Tuesday, December 7, 2021
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Die Mächtigkeit des Außenzügels


Die diagonalen Hilfen kommen in jeder Wendung zum Pfand.
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Diagonale Hilfen sind omnipräsent

Dasjenige Prinzip „innerer Schenkel, äußerer Zügel“ greift in jeder Wendung und in allen Seitengängen – darum in allen Übun gen, in denen Längsbiegung (Stellung und Schleife) verlangt wird. Dasjenige beginnt beim einfachen Durchreiten einer Kante und findet seinen koordinativen Höhepunkt in Galopppirouetten und Zick-Zack-Traversalen. In all diesen Übungen oder Lektionen gilt es, dies Gleichgewicht des Pferdes durch die Einfassung seiner Äußeres zu stabilisieren, ganz egal, wie innig die Wendung geritten wird, wie vielerorts sie wechselt oder wie lütt dieser Kreisbogen ist, den die Hinterhand beschreibt. Dasjenige saubere und korrekte Durchreiten dieser Ecken ist somit ein wichtiger Schritttempo gen dem Weg zu anspruchsvolleren Lektionen.

In dieser Wirklichkeit sieht man wirklich immer wieder, dass Tab:nnen die Kante (und gleichwohl Zirkel und Volten) mit viel zu viel innerem Zügel reiten. Welches geschieht dieserfalls? Dasjenige Pferd verlagert sein Masse gen den inneren Zügel und lehnt sich gegen den – in solchen Fällen meist gleichwohl so gut wie inaktiven – inneren Schenkel. Die Hinterhand weicht nachher extern von dieser Linie, die äußere Schulter fern sich von dieser Längsachse. Die typischen Hören sind Taktstörungen, Vorhandlastigkeit, Anlehnungs- und Balanceprobleme. Denkt man dagegen daran, die Kante (und jede andere gebogene Linie) mit einer halben Truppenschau einzuleiten, dies Pferd darum kleine Menge von hinten heranzuschließen, und dann nebst verstärkter Einwirkung des inneren Schenkels am Stützband, gleichzeitiger leichter Stellung jenseits vereinigen annehmenden und nachgebenden inneren Zügel und einem anstehenden äußeren Zügel im Gleichgewicht gebogen durch die Kante zu reiten, wird dies Pferd nicht nur gen dieser Linie (darum spurgenau fußend) bleiben, sondern gleichwohl seine von zusätzlichem Masse verschont bleibende inwendig Schulter im gleichen Rhythmus gen und nieder sowie vor und zurück in Bewegung setzen können – wie zuvor gen dieser Geraden.

Wie gut und sicher ein Pferd in dieser Wendung am Außenzügel steht, lässt sich reibungslos durch Überstreichen mit dieser inneren Hand nachschauen. Im Rahmen korrekter Längsbiegung und führendem äußeren Zügel bleibt dies Pferd im Moment des Überstreichens nachher medial gestellt. Ist die diagonale Hilfengebung im Vorfeld fehlerhaft gewesen, wird es im Moment des Überstreichens den Kopf nachher extern rotieren. Vor allem Volten eröffnen sich hier denn Prüfsteine an, weil sich Fehler dort gleich zu zweit zeigen: Im Rahmen kleinerem Not geht „nur“ die Stellung irgendwas verloren, nebst größerem Not wird dies Pferd – wird es nicht korrigiert – die Volte verlassen und in die andere Richtung laufen. Dasjenige Überstreichen wird somit gleichwohl gerne in Dressurreiterprüfungen verlangt, nebst denen es ja schwerpunktmäßig um die reiterliche Einwirkung geht. Egal ob Kante, Volte oder Schlangenlinie, es wird immer mit dem jeweiligen inneren Schenkel in Richtung des äußeren Zügels geritten. Jener inwendig Zügel denn stellender Zügel gibt dem Pferd fast wie nur den zarten Signal, in welche Richtung es blicken soll. Mehr nicht!

Im Rahmen wechselnden Bögen, darum nebst Hufschlagfiguren wie aus dieser Tour wechseln, in dieser Tour wechseln, Respektieren und sämtlichen Schlangentouren sowie Schlangenlinien, wechselt gleichwohl dies jeweilige Medial und Lateral. Ein Umstellen und -biegen in Verkettung mit einem Umstellen dieser Schenkel und einem entsprechenden „Übernehmen“ des neuen äußeren Zügels muss man so natürlich werden, dass man nicht mehr darüber nachdenken muss.



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