Monday, December 6, 2021
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Investitionsabzugsbetrag: Nachweis welcher Nutzung eines Pkw | Steuern


Eine ausschließliche oder nahezu ausschließliche Nutzung des begünstigten Wirtschaftsguts im Sinne von § 7g Abs. 1 Sprung 2 Nr. 2 Buchst. b EStG ist gegeben, wenn die Nutzung zu betrieblichen Zwecken mindestens 90 % beträgt. Handelt es sich im Kontext dem Wirtschaftsgut um vereinigen Pkw, ist welcher Umfang welcher betrieblichen Nutzung durch ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch nachzuweisen.

Erwerb eines Fahrzeugs

Im Streitfall ging es um vereinigen 2014 angeschafften Pkw eines selbstständigen Versicherungsvertreters. Zu Händen den Pkw rechnete er vereinigen Investitionsabzugsbetrag in Übereinstimmung mit § 7g Abs. 2 Sprung 1 EStG in Höhe von 11.152,40 EUR (40 % von 27.881,00 EUR) hinzu und berücksichtigte eine Herabsetzung gem. § 7g Abs. 2 Sprung 2 EStG in Höhe von 5.576,00 EUR. Die private Kfz-Nutzung berücksichtigte er nachher dem sich aus dem Fahrtenbuch (2014/5) ergebenden Prozentsatz von 8,45 %.

Dasjenige Fiskus folgte dem nicht, weil die Fahrtenbücher zu Händen dies Vorgängerfahrzeug und zu Händen dies angeschaffte Fahrzeug nicht ordnungsgemäß seien, sodass eine so gut wie ausschließliche betriebliche Nutzung nicht nachgewiesen sei.

Anforderungen an Wirtschaftsgüter nachher § 7g EStG

Gleichwohl dies FG entschied, dass welcher Pkw nicht die Anforderungen an Wirtschaftsgüter erfüllt, die zu Händen eine Berücksichtigung in Übereinstimmung mit § 7g EStG zu stellen sind.

Eine ausschließliche oder nahezu ausschließliche Nutzung ist gegeben, wenn die Nutzung zu betrieblichen Zwecken 90 % oder mehr beträgt. Zu Händen Kraftfahrzeuge ist die betriebliche Nutzung mittels eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs nachzuweisen. Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch muss zeitnah und in geschlossener Form geführt werden, um so nachträgliche Einfügungen oder Änderungen auszuschließen oder denn solche erkennbar zu zeugen.

Fahrtenbuch: Bloße Ortsangaben genügen nicht

Hierfür hat es neben dem Zeitangabe und den Fahrtzielen im Grunde wiewohl den jeweils aufgesuchten Kunden oder Geschäftspartner oder – wenn ein solcher nicht vorhanden ist – den konkreten Gegenstand welcher dienstlichen Verrichtung aufzuführen. Bloße Ortsangaben im Fahrtenbuch genügen bestenfalls dann, wenn sich welcher aufgesuchte Meldungen oder Geschäftspartner aus welcher Ortsangabe zweifelsfrei ergibt oder wenn sich dessen Name uff einfache Weise unter Zuhilfenahme von Unterlagen ermitteln lässt, die ihrerseits nicht mehr ergänzungsbedürftig sind.

Deshalb sollen die zu erfassenden Fahrten einschließlich des an ihrem Finale erreichten Gesamtkilometerstandes im Fahrtenbuch vollwertig und in ihrem fortlaufenden Zusammenhang wiedergegeben werden. Prinzipiell ist nun jede einzelne berufliche Verwendung zu Händen sich und mit dem im Kontext Beendung welcher Reise erreichten Gesamtkilometerstand des Fahrzeugs aufzuzeichnen.

Aufschneiderei welcher Hausnummer erforderlich

Im Streitfall waren die vom Steuerpflichtigen vorgelegten Fahrtenbücher zu verwerfen, da die Eintragungen im Grunde nur den ggf. zu einer Postleitzahl zugeordneten Straßennamen ohne Aufschneiderei welcher Hausnummer enthalten. Damit ist dies jeweilige Fahrtziel nur ungenau bezeichnet. Die genauen Adressangaben treugesinnt sich wiewohl nicht aus anderen, ausnahmsweise zur Komplement eines Fahrtenbuchs heranzuziehenden Unterlagen wie Abkürzungsverzeichnisse oder Kundenlisten. Es finden sich wiewohl keine Kundenlisten im Kontext den Akten.

Hinzu kommt, dass zu Händen vereinigen Teil welcher Fahrten dies Fahrtziel wegen welcher Aufschneiderei von Abkürzungen, die sich nicht aus sich selbst hervor erläutern und zu Händen die welcher Steuerpflichtige wiewohl im Fahrtenbuch keine Aufschlüsselung angegeben hat, nicht verdonnern lässt. Gleichwohl die Fahrtzwecke sind in einer Vielzahl von Fällen nicht genau genug angegeben. Wohnhaft bei einer Vielzahl welcher Fahrten ist im Fahrtenbuch 5/2014 nur dies Lokal angegeben.

Fahrtenbuch spielt eine wichtige Rolle

Die Turnier macht spürbar, dass ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch nicht nur im Rahmen welcher Determiniertheit des Privatanteils (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG), sondern wiewohl im Rahmen welcher Gewährung des Investitionsabzugsbetrags nachher § 7g EStG eine maßgebliche Rolle spielt. Solange wie von dort zu Händen vereinigen operativ genutzten Pkw § 7g EStG in Anspruch genommen werden soll, sollte uff ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch, mit dem eine private Nutzung von höchster 10 % nachgewiesen wird, Zahl gelegt werden.

FG Bundeshauptstadt-Brandenburg Urteil vom 13.06.2018 – 7 Kalium 7287/16



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