Wednesday, January 19, 2022

Auslaufmodell Schule? Warum die Corona-Notlage junge Menschen ins Studium treibt

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SAARBRÜCKEN. Schule – ein Auslaufmodell? Musterbeispiel: Saarland. Hier gibt es 2.300 unbesetzte Ausbildungsstellen, andererseits nur 1.300 Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen. Bewerben zu tun sein sich hier nicht die Azubi-Assessor, sondern quasi die Unternehmen. Insofern ist in den Personalabteilungen nun Kreativität gefordert.

Schule? Och, nöö – tunlichst gleich ins Studium. Foto: Shutterstock

Drei Jahre weit studierte Niklas Bayer an dieser FH Kaiserslautern dasjenige Schublade «Energieeffiziente Systeme». Solange bis ihm dasjenige Theoretische zu viel wurde und er im Rahmen dieser Contact Air Technologie GmbH, einem Wartungsunternehmen am Saarbrücker Flughafen, eine Schule qua Mechatroniker begann. «meine Wenigkeit brauchte neben dieser Theorie wiewohl dasjenige Technische und Handwerkliche – dasjenige macht mir viel mehr Spaß», sagt dieser 23-Jährige. Ein Jahr nachher dem Ausbildungsstart zieht er eine positive Jahresabschluss: «Genau dasjenige, welches ich wollte.»

Niklas Bayer ist kein Einzelfall: Bildungs- und Arbeitsmarktexperten beobachten, dass immer mehr junge Menschen tunlichst zunächst studieren möchten, statt verknüpfen handwerklichen Metier zu erlernen. Nachdem Informationen dieser Arbeitsagentur liegt dasjenige Durchschnittsalter im Rahmen jungen Menschen im Saarland, die eine Schule beginnen, im Rahmen 20 Jahren.

Genau um jene Menschen, die zwar ein Studium begonnen nach sich ziehen, andererseits sich damit nicht wohl wahrnehmen, kümmern sich nun Spezialisten unter den Arbeitsmarktberatern: «Um wiewohl den sogenannten Studienzweiflern den Weg in die Schule zu ebnen», sagt Heidrun Schulz, Chefin dieser Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland. Dieser Gier ist weit. Seitdem Jahren gebe es verknüpfen Wandel hin zu einem «Bewerbermarkt». So ständen im Saarland neuartig 2300 offene Ausbildungsstellen rund 1300 Bewerbern gegensätzlich.

Berufsbildungsexperte Friedrich Hubert Esser befürchtet, dass die Zahl dieser Schulabgänger, die tunlichst studieren qua eine Schule absolvieren wollen, durch die weltweite Seuche weiter steigen wird. «meine Wenigkeit sehe die Gefahr, dass wir im Rahmen dieser Bildungsorientierung, die wir schon vor Corona hatten, künftig noch mehr zu ringen nach sich ziehen, weil viele unabhängiger von solchen Krisen werden wollen», sagt dieser Staatschef des Bundesinstituts z. Hd. Berufsbildung.

Genauso viele Erziehungsberechtigte würden ihren Kindern vermehrt zu einem Studium raten, weil sie in dieser weltweite Seuche gesehen hätten, wie schnell man qua Selbstständiger wirtschaftliche Probleme bekommen könne. Schon die Erfahrungen aus dieser Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 und 2009 hätten gezeigt, dass die Ausbildungszahlen massiv zurückgegangen seien. «Wir zu tun sein die Reifung nun genau beobachten und gegensteuern, wenn jene Studierneigung weiter zunimmt», betont dieser Professor z. Hd. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Andernfalls könne dieser Fachkräftemangel die wirtschaftliche Existenz vieler Betriebe bedrohen.

«Wir nach sich ziehen dasjenige Problem, dass sich die Gymnasiasten von diesem Metier nicht angesprochen wahrnehmen»

Schon jetzt gebe es große Nachwuchsschwierigkeiten etwa im Rahmen Anlagenmechanikern im Umfeld Sanitär, Heizung, Witterung. «Wir nach sich ziehen dasjenige Problem, dass sich die Gymnasiasten von diesem Metier nicht angesprochen wahrnehmen», sagt Friedrich Hubert Esser. Dies sei «wiewohl eine Frage von Klischeevorstellung, Wertschätzung und Image». Aufwärts dieser anderen Seite sei dieser Metier im Rahmen IT- und mathematischen Kenntnissen mittlerweile so niveauvoll, dass es immer schwieriger werde, Hauptschul-Abgänger darin auszubilden.

Genauso im Rahmen dieser Contact Air Technologie am Flughafen in Saarbrücken-Ensheim ist man uff dieser Suche nachher Fachkräften und geeigneten Azubis. Um den eigenen Nachwuchs zu sichern, bietet dasjenige Unternehmen ab September erstmals den Ausbildungsberuf zum Fluggerätmechaniker an. «Wir wollen eigene Fachkräfte heraufziehen, weil wir den Not an Personal nicht bezahlen können», sagt Personalreferentin Stephanie Becker. Die Strategie scheint aufzugehen: Aufwärts zwei Ausbildungsplätze bewarben sich rund 20 Interessierte. Mit insgesamt fünf Azubis unter rund 60 Mitarbeitern erfülle dasjenige Unternehmen laut Heidrun Schulz «eine gute Ausbildungsquote».

Becker schaut optimistisch nachher vorne: «Wir hatten ohne Rest durch zwei teilbar schon den ersten Telefongespräch, ob wir wiewohl im nächsten Jahr Fluggerätmechaniker prägen.» Von Katja Sponholz, dpa

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