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Ct Wert 17 Corona Skala Bedeutung

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Wenn beim PCR-Test ein CT-Wert von 30 nachgewiesen wird, bedeutet das 30 durchgeführte Messzyklen, ehe das Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Ab diesem Wertebereich aufwärts wird die Viruslast als ziemlich niedrig definiert. So lautet die medizinische These, dass die infizierte Person für Mitmenschen kaum mehr ansteckend ist. Mit Blick auf die Omikron-Variante können viele PCR-Tests aber fast schon zu genau sein. Denn auch wenn eine getestete Person positiv getestet wird, heißt das nicht zwingend, das sie auch ansteckend ist. Die Tests können aber auch eine sehr geringe Viruslast mit einem hohen CT-Wert nachweisen.

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Praktisch ist er nur ein Richtwert für die Ansteckungsgefahr, weil PCR-Tests nicht standardisiert und die Ergebnisse abhängig von der Probenentnahme sind. Aber die vielen Viren in der Lunge werden im Test nicht erkannt und können starke Symptome hervorrufen, beispielsweise Atemnot und Lungenentzündung. Wenn die Viren bis zum Herzmuskel kommen, kann es sein, dass der Test schon lange negativ ist, und es trotzdem zu einer Herzmuskelentzündung kommt.

Zeitversetzte Testung (z. B. am Tag 5 bis 7 nach Exposition) erhöht die Aussagekraft und reduziert das Restrisiko relevant. Am geringsten ist das Restrisiko, wenn nach Exposition eine 14-tägige Quarantäne erfolgt ist (auch ohne Testung). Alternativ zu einer 14-tägigen Quarantäne ohne Testung kann die Quarantänezeit verkürzt werden, wenn am Ende der verkürzten Quarantäne ein abschließender, negativer Test vorliegt. Mathematische Modellierungen weisen darauf hin, dass bei negativer Testung am Tag 10 nach Exposition die Quarantänezeit beendet werden kann, ohne dabei das Infektionsrisiko zu erhöhen (van der Toorn et al., 2021a; van der Toorn et al., 2021b; von Kleist et al., 2020). Zahlreiche asymptomatisch infizierte Personen oder solche mit mildem COVID-19-Verlauf entwickelten eine T-Zell-Antwort (Braun et al., 2020; Grifoni et al., 2020; Le Bert et al., 2020; Weiskopf et al., 2020).

Sterile Immunität wird nach derzeitigem Kenntnisstand im Wesentlichen über neutralisierende Antikörper vermittelt (Pollard and Bijker, 2021). Die Aktivität neutralisierender Antikörper erreicht innerhalb der ersten 2 Monate nach natürlicher Infektion bzw. Impfung ihren Höchststand (Anand et al., 2021; Dan et al., 2021; Doria-Rose et al., 2021; Marot et al., 2021). Die Schutzwirkung (Dauer und Umfang) einer Impfung hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.

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Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist oftmals auch vom CT-Wert die Rede. Wir erklären die Bedeutung und was er mit der Ansteckungsgefahr zu tun hat. Abhängig davon, ob ein Rachen- oder Nasenabstrich gemacht wurde oder welche Abstrichmenge genommen wurde, kann der CT-Wert unterschiedlich hoch sein. Außerdem werden PCR-Tests von unterschiedlichen Herstellern produziert. Beim Abstrich für Coronatests und den Tests an sich gibt es einiges zu beachten. Das kann bedeuten, dass ich einen niedrigen CT-Wert habe, weil ich im Rachen und der Nase mehr Viren habe, aber kaum welche in der Lunge.

Beim PCR-Test spielt vor allem die Viruslast eine Rolle

Negative Antigentest-Ergebnisse sollen bei fortbestehendem Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion durch eine PCR-Testung verifiziert werden. Die Besiedlung mit Staphylococcus aureus zu falsch-positiven Ergebnissen führen, da es zu Wechselwirkungen zwischen dem bakteriellen Protein A und den Detektions-Antikörpern des Schnelltest kommen kann (Hoehl et al., 2020). In solchen Fällen entscheidet der nachfolgende PCR-Test über den Befund. Falls eine serielle Beprobung vorgesehen ist, müsste für den Betroffenen ggf. Molekulardiagnostische Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2 stehen auch im point-of-care-test- (POCT)-Format zur Verfügung (Collier et al., 2020). Auf der PCR-, der NEAR- (nicking enzyme amplification reaction) oder der LAMP- (loop-mediated isothermal amplification) Technologie (Krause et al., 2021; James and Alawneh, 2020; Kohmer et al., 2021a).

Und genau dort, in den oberen Atemwegen, wird die Probe genommen. Weil sich hier mehr Viren befinden als bei früheren Varianten, kann es durchaus zu einem niedrigeren CT-Wert kommen. Umgekehrt muss auch ein Ct-Wert deutlich unter 30 nicht bedeuten, dass man infektiös ist.

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Meist liegt das Ergebnis innerhalb von ein bis zwei Tagen nach der Probenentnahme vor. Für Personen ohne Krankheitszeichen besteht kein Anspruch auf einen PCR-Test. Jedoch kann auch bei Personen ohne Krankheitszeichen ein PCR-Test zur Bestätigung eines vorangegangenen positiven Antigentests sinnvoll sein. Um das Ansteckungspotenzial zu ermitteln, wird ein PCR-Test (Polymerase-Kettenreaktion) gemacht und der CT-Wert bestimmt. Dabei wird das Erbgut des Virus vermehrt und die Zyklen der Vermehrung gezählt, bis man genetische Informationen des Virus nachweisen kann. Sie setzt vor allem an den oberen Atemwegen an und muss nicht erst tief in die Lunge eingeatmet werden.

Stille Corona-Ansteckung: Wie viele Menschen haben keine Symptome?

Der PCR-Test wird vor allem eingesetzt, um bei einer Person mit Krankheitszeichen zu prüfen, ob sie an COVID-19 erkrankt ist. Die Entscheidung, ob ein PCR-Test durchgeführt wird, trifft die Ärztin oder der Arzt. Der PCR-Test (auch Labortest genannt) ist der Goldstandard unter den Corona-Tests. Mittels PCR-Test kann in einer Probe aus den Schleimhäuten der Atemwege zuverlässig nachgewiesen werden, ob Erreger vorhanden sind. Wie hoch diese sogenannte Sensitivität ausfällt, ist bei jedem Schnelltest unterschiedlich. Studien zufolge zeigen einige Schnelltest ab einem CT-Wert von 25 keine Corona-Infektion mehr an, andere dagegen erst ab einem Wert von 32.

Stark können die Symptome also in beiden Fällen sein, aber eben anders. Zunächst ist wichtig, zu unterscheiden, um welche Art von Test es sich handelt. Das Paul-Ehrlich-Institut unterscheidet zwischen PCR-Tests und Antigen-Tests, den sogenannten Schnelltests. Ab einem sehr hohen CT-Wert wird das Ergebnis weiter uneindeutig, beispielsweise bei Messwerten wie 50 oder 60. Mehr Messzyklen werden in Laboren deshalb aber auch nicht durchgeführt.

Zur Testung geimpfter Kontaktpersonen verweisen wir auf die derzeit geltenden Empfehlungen des Bundes zu Isolations- und Quarantäneregelungen, abrufbar unter /covid-19-absonderung. Eine Diagnostik sollte unter Berücksichtigung der epidemischen Situation durchaus niederschwellig indiziert werden. Bei entsprechendem klinischem Verdacht ist es sinnvoll, die Probe ggf. Differentialdiagnostisch auch auf andere saisonal relevante respiratorische Erreger (z. B. Influenzavirus und/ oder RSV) zu untersuchen. Ärztinnen und Ärzte können im Rahmen der Krankenbehandlung bei Vorliegen von COVID-19-spezifischen Symptomen eine PCR-Testung veranlassen. Hinzu kommen die Transportzeit ins Labor, die Vorbereitungszeit im Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen hohen Probeaufkommens.

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Zur Testung genesener Kontaktpersonen verweisen wir auf die derzeit geltenden Empfehlungen des Bundes zu Isolations- und Quarantäneregelungen, abrufbar unter /covid-19-absonderung. Mit Blick auf den Nachweis neuartiger Varianten durch Antigen-Tests (s. unten) ist es wichtig zu wissen, dass die Mehrzahl der kommerziell erhältlichen CE-gekennzeichneten SARS-CoV-2 Antigenschnelltests das virale Nucleocapsid (N) Proteins nachweist. Das N-Protein wird von Testherstellern überwiegend für den Direktnachweis des Virus genutzt, da es in relativ großer Menge im Viruspartikel vorhanden ist und zudem sehr konserviert ist (also weniger Veränderungen unterliegt).

Das Limit of Detection lag bei 10 Molekülen für aufgereinigte RNA entsprechend 2 Molekülen/µl des Ausgangsmaterials (Peto et al., 2021). Das englische Department of Health & Social Care (UK) ermittelte für die technische Performance eine Sensitivität von 99,57% und eine Spezifität von 99,40%. Für den Test mit extrahierter RNA aus Speichel wurde eine Sensitivität von 98,94% und eine Spezifität von 99,39% festgestellt (UK Department of Health and Social Care, 2021).

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Im Vergleich zu diesen Abstrichen ist die Entnahme von Rachenabstrichen für die meisten Patienten leichter tolerierbar, bei vergleichbarer (Wolfel et al., 2020) bzw. Etwas niedrigerer (Covid-Investigation Team, 2020; Wang et al., 2020) diagnostischer Sensitivität der molekularen Diagnostik. Der korrekten Probennahme kommt beim Erregernachweis große Bedeutung zu, und die oben angegebenen Materialien weisen auf die medizinisch gebotenen und jeweils sinnvollen Abstrichmaterialien hin. Je niedriger der CT-Wert ist, desto höher erscheint also die Ansteckungsgefahr.

So können bei ein und demselben Abstrich abweichende Ergebnisse herauskommen. Um dennoch ein gewisses Maß an Einheitlichkeit zu gewährleisten, hat das RKI zum Abgleich zwei Proben mit standardisierten Virusmengen an verschiedene Labore geschickt und deren Ergebnisse ausgewertet. In dem CT-Richtwert von 30 ist diese Unschärfe durch verschiedene PCR-Verfahren berücksichtigt.

  • Wenn die Ergebnisse von PCR-basierten Genotypisierungsassays auf Vorliegen einer VOC hindeuten, dann besteht der „labormedizinisch begründete Verdacht“ (PCR-basierte Detektion einer charakteristischen Kombination ausgewählter Mutationen) auf eine VOC.
  • Der Versand sollte wenn möglich gekühlt erfolgen (s. Probenentnahme).
  • Sogenannte TMA (Transcription Mediated Amplification)-Assays zum direkten Erregernachweis zeigen gute Übereinstimmung mit der RT-PCR (Pham et al., 2020; Smith et al., 2020; Tremeaux et al., 2020).
  • Aber auch bei einem positiven Ergebnis haben Gesundheitsämter die Möglichkeit, die Entlassung aus der “Absonderung” zu gestatten, wenn der Ct-Wert über 30 liegt.
  • Ein Ct-Wert über 30 bedeutet aber nicht automatisch, dass eine getestete Person nicht ansteckend ist.
  • Das Labor, welches den Test ausgewertet hat, meldet das Ergebnis dem Gesundheitsamt.

Wenn die Ergebnisse von PCR-basierten Genotypisierungsassays auf Vorliegen einer VOC hindeuten, dann besteht der „labormedizinisch begründete Verdacht“ (PCR-basierte Detektion einer charakteristischen Kombination ausgewählter Mutationen) auf eine VOC. Zur Beobachtung und Feindifferenzierung der in Deutschland zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten erfolgt im Rahmen einer Integrierten Molekularen Surveillance eine tiefergehende Analyse entsprechend geeigneter SARS-CoV-2-positiver Proben (s. unten). Dessen Vermehrung sind nach §5 Biostoffverordnung in Laboratorien der Schutzstufe 3 durchzuführen. Die verschlossenen Versandstücke sind als „Biologischer Stoff, Kategorie B“ und “UN 3373” in Raute (Seitenlänge mind. 50 x 50 mm) zu kennzeichnen.

Mitarbeitende in der Patientenversorgung (HCW) ohne erkennbare Beschwerden nach einem bestimmten Schema hinsichtlich einer SARS-CoV-2 Infektion zu untersuchen, um nosokomiale Übertragungen zu minimieren (/covid-19-patientenversorgung). Bei der Entscheidung zu einem solchen Vorgehen sollte die jeweils aktuelle epidemiologische Situation und das geübte Hygieneregime berücksichtigt werden. Dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus des Patienten. Gerade bei älteren Personen kann die Erkennung von Symptomen schwierig sein (Arons et al., 2020; Graham et al., 2020; McMichael et al., 2020). Die Entscheidung, ob ein Test bei einer symptomatischen Person durchgeführt wird, trifft der/die behandelnde Arzt/Ärztin. Komplikationen können insbesondere bei Risikopatienten und -patientinnen durch die frühe Erkennung einer SARS-CoV2-Infektion und eine frühe geeignete Intervention (z.B. antivirale Medikation), vermieden werden.

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