Tuesday, December 7, 2021
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Aufstockung des Investitionsabzugsbetrages im Folgejahr | Finance


Die Aufstockung eines Investitionsabzugsbetrages in einem Folgejahr ist entgegen welcher bisherigen Verwaltungsauffassung zulässig. Die Finanzverwaltung übernimmt nunmehr damit die Rechtsauffassung des BFH.

Durch Schreiben vom 15. Januar 2016 (Az. IV Kohlenstoff 6 – Sulfur 2139/-b/13/10001), welches im Bundessteuerblatt veröffentlicht werden wird, hat sich dasjenige Bundesfinanzministerium erneut zum Investitionsabzugsbetrag nachher § 7g EStG geäußert. Dasjenige BMF übernimmt in diesem Schreiben die Grundsätze des Urteils des BFH vom 12. November 2014 (Az. X R 4/13, BFH/NV 2015, 403), dasjenige in 2016 zweitrangig im Bundessteuerblatt veröffentlicht werden wird. Dieses Urteil stand im Widerspruch zu welcher bisherigen Verwaltungsauffassung. Die Grundsätze des neuen BMF-Schreibens, dasjenige ungeachtet welcher Behaupten zum Zeitpunkt welcher Inanspruchnahme nachher Tz. 3 des Schreibens z. Hd. Steuerpflichtige neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet –  lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Benutzung welcher neuen Grundsätze

Dasjenige neue BMF-Schreiben findet Benutzung uff sämtliche Investitionsabzugsbeträge, die in vor dem 1. Januar 2016 in Anspruch genommen worden sind. Dies gilt z. Hd. sämtliche noch offenen Fälle. Z. Hd. Jahre ab 2016 findet hingegen die Neufassung des § 7g EStG durch dasjenige Steueränderungsgesetz vom 2.November 2015 Benutzung (BGBl. I 2015, Sulfur. 1834). Dieses hat wenige Änderungen des § 7g EStG mit sich gebracht.

Maßgebliche Betriebsgrößenmerkmale

§ 7g EStG kann nur in Anspruch genommen werden, wenn welcher Werk am Finale des Wirtschaftsjahres, z. Hd. dasjenige welcher Abzugsbetrag in Anspruch genommen werden soll, die Größengrenzen des § 7g Abs. 1 Sprung 2 Nr. 1 EStG nicht überschreitet:

  • Zwischen Gewerbebetrieben und Betrieben, die Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielen, ist die Grenze hierbei ein Betriebsvermögen von 235.000 EUR (§ 7g Abs. 1 Sprung 2 Nr. 1a EStG),
  • c/o Betrieben welcher Nationalstaat- und Forstwirtschaft ein Ersatzwirtschaftswert von 125.000 EUR (§ 7g Abs. 1 Sprung 2 Nr. 1b EStG).
  • Erfolgt die Gewinnermittlung nachher § 4 Abs. 3 EStG aufgrund welcher Einnahmen-Überschussrechnung, ist die maßgebliche Grenze ein Preis von 100.000 EUR.

Die Grenzwerte liegen aus diesem Grund nicht insbesondere hoch, so dass § 7g EStG einsam Lütt- und kleineren Mittelbetrieben zur Benutzung ungeschützt steht. In Textziffer 1 des BMF-Schreiben vom 15. Januar 2016 wird klargestellt, dass c/o einer Erhöhung eines im Vorjahr beanspruchten Investitionsabzugsbetrages die Grenzenmerkmale zweitrangig in dem Jahr erfüllt sein zu tun sein, in dem die Erhöhung des Betrages berücksichtigt werden soll.

Zeitpunkt welcher Inanspruchnahme

Z. Hd. die Inanspruchnahme eines Erhöhungsbetrages gelten die Regelungen zur erstmaligen Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrages je nach.

Insbesondere kann eine Erhöhung nicht mehr geltend gemacht werden, wenn

  • die Investitionsfrist c/o Stellung des Antrags uff Erhöhung schon allseitig ist, nichtsdestotrotz die Investment nicht durchgeführt wurde.
  • die Investment zwar durchgeführt wurde, nichtsdestotrotz die Erhöhung erkennbar dem Rückzahlung von nachträglichen Einkommenserhöhungen dient.

Welche Statement des BMF verdient zwar Zustimmung, da in einem solchen Kasus ein offensichtlicher riskanter Substanzkonsum des § 7g EStG vorliegt. Es stellt sich indes die Nachweisfrage im Einzelfall.

Nachher welcher Struktur des § 7g EStG kann ein Investitionsabzugsbetrag nur z. Hd. eine künftige Investment in Anspruch genommen werden. Dasjenige BMF stellt in Textziffer 4 lichtvoll, dass dies ebenso z. Hd. die Geltendmachung einer Erhöhung des Investitionsabzugsbetrages gilt.

Wandlung von nicht genutzten Beträgen

Schließlich trifft dasjenige BMF in Textziffer 5 des Schreibens eine Statement dazu, wie nicht genutzte Beträge rückabzuwicklen sind. Sie sind nachher § 7g Abs. 3 EStG rückgängig zu zeugen. Wurden in welcher Vergangenheit mehrere Investitionsabzugsbeträge geltend gemacht, sind die Beträge vorrangig rückabzuwicklen, die zuletzt beansprucht wurden. Dasjenige Schreiben bietet hierzu ein informatives Vorzeigebeispiel.

Realität-Tabelle: Welches Sie c/o welcher Erstellung welcher Steuererklärungen 2015 prüfen sollten

Dasjenige BMF-Schreiben erhoben die vielseitige Verwendbarkeit c/o welcher Inanspruchnahme des Investitionsabzugsvetrags z. Hd. Veranlagungsjahre vor 2016, so dass die Regelungen vor allem c/o welcher Erstellung welcher jetzt zu fertigenden Steuererklärungen 2015 zu prüfen sind. Durchaus ist zweitrangig zu beherzigen, dass in welcher seitdem 2016 geltenden Steckdose des § 7g EStG die Obergrenze welcher Inanspruchnahme 200.000 EUR beträgt und Altinanspruchnahmen diesen Summe mindern. Insofern muss stets im Einzelfall geprüft werden, ob verschmelzen Aufstockung in 2015 sinnvoll ist oder eine Geltendmachung in 2016.

Welche Informationen könnten Sie zweitrangig interessieren:

>Änderungen beim Investitionsabzugsbetrag durch dasjenige Steueränderungsgesetz 2015

Hier finden Sie mehr Fachinformationen sowie Berechnungs- und Buchungsbeispiele:

>Investitionsabzugsbetrag: Voraussetzungen, Gründung und Rasterung solange bis 2015



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