Tuesday, December 7, 2021
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Antisemitische Hetze im Netzwerk wird kaum gelöscht


Es ist dieser 9. November um 11 Uhr, denn die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Nicola Beer, von dieser Gruppe Renew Europe extra den von Facebook vorgesehenen Beschwerdeweg antisemitische und volksverhetzende Posts meldet. Allesamt drei dieser von ihr gemeldeten Inhalte hätten gemein, dass sie “zutiefst verstörend und verabscheuungswürdig seien, offenkundige Fake-News, die aufwärts brutalste Weise antisemitische Hetze und Hass schüren und ungestört im Netzwerk denn antisemitische Brandbeschleuniger schlummern”, so Nicola Beer im Interview mit dem Das Erste-Politikmagazin report München.

30 Posts gemeldet – 3 davon gelöscht

Dietmar Köster, von dieser Gruppe dieser Progressiven Union dieser Sozialdemokratische Partei Deutschlands im Europäischen Parlament, dieser ebenfalls am Test teilnahm, hat 30 Posts an Facebook gemeldet. Nur drei davon sind jetzt offline. Er zeigt sich ebenfalls entsetzt, “wie wie am Schnürchen antisemitisches Gedankengut aufwärts den sozialen Plattformen gepostet und geteilt werden kann”.

EU-Abgeordnete melden Hasskommentare – sozusagen nichts passiert

Wie schwergewichtig es ist, antisemitische Posts und Tweets tatsächlich löschen zu lassen, dasjenige nach sich ziehen aufwärts Initiative des Internationalen Instituts zu Händen Gebildetsein, Zwischenmenschlich- und Judenfeindlichkeit-Wissenschaft (International Institute for Education and Research on Antisemitism IIBSA) sieben Abgeordnete am diesjährigen Gedenktag dieser Todesopfer dieser Nazipogrome vom 9. November 1938 ausprobiert. Im Zusammenhang dieser Kampagne “Online Antisemitism – The EU Strikes Back” wurden den Abgeordneten insgesamt 90 antisemitische Online-Beiträge von IIBSA vorgelegt; aufwärts Twitter, Facebook und YouTube. Die Abgeordneten wurden gebeten, selbst auszuprobieren, verschiedene Plattformen zur Löschung dieser verstörenden Inhalte zu in Bewegung setzen.

Die Ergebnisse des Versuchs, so die IIBSA-Vorsitzende, Kim Stoller, seien erschreckend, gleichwohl nicht frappant: “Von den 90 gemeldeten antisemitischen Beiträgen wurden insgesamt nur zehn gelöscht. Dasjenige entspricht einer Löschrate von elf von Hundert. Hier ist wirklich Handlungsbedarf hip.”

Posts von Shoa-Leugnern bleiben online

Die EU-Parlaments-Vize-Präsidentin Nicola Beer nennt die Ergebnisse des Experiments schockierend. Drei Posts mit antisemitischen Lügen wie dieser Ritualmordlegende, Verschwörungstheorien, darunter die absurde Behauptung, Covid-19 sei eine jüdische Erfindung, oder dieser Holocaustleugnung, bleiben online, trotz dieser korrekten Meldung an Facebook.

Zu den drei gemeldeten Beiträgen gab es lediglich eine Rückmeldung: Am 9.11. um 19 Uhr kommt die einzige Reaktion von Facebook: Dieser Inhalt sei nicht schwer, mit Verweis aufwärts nicht weiter definierte Gemeinschaftsstandards.

“Es erschüttert mich zutiefst, wie simpel und von jedermann machbar solche antisemitischen, hetzerischen Verschwörungen, teils strafrechtlich relevante Äußerungen und Hass-Kommentare einer maximalen Netzwerk-Öffentlichkeit präsentiert werden können. Dem sollen wir uns entschlossen entgegensetzen.” EU-Parlaments-Vize-Präsidentin Nicola Beer

Nachdem Recherchen von report München ist nachdem wie vor dieser Löwenanteil dieser 90 Hassbotschaften online, trotz Meldung an die Plattformen. Dazu zählen ebenfalls die von Nicola Beer gemeldeten. Screenshots dieser Hass- und Hetzposts zum Zeitpunkt dieses Artikels liegen dieser Redaktion vor.

Haftung zu Händen Facebook ab Kenntnis

In dieser Meinungsmache spielten die Social-Media-Konzerne eine große Rolle, so Nicola Beer, deswegen müsse Facebook, wenn dieser Konzern Kenntnis davon habe, “dass seine Algorithmen strafrechtlich relevante Inhalte befeuern, etwa im Kernpunkt von Hass und Hetze, selbige Algorithmen umprogrammieren. Denn einer dieser Grundsätze dieser Haftung im Web zu Händen elektronischer Geschäftsverkehr Provider ist Haftung ab Kenntnis.”

Komprimierung aufwärts Plattformen zur Regeleinhaltung

Eilyahou Roth, Rektor dieser Online Antisemitism Taskforce, dieser die Kampagne überwacht und ausgewertet hat, resümiert zehn Jahre Kampf gegen Hass und Hetze im Netzwerk so: “Hier ging es wirklich um ganz langweilige Geschichte antisemitische Klischees, ebenfalls maßgeschneidert an die heutige Zeit. Dasjenige ist alarmierend. Soziale Plattformen sollen viel mehr dagegen unternehmen.”

Löschen und aufklären

Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube, meint dieser EU-Abgeordnete Dietmar Köster, seien in dieser Pflicht, antisemitische Beiträge zu zensieren und schnellstmöglich zu löschen. Fernerhin sollen die Betreiber und die Betreiberinnen verpflichtet werden, aufwärts ihren Plattformen Aufklärungsarbeit gegen Judenfeindlichkeit zu leisten.

Dietmar Köster fordert dazu aufwärts, mehr Visibilität zu Händen dieses Problem zu schaffen: Jeder oder jede von uns “kann in einem Selbstversuch selbige Beiträge melden. Somit kann Komprimierung aufwärts die Plattformen ausgeübt werden, dass Judenfeindlichkeit ebenfalls online global inakzeptabel ist.”



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