Monday, November 29, 2021
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Ägypten eröffnet restaurierte Sphinx-Chaussee | Freie Verdichter


Luxor (dpa) – Scheinwerferlicht tauchen die Tempelmauern in Orangerot, die Statuen von Ramses II. wirken noch mächtiger und geheimnisvoller denn für Tageslicht. Feierlich schreiten Hunderte in weißen und bunten Gewändern hinauf einer Chaussee vorwärts, flankiert von erleuchteten Mensch- und Widder-Sphinxen. Tänzer wirbeln zu Filmmusik umher.

Ägypten hat ins südliche Luxor geladen, zur großen Wiedereröffnung einer archäologischen
Prachtmeile. Es will sich zeigen denn Staat des Zu Anfang, denn Wiege jener Zivilisation – und denn Reiseziel trotz Corona.

Für jedes dasjenige TV-Spektakel verschenken sie die Gesamtheit, die Tänzer, Schauspieler, Musiker, Techniker. Die Choreographie zieht sich durch Tempelgänge, mehr als kahl geputzte Straßen, zu beleuchteten Pferdekutschen, hinauf schwimmende Boots-Bühnen und an den Feuerwerkshimmel. Jeder Schritttempo scheint zu sitzen. Staatschef Abdel Fattah al-Sisi sitzt mit seiner Nullipara Entissar im Publikum und lächelt. Antikenminister Chalid al-Anani sagt: «Unsrige Monumente sind unvergleichlich».

klassisches Altertum lebt hinauf

Die Botschaft ist lichtvoll: Die Schätze leuchten, die klassisches Altertum lebt, Ägyptens Türen stillstehen zum Besten von Gast aus aller Welt wieder weit ungeschützt. Dies sogar für Deutschen beliebte Reiseland ist stark untergeordnet von Einnahmen aus dem Tourismus, jener in kommend zwei Jahren Weltweite Seuche schmerzlich gelitten hat. Jetzt, so die Hoffnung, soll ein frischer Schwung an Besuchern die altes Weib Pracht neu erleben.

Luxor am rechten Nil-Ufer, erbaut hinauf dem Gebiet jener antiken Stadt Theben, ist Unesco-Weltkulturerbe und schon weit ein Touristenmagnet. Dieser um 1380 vor Heiland erbaute Tempel zu Verehren jener Gottheit Amun zählt zu den besterhaltenen Bauwerken, die dasjenige ägyptische Prähistorie zu offenstehen hat. Hinaus jener linken Nil-Seite liegt in staubige Felsen gebettet dasjenige Tal jener Könige und Königinnen. Dieser britische Archäologe Howard Carter hatte hier vor 100 Jahren dasjenige Grabmal Tutanchamuns entdeckt und damit sozusagen die Kronjuwelen jener Ägyptologie.

Hartes Handlung durch Corona

Untergeordnet Luxor, wo dasjenige Wohlgefühl unzähliger Familien vom Tourismus abhängt, wurde von jener Corona-Weltweite Seuche rigoros getroffen. Noch im Spätsommer warteten Kapitäne jener Feluken an jener Nilpromenade hinauf Kundschaft, zentral parkten leere Kutschen samt ihrer Pferde. Am Markt zum Besten von Schmuck, Gewürze und andere Souvenirs bemühten sich Händler, die wenigen Touristen des Tages mit einer extra Portion Charme ins Handlung zu verleiten.

Im Unterschied dazu langsam kommen sie wieder, aus Stuttgart und Kiew und Colorado, geimpft und getestet. Pro Monat sind es landesweit schon mehr als 500.000 ausländische Gast. Bevorstehend soll die bisherige Spitzenmarke von 13,3 Mio. im Jahr 2019 wieder erreicht und übertroffen werden. In den Corona-Monaten hatten Archäologen eine Warteschlange großer Entdeckungen verkündet: Dutzende Holzsärge, neue Grabkammern, eine 5000 Jahre altes Weib Brauerei, sogar eine verlorene Stadt.

Ein Staat blüht hinauf

Taktgesteuert sprießen Museen aus dem Grund, verwandt wie die neuen Städte und Siedlungen, die Al-Sisi im Staat konstruieren lässt: in Kairo, in ländlichen Gegenden, erstmals sogar in Hurghada und Scharm el-Scheich, sogar am Kairoer Flughafen gibt es jetzt ein Museum. «Dies Hinterlassenschaft und jener kulturelle Zahl eines Landes messen sich an jener Qualität und Zahl seiner Museen», sagte Ressortchef Al-Anani jener Deutschen Verdichter-Vertretung im Monat der Sommersonnenwende.

Gefeiert wird etwa dasjenige neue Zivilisations-Museum NMEC in Kairo, dasjenige seine Paradigma vor 35.000 Jahren beginnt und dann mehr als Pharaonen, Griechen, Römer solange bis zu Islam und Moderne führt. Am
Großen Ägyptischen Museum GEM, dasjenige mit 100.000 Artefakten die größte archäologische Sammlung jener Welt beheimaten soll, wird dagegen immer noch gebaut – seit dieser Zeit 2005. Die schleppenden Funktionieren und immer wieder verschobenen Eröffnungstermine (derzeitig: warme Jahreszeit 2022) erinnern zurzeit weniger an antike Schätze denn an zusammenführen Berliner Ballen Flughafen.

Im alten Protz erstrahlt

Luxor hat nun eine Sehenswürdigkeit mehr. Die 2700 Meter tief Chaussee, die mehr denn 1300 unterschiedlich gut erhaltene Sphinxen zählt, könnte sich zur neuen Hauptachse zum Besten von Touristen prosperieren. Jahrzehnte lag sie verschüttet. Im alten
Theben fand hier wohl die Prozession zum Opet-Stramm statt, eine Fest jener jährlichen Nil-Überschwemmung, die dasjenige Staat erneuerte und wieder urbar machte.

Eine ganz ähnliche Show wie am Donnerstagabend gab es im vierter Monat des Jahres in Kairo, denn die Mumien von 22 Pharaonen mit viel Pomp ins NMEC verlegt wurden. In Luxor seien jetzt erstmals seit dieser Zeit zehn Jahren aufgebraucht Hotelzimmer ausgebucht, und zwar zum Besten von die nächsten sechs Wochen, sagt jener Stadtratsvorsitzende Tarik Lutfi. In einem jener kurzen Filme zur Show sind Forscher zu sehen, die mit Pinseln in schnellen Griffen schon die nächste Sensation aus jener Humus freilegen.



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