Tuesday, November 30, 2021
spot_img

″Chinesische Baustelle″ in Serbien: Aktivisten sprechen von ″Sklavenarbeit″ | Europa | DW


“No food, no electricity”, sagt ein vietnamesischer Lohnarbeiter – viel mehr englische Sprache spricht er nicht. Die Journalisten sind schon wieder da. Dieser Mann und seine rund 500 Landsleute können nicht wirklich Vertrauen schenken, dass ihr Schicksal die Medien in Serbien schon seit dem Zeitpunkt Tagen beschäftigt und droht, ein politische Angelegenheit zu werden.

Seitdem Monaten schuften die Lohnarbeiter aus dem Fernen Osten uff einer Baustelle in dieser Nähe von Zrenjanin, im Norden des Balkanlandes. Dort entsteht uff dieser grünen Wiese eine Riesenfabrik des chinesischen Autoreifenherstellers Linglong Tyre.

Vietnamesische Lohnarbeiter uff dieser Baustelle in Zrenjanin

Rund 900 Mio. US-Dollar soll Linglong hier investieren. Ein Rekord-Engagement zu Händen Serbien. Mehr qua 1000 Mitwirkender sollen demnächst in dieser Produktion funktionieren.

Strafanzeige wegen Menschenhandels

Doch dies Märchen von dieser “eisernen Kameradschaft” zwischen Reich der Mitte und Serbien und dieser großartigen Risiko dieser neuen Seidenstraße wird von Berichten jenseits sklavenähnliche Arbeitsbedingungen uff dieser Baustelle getrübt.

“Es ist schrecklich. Die Menschen nach sich ziehen nicht mal ärztliche Hilfe”, berichtet die Investigativ-Journalistin Ivana Gordić, die qua erste jenseits die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Vietnamesen berichtete.

Fernerhin die Bilder des Kabelsenders N1 zeigen verfallene Baracken am Rande dieser Stadt, mit Einlagern wie in überfüllten Gefängnissen und nur zwei alten Badezimmern zu Händen hunderte Menschen. “Es gibt keine Heizung und dies warme Wasser im Boiler reicht schlimmstenfalls zu Händen fünf Menschen”, so Gordić oppositionell dieser DW.

Serbische Aktivisten nach sich ziehen Strafanzeige wegen Verdachts uff Sklavenarbeit und Menschenhandel gestellt. Die Gastarbeiter bekamen demnach bislang nur vereinigen Monatslohn, obwohl sie seit dem Zeitpunkt Frühling 2021 in Serbien seien. Ihre Pässe habe dieser Unternehmer zurückgehalten.

Schlechte Arbeits- und Wohnungsbedingungen für vietnamesische Gastarbeiter in Zrenjanin

Schlechte Arbeits- und Wohnungsbedingungen zu Händen vietnamesische Gastarbeiter in Zrenjanin

Vergangene Woche holten Aktivisten vereinigen Lohnarbeiter aus den Baracken, dieser zuvor gefeuert worden war, weil er mit Medien gesprochen hatte. Es kam zum Gerangel mit dem Sicherheitspersonal, erst dann tauchten Polizei und Arbeitsinspekteure uff.

Mehrere Journalisten wurden von einem Chinesen, dessen Rolle nicht lukulent ist, in ihrer Arbeit eingeschränkt, darunter zweite Geige die Reporterin dieser DW. In einem dunklen Van mit Belgrader Zeichen blockierte dieser Mann von kurzer Dauer dies DW-Team uff dieser Straße, entfernte sich dann im Unterschied dazu wieder.

Staatschef “bettelt” um chinesisches Geld

Die Gesamtheit nur eine “mediale und politische Kampagne” gegen chinesisches Kapital, sagt dieser serbische Staatschef Aleksandar Vučić dazu.

“Wegen des öffentlichen Drucks nach sich ziehen wir Inspekteure dorthin geschickt. Die Bedingungen sind nicht gut, im Unterschied dazu sie werden besser”, gab Vučić zu, und fragte dann die Kritiker: “Sollen wir die Kapitalaufwand von 900 Mio. zerstören? Wir wollen zweite Geige den vietnamesischen Arbeitern helfen, im Unterschied dazu ich werde die Investoren nicht verjagen.”

Dieser starke Mann in Hauptstadt von Serbien regiert dies Nation im Alleingang, es gibt praktisch keine Opposition und die größten Medien werden an dieser kurzen Leine gehalten. Obwohl Vučić zu Händen die EU-Mitgliedschaft seines Landes eintritt, spricht er ungeschützt darüber, wie er zusammen mit Chinas starkem Mann Xi Jinping um Investitionen “bettelt”.

Peking Xi Jinping Aleksandar Vucic

Aleksandar Vučić und Xi Jinping in Peking am 16.05.2017

Mittlerweile kontrollieren chinesische Firmen ein großes Stahlwerk und eine Kupfermine in Serbien. Sie zusammensetzen Eisenbahnnetze und Autobahnen. Fernerhin deutsche und andere westliche Investoren werden mit staatlichen Subventionen, kostenlosen Grundstücken oder Steuerrabatten regelrecht hofiert.

“Dies Problem ist hier nicht, dass es sich zusammen mit Linglong um eine chinesische Firma handelt”, sagt Danilo Ćurčić, dieser Menschenrechtsanwalt dieser Nichtregierungsorganisation “A11”, dieser sich um den Kernpunkt kümmert. “Dies eigentliche Problem ist, dass sie Stellung eine logische Folge dieser Erosion dieser Arbeiterrechte ist sowie des sogenannten Wettlaufs nachdem unten um ausländische Investitionen.”

Gemeint sind üppige Gelder, die Investoren zu Händen jeden geschaffenen Job bekommen. Die Summen reichen solange bis zu 50.000 Euro pro Job – wodurch einfache Lohnarbeiter meistens 400 solange bis 500 Euro netto im Monat verdienen. Wie bloße Werkbank dieser westlichen und chinesischen Firmen werde Serbien zunehmend zum “Bangladesch des Balkans”, so Kritiker.

Lohnarbeiter werden bedroht

Im Gespräch mit dieser DW erhebt Ćurčić im Kernpunkt Linglong schwere Vorwürfe. “Serbien ist in dieser Situation kein wohlmeinender Staat, lieber ein Mittäter des Investors. Differenzierend sind so gravierende Vernachlässigungen dieser lokalen und internationalen Gesetze und Konventionen nicht zu exemplifizieren.”

Fernerhin die deutsche Europaabgeordnete Viola von Cramon nannte die Bedingungen “inakzeptabel”. “Vernünftige Arbeitsplätze und Menschenrechte sollen respektiert und zu Händen nicht mehr da zugänglich sein”, schrieb die Politikerin dieser Grünen uff Twitter.

Dieser serbische Außenminister bezeichnete dies Statement qua neuen Versuch dieser Politikerin, Serbien zu “dämonisieren”.

Mittlerweile wurden die rund 500 vietnamesischen Lohnarbeiter uff drei andere Unterkünfte verteilt. Dort sollen die Bedingungen besser sein. Dies Geld, dies sie bisher verdient nach sich ziehen, wurde im Unterschied dazu noch nicht ausgezahlt.

Laut mehreren Quellen dieser DW gab es “intensive Gespräche” des chinesischen Managements mit vietnamesischen Bauarbeitern. Insider berichten von Drohungen zu Händen den Kernpunkt, dass die Vietnamesen wieder mit kritischen Journalisten sprechen.

Mit regierungsfreundlichen Medien hingegen sollten sie sprechen. So bekamen die Lohnarbeiter am Wochenende Visite dieser Reporterin von Rosa, dem populärsten TV-Sender des Landes, dessen Nachrichtensendung ein ununterbrochenes Loblied uff Staatschef Vučić singen. Die Gesamtheit sei wunderbar, sagten die Vietnamesen in die Kamera.





Source link

In Verbindung stehende Artikel

- Werbung -spot_img

Neueste Artikel