Tuesday, December 7, 2021
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Häcke am Weg – Zeugen: Ausflüge, Fitness und Reisen


Kaum ist man beim Weingut Höflich in Großostheim losgelaufen, ein Stück den Höhe hinauf und in die Weinberge rein, trifft man gen eine fröhliche Runde: Zu sechst nach sich ziehen sie es sich an einem großen Picknicktisch untätig gemacht, und könnte sich jener Tisch unter den Speisen verbiegen, würde er es tun. Dazu leuchtet ein frischer Weißer im Glas, zeitgemäß zum sonnigen Tag. Sie feiern Geburtstag, im Freien und im kleinen Ring, so wie es halt brauchbar ist. Ein Paar kommt ursprünglich aus Hamburg, dennoch seither 20 Jahren würden sie nun in jener Viertel wohnen, erzählen sie. Schönes Wetter, freundliche Franken, ganz offenbar nach sich ziehen sie hier gute Freunde gefunden.

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Dies Speisegaststätte Riesen in Miltenberg © Doris Burger

Welcher öffentliche Sportplatz zum Picknicken am Rotweinwanderweg ist keineswegs die Ausnahmefall, wie die Wandervogel feststellen werden, sondern die Regel. Jeder Ort pflegt Sitzgruppen und Bänke, so dass man unterwegs vespern kann. Wer seinen Vorrat nicht mitschleppen möchte, hält die Augen ungeschützt: Immer wieder gibt es Hinweise gen „Häcke“ am Weg. Anderweitig heißen sie Besen- oder Straußen-Wirtschaften, hier in Franken halt Häcke, und sie sind preiswert und gut.

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Anreise Mit dem Personenwagen von Stuttgart extra die A 81 solange bis Ahorn, von dort extra die Landstraße solange bis Bürgstadt. Zum Besten von die 150 Kilometer werden etwa zwei Zahlungsfrist aufschieben gesucht. Mit dem Zug ab Stuttgart mit Umstieg in Lauda, Frankfurt an der Oder oder Aschaffenburg, www.bahn.de

Unterkunft Glücklich wohnen mit Innenhof und Grünanlage im Landhotel Adler in Bürgstadt, DZ/Fluor pro Person 55 Euro. https://www.adler-buergstadt.de/. Ausgezeichnete Kochkunst und großer Grünanlage im Speisegaststätte Zur Zahnkrone in Großheubach, DZ/Fluor pro Nacht ab 104 Euro www.gasthauskrone.de.

Lebensmittel und Trinken Weingüter, teils mit Vinothek, Gastgarten oder Häcke: Weingut Giegerich, Großwallstadt, www.weingut-giegerich.de Weingut Höflich, Großostheim, mit Gastgarten: www.weingut-hoeflich.de Weingut Waigand, Erlenbach: https://www.waigand-wein.de/ Weingut Anja Stritzinger, Klingenberg, mit historischem Weinberg und Bioanbau: www.weinbau-stritzinger.de Weingut Rudolf Fürst in Bürgstadt, Tradition seither Jahrhunderten: www.weingut-rudolf-fuerst.de Zum Besten von Bierliebhaber: Fränkische Kochkunst und jung gebrautes Maß: Ederkeller in Großostheim, www.eder-keller.de

Aktivitäten „Miltenberg 14 Uhr“, Stadtführungen in Miltenberg, Treffpunkt vor dem Rathaus, www.miltenberg.de. Kurze Rundflüge übers Weingebiet: Nachfragen zum Exempel gen dem Flugplatz Mainbullau. https://www.edfu.de/mitfliegen/

Allgemeine Informationen Zum Rotweinwanderweg, allen Unterkünften und Weingütern extra Mainland Miltenberg – Churfranken e.Vanadium., www.churfranken.de

Die Kirschessigfliege sieht nur Rot

79 Kilometer ist jener Fränkische Rotweinwanderweg inzwischen weit, positiv angelegt und beschildert: mit einem gekippten Rotweinglas, denn jener Rotwein, speziell jener Spätburgunder, gedeiht hier prächtig. „Roter Stein, roter Wein“, gibt Winzer Klaus Giegerich in Großwallstadt denn Merkformel aus. Welcher Buntsandstein bildet hier eine riesige, 80 Kilometer Menorrhagie Platte, mit dünner Krume darauf. In früheren Zeiten lieferte er zu Gunsten von Kathedralen wertvolles Baumaterial, dies solange bis Mainz verschifft wurde. Heute werden wenigstens noch Trockenmauern im Weinberg daraus geschichtet.

Großwallstadt wurde denn Startpunkt des Wanderweges bestimmt. In einer Schleife führt er zuerst nachher Norden, extra den Main hinüber solange bis Großostheim. Zwischen Klaus Giegerich hat ohne Rest durch zwei teilbar die Lese begonnen, mit dem Frühburgunder. Den stellt jener Winzer denn „Lead Singer“ vor, denn kapriziösen Wein, jener viel Pflege braucht – und sehr gerne von Kirschessigfliegen und Wespen angeflogen wird. Weshalb die Winzer mühsam blaue Schutznetze um die roten Reben schlingen oder Kaolin, eine weiße Kalkerde, aufspritzen. Denn die Kirschessigfliege sieht nur Rot und die Wespe mag den Staub nicht. Welcher Kalk sei generell unschädlich und setzt sich nachher dem Pressen ab, wie wenn schon Schilder an den Reben verraten. Selbst im Bioanbau sei er erlaubt, Giegerich arbeitet seither vier Jahren biologisch. Sein Weingut ist ein Familienfirma: Ehefrau Helga und die Söhne Philipp und Killian funktionieren mit. Zweierlei sind denn Winzermeister und Weinbautechniker gut fähig, dazu ambitioniert in jener Evolution neuer Sorten.

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Inzwischen zieren die Söhne selbstbewusst dies neue Etikett. Die Wandervogel testen köstlichen weißen Burgunder, Silvaner, im Barrique-Fass ausgebauten Chardonnay und verdongeln Frühburgunder: tatsächlich ein sagenhafter Wein, mit vollem Wohlgeruch aus kleinen Beeren.

Es lohnt sich, ein kleines Notizbuch gen die Tour mitzunehmen. Denn registrieren kann man sich dies Geschmackserlebnis kaum, und wenn schon ein Foto des Etiketts gibt es nicht wieder. Doch die Verknüpfung von beidem hilft, später die richtigen Sorten im Stack zu erstehen. Denn Weingüter säumen den Weg, dass es eine Pracht ist.

Zum Besten von den zweiten Tag jener Reise wurde die Phase zwischen Erlenbach und Klingenberg ausgesucht: nur gut vier Kilometer weit, dennoch mit spektakulären Ausblicken. Welcher Weg führt hoch extra dem Main vorwärts, oberhalb von steilen Weinterrassen. Sie sind genau wie die Reihen schräg angelegt, so dass jener Winzer relativ ohne Rest durch zwei teilbar stehend funktionieren kann.

Oder die Winzerin. Verena Waigand zum Beispiel gilt denn eine jener besten Jungwinzerinnen Deutschlands. Strecke hat sie die Ausschreibung zu Gunsten von verdongeln Premiumwein gewonnen, jener gen einem jung gerodeten Stück Gemeindegrund wachsen soll. Die Kirchgemeinde Erlenbach hat sich statt einer Pacht „ein Zehntel“ des Ertrags ausgebeten. Sicherlich ein Win-win-Kaufhaus zu Gunsten von beiderlei Seiten. Neben Verena Waigand kam Biowinzerin Anja Stritzinger zum Aussichtspunkt „terroir f“. Sie hat ihren Vater Willi Stritzinger mitgebracht, den Tüftler des Weinwanderwegs, jener von den Anfängen berichtet. Im Halbschlaf habe er vor extra 30 Jahren eine Wandersendung des Bayerischen Rundfunks gehört, und er dachte, dies sei in Mainfranken. Doch beim Wachwerden stellte er verspannt, dass die Sendung aus Südtirol kam. Von Weingut zu Weingut wandern, dies könne man hier wenn schon, so fand jener damalige Vorsitzende des Weinbauvereins und gewann zügig Mitstreiter. So entstand Deutschlands erster Rotweinwanderweg, er wurde im Mai 1990 eingeweiht.

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