Sunday, November 28, 2021
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Chemotherapie: Wenn die eigentliche Heilverfahren Krebszellen fördert


Manche Chemotherapeutika können zu diesem Zweck sorgen, dass Brustkrebszellen in welcher Lunge streuen. Dasjenige zeigt eine Studie an Mäusen von welcher University of Ohio. Die gute Nachricht: Mit dieser Erkenntnis können die Medikamente umgekehrt weiterentwickelt werden.

Chemotherapien sind unsrige schärfsten Waffen gegen Krebstumore – nur sie zurück holen untergeordnet ein Risiko: Unter bestimmten Bedingungen können sie die Entstehung von Metastasen voranbringen, wie nun eine Studie mit Mäusen bestätigt. Ein unter anderem gegen Brustkrebs eingesetztes Mittel führte unter den Tieren dazu, dass Brustkrebszellen leichter aus dem Lebenssaft ins Lungengewebe eindringen und sich dort wie Metastasen ansiedeln konnten, wie US-Forscher berichten.

Im Kontext vielen Krebsarten bleibt es nicht beim Primärtumor – welcher Krebs streut. Hier wandern einzelne Krebszellen aus dem Tumor aus, gelangen in die Blutgefäße und verteilen sich mit dem Blutstrom im Leib. Finden sie dann in einem anderen Organ oder Stoff eine geeignete “Nische”, siedeln sie sich dort an und wachsen zu einer Sekundärgeschwulst heran – welcher Metastase.

Wie stark ein Tumor streut, hängt hier primär vom Krebstyp und welcher Reaktion des Immunsystems ab. Doch untergeordnet Faktoren wie Stress, die Ernährungsweise, bestimmte Cortisonpräparate oder sogar manche Chemotherapeutika können die Metastasenbildung voranbringen. Wirkstoffe wie Parixatel können hier die Loslösung von Krebszellen aus dem Tumor fördern. Andere, wie Cisplatin oder Cyclophosphamid, vereinfachen es den gestreuten Krebszellen, sich im Stoff anzusiedeln, wie Studien unter Beweis stellen.

Wirkung gen gesunde Zellen im Blick

Zusammensetzen weiteren Weg, gen dem Chemotherapeutika Metastasen fördern können, nach sich ziehen nun Justin Middleton und seine Kollegen von welcher Ohio State University aufgedeckt. Zum Besten von ihre Studie hatten sie gesunden Mäusen zunächst dasjenige zig-mal gegen Brustkrebs eingesetzte Mittel Cyclophosphamid verabreicht. Vier Tage später bekamen die Tiere dann eine Problemlösung von Brustkrebszellen in die Blutbahn gespritzt.

“Weil dasjenige Chemotherapeutikum zu diesem Zeitpunkt schon abgebaut ist, umgeht ebendiese Vorbehandlung die direktemang tumorschädigende Wirkungen des Mittels”, exemplifizieren die Forscher. Stattdessen erlaubt es ebendiese Vorgehensweise, präzise zu untersuchen, ob ebendiese Heilverfahren die Metastasenbildung indirekt fördert – zum Beispiel durch Veränderungen an gesunden Zellen und Geweben. Eine Vergleichsgruppe von Mäusen erhielt die Tumorzellen ohne vorhergehende Chemotherapie.

Obig die Gefäßwand ins Stoff

Es zeigte sich: Im Kontext den Tieren, die vier Tage zuvor mit Cyclophosphamid behandelt worden waren, sammelten sich schon wenige Zahlungsfrist aufschieben später erste Krebszellen in den Geweben welcher Lunge – einem typischen Ort zum Besten von Brustkrebs-Metastasen. Nähere Analysen enthüllten, dass die Tumorzellen sich hier an den Blutgefäßwänden anlagerten, statt wie sonst vom Blutstrom weiter mitgerissen zu werden. Dann drangen sie mehr als geschwächte Zellverbindungen in den Gefäßwänden in dasjenige Lungengewebe ein.

“Dasjenige ist ein entscheidender Schrittgeschwindigkeit, mehr als den die Krebszellen quasi verschmelzen Käsemauke in die Tür zu einem sekundären Ansiedlungsort bekommen”, erklärt Seniorautor Tsonwin Haifisch. Im Kontext den nicht behandelten Kontrolltieren gelang es dagegen weit weniger Krebszellen, gen ebendiese Weise aus dem Lebenssaft in die Lungengewebe überzutreten. Nachher Durchschau welcher Forscher legt dies nahe, dass die Chemotherapie die Natur welcher Blutgefäßwände und ihrer Zellen geprägt nach sich ziehen muss.

Doppelter Folgeerscheinung

Dasjenige Chemotherapeutikum ebnet den Brustkrebszellen sogar gen doppelte Weise den Weg in die Lunge: Zum verschmelzen lockert dasjenige Cyclophosphamid die Verbindungen zwischen den Gefäßzellen, die sogenannten Tight Junctions. “Die Endothelzellen an welcher Innenseite welcher Adern sind normalerweise wie eine Backsteinmauer undurchdringlich an undurchdringlich angeordnet”, erklärt Haifisch. Doch durch dasjenige Chemotherapeutikum entstehen Lücken, die die Basalmembran welcher Gefäßwand freilegen.

Zum anderen verändert Cyclophosphamid untergeordnet die Natur welcher Basalmembran, wie die Forscher feststellten. Dies geschieht, während dasjenige Mittel den Spiegel des Enzyms MMP-2 im Lebenssaft erhoben. Dies wiederum verursacht biochemische Veränderungen welcher Schwingkörper, die es den Krebszellen erleichtert, an ihr anzudocken. “Sowie die Krebszellen sich durch dasjenige Endothelium gequetscht nach sich ziehen, können sie sich dann dort anlagern”, so Haifisch.

Beiderartig Effekte zusammen zur Folge haben dann dazu, dass gestreute Krebszellen leichter aus den Blutgefäßen in Stoff eindringen und dort Metastasen darstellen können. “Die Wirkung welcher Chemotherapie gen Nicht-Krebszellen verändert ebendiese und dies wiederum hilft dem Krebs, sich auszubreiten”, sagt Haifisch.

Ausgangspunkt zum Besten von Gegenmaßnahmen

Die gute Nachricht jedoch: Die Kenntdnis dieses System ermöglicht es nun, präzise gegen ebendiese Nebenwirkung von Cyclophosphamid und notfalls untergeordnet anderen Chemotherapeutika anzugehen. “Unsrige mechanistischen Einblicke offenstehen potenzielle Ansatzstellen, um ebendiese schädlichen Effekte von Cyclophosphamid zu verringern”, exemplifizieren die Wissenschaftler. So leben schon Hemmstoffe gegen dasjenige Enzym MMP-2, nur untergeordnet gegen andere an dem Prozess beteiligte Proteine.

Welche: Ohio State University

Dieser Handelsgut wurde verfasst von Nadja Podbregar

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