Sunday, November 28, 2021
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Die Retro-Straßenbahnen von Toronto – Zeugen: Ausflüge, Fitness und Reisen


Ja, die 504 lächelt heute. Ihre Tennisball-großen, runden Kerze-Scheinwerferlicht sind die Augen, dieser größere in dieser Zentrum ist die vorstehender Teil und darunter, dieser helle gekrümmte Linie gen dieser Waggon-Vorderseite, dasjenige ist dieser lächelnde Mund dieser 40 Jahre alten elegante Frau. Sie hat schon die Gesamtheit gesehen in Toronto und rollt obwohl tapfer überall dort, wo die Verkehrsbetriebsplaner sie täglich einsetzen: Heute gen dieser Linie 504, einer Ost-West-Vernetzung durch die City und in diesem Moment an die Haltestelle gen dieser King Street East. Die vierteilige Falttür vorn öffnet klappernd.

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„Helloooo, good moooorning and welcome on board“, begrüßt Lenker Curt Richards jeden, dieser neu zusteigt. Und strahlt hier mit seinem makellosen weißen Kandare, denn liefe die Kamera zu Gunsten von vereinigen Zahnpasta-Werbefilm. Wer keine Monats- oder Tageskarte vorzeigt, dem verkauft Richards vereinigen Einzelfahrschein, den er vom Brett abreißt. Touchpads zu Gunsten von Kreditkarten oder Münz-Automaten? Gibt’s nicht in diesem Straßenbahn-Veteranen.

Curt Richards liebt die Musik und seine Rote Rakete. © Stephan Brünjes

Ebenso wenig wie dasjenige Schutzwaffe mehr als dieser Windschutzscheibe, dass man den Lenker nicht erwähnen darf, während die Weg rollt. Muss heute in dieser 504 im gleichen Sinne keiner, denn Curt Richards plaudert von selbst mit seinen Fahrgästen. Zuerst mehr als die gen dieser Windschutzscheibe ächzenden Scheibenwischer, dasjenige Schmuddelwetter und darüber, dass jeder trotzdem gute Laune behalten soll. So wie dieser 59-Jährige, dieser vor mehr denn zehn Jahren vom TV-Moderator eines Lokalsenders zum Tram-Lenker umschulte. „Selbst steuere am liebsten sie alten Bahnen“, sagt er. „Die neuen nach sich ziehen Fahrerkabinen, da fühle ich mich eingesperrt – ich brauche Kontakt zu den Leuten.“ Dass er ihn weiter nach sich ziehen kann, verdankt Curt dieser Firma Bombardier. „C/o diesem kanadischen Hersteller nach sich ziehen unsrige Verkehrsbetriebe mehrere neue Bahnen bestellt, immerhin Bombardier hat Lieferprobleme“, erzählt Curt grinsend. „Drum sollen gut 70 Gattin Bahnen noch ein paar Jahre durchhalten.“ Sehr zur Freude vieler Torontonians, denn die kirschroten Oldie-Trams in Besitz sein von zum Inventar dieser Stadt, nach sich ziehen schon ewig den Spitznamen Red Rocket und prangen gen T-Shirts, Postkarten, Hauswand-Wandmalerei oder Kaffeetassen.

Die Waggons sind Schweizer Wertarbeit und rollen zuverlässig wie Uhrwerke durch Toronto zwischen glitzernden Stahl- und Glaspalästen von Banken und Versicherungen. Sie rumpeln die hippe Queen Street West weiter, vorbei an

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Upcycling-Läden, Galerien und Gestalter-Schuhgeschäften. Ob in Chinatown, Little Italy oder dem Polenviertel – eine Rote Rakete ist immer startklar. Es sei denn, sie muss von kurzer Dauer stoppen, so wie die von Curt Richards vor einer Straßenkreuzung.

Jener Lenker schnappt sich vereinigen etwa hüfthohen, olivgrünen Metallknüppel neben dieser Tür und springt gen die Gleise. Darin fuhrwerkt er mit dem Stemmeisen von kurzer Dauer herum und kommt zurück. „Handbetrieb“, sagt er beim Losfahren und wartet ab, solange bis ganz Nicht-Einheimischen geschaltet nach sich ziehen: Moment, dieser Lenker hat da ohne Rest durch zwei teilbar eine Weiche so hingebogen, dass die Weg um die Kurve pendeln kann? „Ja, es ist genau so, wie du denkst“, sagt Curt, „im Rahmen manchen Weichen fällt die Fernsteuerung aus, dann hängt im Kabel ein Schutzwaffe, dass ich rausmuss.“

Schon hat dieser Mann in akkurater, taubenblauer Uniform mit perfekt sitzender Krawatte seine Finger wieder gen dem abgewetzten Bedientafel und steuert die Weg, während er verschiedene Tasten drückt. Rote setzen die Rakete in Regung oder stoppen sie, grüne öffnen und schließen die Türen, gelbe knipsen die Lichter an. Sozusagen wie an dieser Modelleisenbahn in Kindertagen. Jetzt drückt Curt eine dieser weißen Tasten, und es erklingt dasjenige „Dings-Dings-Dings“, mit dem Straßenbahnen früher warnend um die Winkel kamen, meist untermalt vom ohrenbetäubenden Gequietsche dieser Metallräder in den Schienen, dasjenige im gleichen Sinne die Red Rocket von sich gibt. Curt zeigt gen ein von dieser Sonne ausgebleichtes Anzeigefeld in seinem Bedientafel: „Da sehe ich, dass die Räder durchdrehen, meine Weg quietscht, weil sie die leichte Steigung nicht hochkommt. Drum muss ich sofort Sand gen die Schiene streuen, um den Rädern so Griffigkeit zu schenken.“

Ob er jetzt wieder rausmuss? Nein, ein paarmal gen vereinigen roten Taster herabsetzen reicht. „Du hockst übrigens gen dem Sand“, sagt Curt, strahlt und klappt an dieser nächsten Haltestelle von kurzer Dauer den vordersten rechten Sitz hoch. Tatsächlich, darunter ist eine Mini-Sandkiste. „Oh, muss ich an dieser Endstation mal wieder welches reinschippen“, meint Curt. Gleichermaßen gen sie Rackerei scheint sich dieser Migrant aus Jamaika zu freuen.

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Vier solange bis fünf Touren muss er pro Werktag pendeln, seither Jahren oft dieselben Verwässerung. Wird ihm hier im gleichen Sinne mal wenig aufregend? „Nie“, antwortet er ohne Zögern, „Straßenbahnfahren ist zu Gunsten von mich wie Theater.“ Wer Curt kennt, bittet ihn schon mal, die nächste Haltestellen-Ansage zu singen. „Spaaaadeiiiiiinahhhhh!“ schmettert er dann etwa an dieser Spadina Avenue durch den Waggon. Dies hat dieser passionierte Gospelsänger, Akkordeonspieler und Gitarrist anfänglich an jeder Haltestelle gemacht und erst aufgehört, denn automatisierte Ansagen eingeführt wurden. Vor gut zehn Jahren sei dasjenige gewesen. Curt erinnert sich wahrscheinlich so gesehen so genau, weil in vergangener Zeit sie hübsche, asiatisch aussehende Nullipara in seine Weg stieg. Beim Aussteigen sprach Curt die Nullipara an, und es gelang dem Charmeur, ihr im Vorbeikommen seine Telefonnummer mitzugeben. Doch die gebürtige Thailänderin meldete sich zunächst nicht. Dann, nachher einer Woche des Wartens, klingelte Curts Telefon. „Sie hat tatsächlich angerufen. Selbst traf mich mit ihr, vereinigen Monat später waren wir verlobt, neun Monate später verheiratet“, erzählt er und strahlt sein breitestes Lächeln.

Toronto

Anreise Von Frankfurt an der Oder nachher Toronto mit United Airlines (www.united.com)

Unterkunft „Fairmont Royal York“, draußen klotzig, medial plüschig, dasjenige Grandhotel von 1929 ist oft New-York-Filmdouble und Stammhaus dieser Queen. www.fairmont.com/royal-york-toronto/, DZ/Fluor ab 187 Euro. Dies „Chelsea“ bietet gutes Frühstück und Sylvia aus Düsseldorf kümmert sich um deutsche Gäste. www.chelseatoronto.com, DZ/Fluor ab 122 Euro.

Esswaren und Trinken Jener Pub „The Queen and Beaver“ hat eine luftige Dachterrasse zwischen gläserner Bankentürme. Leckere Snacks und Ontario-Lamm zu Gunsten von größeren Hunger, www.queenandbeaverpub.ca. „BLÜ“ ist ein exzellenter Italiener: raffinierte Salate, saftige Steaks und Pasta. www.bluristorante.com.

Allgemeine Informationen www.seetorontonow.com; www.ttc.ca



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