Tuesday, November 30, 2021
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Hausratversicherung greift nicht im Zusammenhang Erpressung


15.11.2021 – Veranlasst ein Täter im Zusammenhang einem Falle in einer Wohnung den Wohnungsinhaber durch Erpressung dazu, Bargeld von seinem Sparbuch abzuheben, um dieses dem Täter auszuhändigen, besteht kein Versicherungsschutz im Rahmen einer Hausratversicherung. Dies hat dies Oberlandesgericht Köln mit Entschluss vom 19. Juli 2021 entschlossen (9 U 172/20) und damit ein gleichlautendes Urteil des Kölner Landgerichts bestätigt.

Die Klägerin war in ihrer Wohnung Todesopfer eines Überfalls geworden. Jener Täter hatte im Zusammenhang dieser Razzia dieser Wohnung kein Bargeld sondern nur eine Sparbuch gefunden. Von dort drohte er ihr, Wucht gegen ihre ebenfalls anwesende Tochter sowie ihr Enkelkind auszuüben, wenn sie dies Sparbuch nicht auflöse und ihm dies Sparguthaben in Höhe von 6.000 Euro aushändige.

Die dermaßen Bedrohte ging daraufhin zu einer nahe gelegenen Filiale ihres Geldinstituts und hob dies Geld ab. Sie händigte es in ihrer Wohnung anschließend dem Täter aus.

Abgehobenes Bargeld nicht versichert

Wie die Nullipara den Verlust im Gegensatz zu ihrem Hausratversicherer geltend machte, erlebte sie eine widerwärtig Verwunderung. Denn dieser weigerte sich, zu zahlen. Sein Begründung: Pro Vorfälle dieser Weise bestehe kein Versicherungsschutz. Seine Kundin zog von dort vor Tribunal. Dort erlitt sie eine Niederlage.

Die Richter schlossen sich dieser Meinung des Versicherers an, dass zwar die Wegnahme des Sparbuchs durch den Täter versichert gewesen wäre, nicht dessen ungeachtet die des abgehobenen Bargelds. Denn dieses habe erst von dieser Klägerin elitär und in ihre Wohnung gebracht werden zu tun sein.

Nur körperliche Gegenstände

Die Klägerin brachte den Einwand ein, dass dies Geld vor ihrer Reise zur Geschäftsbank in Form des Sparbuchs schon wie Giralgeld vorhanden gewesen sei und wirtschaftlich den gleichen Zahl darstelle. Dies ließen die Richter nicht gelten. Denn wie versicherte Sache im Sinne dieser Versicherungs-Bedingungen einer Hausratversicherung würden nur körperliche Gegenstände gelten. Sparbücher seien folglich nicht mit Bargeld gleichzusetzen.

Nachher Unterstellung dieser Richter wird mit dieser Regulierung dies nachvollziehbare Motivation des Versicherers verfolgt, sein Risiko im Rahmen dieser Hausratversicherung uff jene Werte zu knapp halten, die zum Schadenszeitpunkt am Versicherungsort schon vorhanden waren. Sonst wäre dies Risiko in dieser Prämienkalkulation nicht beherrschbar.

Nachdem die Klägerin ihre Revision gegen die Spiel dieser Vorinstanz zurückgenommen hat, ist dies Urteil rechtskräftig.



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