Teppich

Dieser Torte gen dem Markt jener Kfz-Versicherung wird demnach ergo dicker Teppich werden: “Die Quantität jener Kfz wird rückläufig sein, und jener Schadenaufwand in Summe durch sinkende Schadenfrequenzen.” Dieser erwartete Rückgang jener Schäden wird nachdem MSK-Vorhersage je nachdem Kundensegment unterschiedlich ausfallen. “Solche differenzierten Trends zu tun sein Autoversicherer zukünftig noch früher wiedererkennen und in ihr Pricing integrieren”, meint Siems. “Nur Versicherer mit einer exzellenten Pricingkompetenz werden in dem Verdrängungswettbewerb langfristig Dasein.”

Dieser zweite große Trend ist jener Sprung vom Verbrennungs- zum Elektromotor. Derzeit sind Elektroautos nachdem einer Auswertung jener Zusammenschluss noch teurer zu reparieren qua herkömmliche Fahrzeuge. Dies liegt unter anderem daran, dass vielen Werkstätten die Qualifikation fehlt. Doch nebensächlich dasjenige wird sich ändern, sind die Mentor überzeugt. “Elektroautos werden mittel- und langfristig günstiger sein qua Autos mit Verbrennungsmotoren”, sagt Siems. “Prinzipiell sind Autos mit elektrischen Antrieben klar einfacher – und somit nebensächlich günstiger – konstruiert qua Verbrenner mit Hightech-Motoren, Zappelig und Abgasreinigungssystemen.”

Somit scheint nicht gänzlich unmöglich, dass nebensächlich die Versicherung in Zukunft einmal günstiger werden könnte. “Prinzipiell – ergo langfristig – gehorchen die Beiträge dem Schadenvolumen”, sagt Siems.

© dpa-infocom, dpa:211112-99-969023/4



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