Friday, December 3, 2021
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Im kalten Landkrieg mit welcher Justiz (nd derzeit)


Lars Heyde vor dem nachdem einem Verkehrsunfall ausgewechselten Garagentor

Foto: nd/Andreas Fritsche

Früher hatte Familie Heyde aus Wehrhain (Elbe-Elster) eine Spedition. Sohn Lars verdiente sich sein Studium wie Lkw-Fahrzeugführer. Von dort die Garagen, die zum Grundstück welcher Familie am Ortseingang in Besitz sein von. Darin stillstehen jetzt historische Traktoren, zu Gunsten von die sich Lars Heyde begeistert. Wegen eines Verkehrsunfalls, zu Gunsten von den die Familie nichts kann, drohte die Zwangsversteigerung des alten Bauernhofs, welcher 149 000 Euro wert ist. Dies Amtsgericht Mineralquelle Liebenwerda hatte wie Termin den 16. November festgesetzt. Hierbei belief sich welcher Streitwert hinauf lediglich 852 Euro, welcher sich dann hinauf Forderungen an Schraubenmutter Sabine Heyde in Höhe von rund 3000 Euro summierte. Sie hat diesen Summe inzwischen überwiesen. Weitere Wert, die noch aus dem Streitsache entstanden sind, würde sie fernerhin bezahlen, um ihr Zuhause nicht zu verlieren. Damit müsste die Zwangsvollstreckung vom Tisch sein, wie die Opposition schon schriftlich in Option stellte, fernerhin wenn noch keine offizielle Ratifikation extra die Streichung des Termins vom Strafgericht vorliege, wie Lars und Sabine Heyde sagen. Sie möchten die Vergangenheit, die so unglaublich klingt, trotzdem erzählen.

Am 20. Monat des Sommerbeginns 2016 setzte ein Paketzusteller mit seinem Transporter zurück und drückte damit versehentlich eins welcher Garagentore ein, brachte fernerhin dies Vordach zum Einknicken. Zu Gunsten von den Schaden sollte die Haftpflichtversicherung des Paketdienstes aufkommen. Doch die leistete zuvorderst nur eine Anzahlung. Lars Heyde holte Kostenvorschläge ein. Eine Tischlerei begutachtete den Schaden und erklärte, dieser lasse sich nicht kitten. Ein neues Holztor würde 3600 Euro kosten. Drum entschlossen sich Schraubenmutter und Sohn zu Gunsten von ein Rolltor aus Metall zu Gunsten von 2900 Euro. Sie ließen es installieren, fernerhin wenn die Kostenübernahme durch die Versicherung noch nicht geklärt war. Ihr Rechtsanwalt hatte ihnen gesagt, dies dürften sie tun. Die Garage müsse ja gegen Entwendung gesichert werden.

Jetzt meinte die Versicherung dennoch, dies Hexe Treffer hätte sich doch reparieren lassen. Dies wäre wohl billiger gewesen. Die Heydes klagten hinauf die volle Summe, verloren den Prozess und sollten daraufhin die Anwälte welcher Opposition bezahlen. Dies verletzte ihr Gerechtigkeitsempfinden. Sie weigerten sich. Hingegen Teer! Sie hatten keine Ernennung eingelegt. Dies Urteil war rechtskräftig.

In einem dicken Ordner sammelte Lars Heyde die Schriftstücke, die extra Monate und Jahre hin und zurück gingen. Darin findet sich ein Schrieb seiner Schraubenmutter an dies Amtsgericht Mineralquelle Liebenwerda, in dem sie unter Ernennung hinauf die Haager Landkriegsordnung darlegt, ihr Eigentum dürfe nicht gepfändet werden.

Stopp, stopp! Haager Landkriegsordnung? Dies sind die Ausflüchte welcher Reichsbürger und Selbstverwalter. Eine Landkriegsordnung könnte ja nur gelten, wenn sich Deutschland formal noch im Zweiten Weltkrieg befindet und ein von Gegnern besetztes Gebiet ist. So steht es nicht im Innern im Zusammenhang Sabine Heyde. Hingegen so legitimieren die Reichsbürger. Man könnte leichtgewichtig vermuten, dass im Zusammenhang welcher Justiz die Warnglocken läuteten. Zumindest nach sich ziehen einzelne Reichsbürger in welcher Vergangenheit Waffen gehortet und sind rabiat geworden, einer erschoss 2016 in Bayern verschmelzen Polizisten.

Dies macht Beamte im Umgang mit Reichsbürgern vorsichtig. Dies wäre eine Hinweistext dazu, warum welcher Zahl des Anwesens zu Gunsten von die Zwangsversteigerung von draußen geschätzt wurde und welcher Sachverständige keinen Eintritt begehrte, um sich in den Gebäuden umzusehen. »Wir hätten ihn selbstverständlich reingelassen«, versichert Lars Heyde.

Jener Ingenieur räumt ein: »Es kann sein, dass ich mich verrannt habe. Hingegen dann müsste mir mal der gerne Süßigkeiten isst verdeutlichen, wo mein Denkfehler ist.« Wie ist er nur hinauf welche Schiene geraten? Dazu holt welcher 43-Jährige verschmelzen zweiten Aktenordner an den Küchentisch. 2016 bewarb er sich wie Baudirektor in welcher niedersächsischen Stadt Nienburg/Weser. Telefonisch sei ihm die Information erteilt worden, da es um eine Stelle wie Staatsdiener gehe, müsse er bestätigen, dass er deutscher Staatsbürger sei. Geburtsurkunde oder Personalausweis reichten dazu nicht aus. Es bedürfe eines Staatsangehörigkeitsnachweises. Jener sei ihm jedoch im Zusammenhang welcher Ausländerbehörde in Herzberg verweigert worden. Zu welchem Zweck er den Nachweis gar wolle? Die Bewerbungsschreiben sei wie Grund nicht akzeptiert worden, obwohl er nachdem den damaligen Vorschriften nicht einmal verschmelzen Grund gebraucht hätte, sagt Lars Heyde.

Kurzum meldete er sich zu Gunsten von eine Weile zu Verwandten in Beilrode um und erhielt den Staatsangehörigkeitsausweis vom Ring Nordsachsen. Zu Gunsten von den gelben Schein musste er seine deutsche Adel väterlicherseits solange bis zum Uropa nachweisen – ein Verfahren, dies normalerweise gewählt wird, wenn zum Paradigma im Zusammenhang Spätaussiedlern Zweifel an ihrer Herkunft Existenz.

Martin Burmeister erläutert, dass Staatsangehörigkeitsausweise in Brandenburg nur ausgegeben werden, wenn ein berechtigtes Motivation daran glaubwürdig gemacht wurde. Burmeister ist Sprecher von Minister für Inneres Michael Stübgen (Christlich Demokratische Union). Er sagt: »Anlasslosen Anträgen hinauf Feststellung welcher deutschen Staatsangehörigkeit, deren Dasein sonst offensichtlich von niemandem angezweifelt wird, fehlt ein berechtigtes Motivation.«

Doch seither einigen Jahren sind die gelben Scheine in welcher Reichsbürgerszene beliebt. Außerdem wird Menschen vorgegaukelt, sie könnten, wenn sie ihren Personalausweis gegen verschmelzen solchen Schein eintauschen, Pfändungen und Zwangsversteigerungen verhindern. Sich hinauf die Haager Landkriegsordnung zu ernennen, gehört zu den seltsamen Tipps, die damit gegeben werden.

Unbedingt im »nd« hat Familie Heyde gelesen, dass dies vielleicht klappen könnte. So hat sie jedenfalls verschmelzen Nachprüfung aus dem Jahr 2015 verstanden, im Zusammenhang dem es um Hans-Peter Kuhnert aus Markgarfpieske (Oder-Spree) ging. Jener Rentner hatte verschmelzen jahrelangen Streit mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband Fürstenwalde und Umland extra die Grundgebühr zu Gunsten von verschmelzen Wasserzähler, den er keiner besaß. Denn nachdem er seine Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte, wurde sein Schnittstelle gekappt, die Wasseruhr ausgebaut. Wegen des in Brandenburg geltenden Schnittstelle- und Benutzungszwangs zu Gunsten von dies Trinkwassernetz sollte er die Grundgebühr dennoch weiter entrichten, während er sich hinauf seinem Grundstück mit Wasser aus dem Brunnen behalf. 2015 waren mit Mahngebühren und Gerichtskosten 70 000 Euro Verdanken aufgelaufen. Kuhnert holte sich den gelben Schein, um die Zwangsversteigerung seines Hauses irgendwie zu verhindern. Er rutschte in die Reichsbürgerszene ab. Lars Heyde beteuert indes, er sei kein Reichsbürger. Er hat sich kundig gemacht. Solche Personen lehnen die Bundesrepublik ab. Davon im Zusammenhang ihm keine Spur. Er habe sich doch zu Gunsten von den öffentlichen Tätigkeit beworben, wollte Staatsdiener werden. Die Stelle des Baudirektors hat er übrigens nicht bekommen. Hingegen er gab seinen Personalausweis ab. Warum, dies kann er nicht schlüssig verdeutlichen. Seine Schraubenmutter hat sich dann fernerhin den Staatsangehörigkeitsausweis geholt. Denn Kind von Vertriebenen glaubt sie, zu Gunsten von den Sachverhalt welcher Fälle verschmelzen echten Vorführung ihrer Staatsangehörigkeit zu benötigen, da welcher Personalausweis ja wohl nicht dazu ausreiche und ihre Herkunft angezweifelt werden könnte.

Wer setzt sich nun mit Leuten wie Familie Heyde hin und klärt sie hinauf? Menschen, die Verschwörungsfantasien verfallen, können in Brandenburg Hilfe vom Demos-Institut zu Gunsten von Gemeinwesenberatung bekommen.

Im Verfassungsschutzbericht des Bundeslandes ist zu Gunsten von die Reichsbürger und Selbstverwalter die Zahl 570 angegeben. In welcher Szene bewegten sich Menschen mit teils hoher Gewaltbereitschaft, erklärt Pressesprecher Burmeister. »Wenige davon sind fernerhin Rechtsextremisten.« Zu seinen Erkenntnissen extra konkrete Personen verrät welcher Verfassungsschutz prinzipiell nichts.

Lars Heyde sagt, er sei in seinem Leben nur einmal von kurzer Dauer im Zusammenhang den Freien Wählern gewesen und sonst in keiner anderen politische Kraft. »Selbst verhalte mich politisch allgemeingültig parteilos.« Dass er wie Querkopf gilt, kann er nicht die rote Karte zeigen. Die Nachbarn grüßen ihn. Hingegen in welcher Kleinstadt Schlieben, zu welcher die Ortschaft Wehrhain gehört, geht ein Gerücht um: Heyde habe nur insoweit Stress mit welcher Versicherung, weil er die Auszahlung welcher Schadenssumme in Reichsmark gefordert habe. »Stimmt nicht«, sagt er. Hingegen so kann es erlöschen, wenn man welcher Justiz mit welcher Haager Landkriegsordnung kommt. Heyde sagt, dass er sich jetzt seinen Personalausweis holen werde, den die Behörden aufbewahrt nach sich ziehen und welcher noch solange bis 2023 komplett ist.





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